Frage zu Modul/Klausur Fragen zu Lernstoff VWL

SVN

Ort
Herford
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
ECTS Credit Points
160 von 180
So liebe Mitstudenten (:

Ich habe alle alten verfügbaren VWL Klausuren durchgearbeitet und habe trotzdem noch ein paar Fragen.

1. (in vielen Klausuren, Bsp. Klausur März 2012 - Aufgabe 10):

Neoklassische Produktionsfunktion! (http://www.fernuni-hagen.de/ls_wagner/lehre/klausuren.shtml)

Ich komme einfach überhaupt nicht dahinter, wie man die Grenzproduktivität, Durchschnittsproduktivität und Preiselastizität ausrechnet.

Also bei der Durchschnittsproduktivität, kann ich es so hinschreiben, habe da auch das richtige herausbekommen, aber verstanden habe ich es nicht.

Vielleicht kann mir das einer (verständlich) erklären?

2. (Klausur September 2008 - Aufgabe 3):

Es geht um die Berechnung des Einkommens bei Vollbeschäftigung.

Im Grunde kann ich das berechnen. Nur bei dieser Aufgabe ging es nicht(wohl da Y berechnet werden musste (;).
In der Lösung steht folgendes: 100+0,8*(Y-10)+20+40
Der nächste Schritt ist: 0,2*Y = 152

Habe ich so ein dickes Brett vorm Kopf? Ich komme gerade nicht drauf, wie man da auf 0,2 kommt?

3. (oft, Bsp: Klausur September 2010 - Aufgabe 7):

Berechnung des Gleichgewichtskurses und die Menge zu dem Gleichgewichtskurses.

In den ersten Klausuren (2011-2012), war das einfach die Mitte des Kurses und bei der Menge einfach die aufsummierte Menge nach oben(Verkäufer) bzw. unten(Käufer).

Nun war es aber 2-3x so, dass das nicht so einfach war. So zB auch bei dieser hier genannten Aufgabe:
(Kaufaufträge: 120;20;20;30;10
Kurs in €: 100;110;120;130;140
Verkaufsaufträge: 50;30;50;20;50)


Wie genau bekomme ich hier den Gleichgewichtskurs und die dazugehörige Menge heraus?
Ist bestimmt echt simpel, aber ich komme gerade nicht auf die Lösung (;

So, das war es erstmal von mir (: Nun stürze ich mich erst mal auf BWL.

Danke euch!

Grüße

Sven
 
Hallo Sven,

gibt es Direktlinks zu den älteren Klausuren?

Wir dürfen leider keine Aufgaben der FernUni veröffentlichen.

Viele Grüße
Antonio
 
Nein. Nur bis 2011.

Das sind ja nur 2 kleine Ausschnitte. Ich veröffentliche ja keine gesamten Klausuren.
Aber ok.

zu 1.: "http://www.fernuni-hagen.de/ls_wagner/lehre/klausuren.shtml" Klausur März 2012, Aufgabe 10.

zu 2.: Das geht ja auch so.

zu 3.:
Kaufaufträge: 120;20;20;30;10
Kurs in €: 100;110;120;130;140
Verkaufsaufträge: 50;30;50;20;50

Hoffe das ist so ok und mir kann so wer helfen :)
 
So liebe Mitstudenten (:

Ich habe alle alten verfügbaren VWL Klausuren durchgearbeitet und habe trotzdem noch ein paar Fragen.

1. (in vielen Klausuren, Bsp. Klausur März 2011 - Aufgabe 10):

Neoklassische Produktionsfunktion! (http://www.fernuni-hagen.de/ls_wagner/lehre/klausuren.shtml)

Ich komme einfach überhaupt nicht dahinter, wie man die Grenzproduktivität, Durchschnittsproduktivität und Preiselastizität ausrechnet.

Also bei der Durchschnittsproduktivität, kann ich es so hinschreiben, habe da auch das richtige herausbekommen, aber verstanden habe ich es nicht.

Vielleicht kann mir das einer (verständlich) erklären?
Kann es sein, dass du die falsche Klausur angegeben hast? Hier ist die Klausur März 2011, Aufgabe 10: http://www.fernuni-hagen.de/ls_wagner/download/40501/aufgaben40501.pdf
Aber da geht es um das IS-LM-Modell und man muss nichts rechnen...ich finde auch keine andere Aufgabe in der Klausur, die passt...oder?!
 
Ah, verguckt... März 2012!

Danke für den Hinweis! :)
 
2. (Klausur September 2008 - Aufgabe 3):

Es geht um die Berechnung des Einkommens bei Vollbeschäftigung.

Im Grunde kann ich das berechnen. Nur bei dieser Aufgabe ging es nicht(wohl da Y berechnet werden musste (;).
In der Lösung steht folgendes: 100+0,8*(Y-10)+20+40
Der nächste Schritt ist: 0,2*Y = 152

Habe ich so ein dickes Brett vorm Kopf? Ich komme gerade nicht drauf, wie man da auf 0,2 kommt?

Hmm also ich kenne ja jetzt die Aufgabe nicht, aber ich hätte es einfach umgeformt und y berechnet.
Ich nehme an, dass in der ersten Zeile noch ein =0 steht, oder? Also:
0 = 100+0,8*(Y-10)+20+40, dann geht's weiter:
0 = 100+0,8Y-8+20+40
-152 = 0,8Y
Y = -190

Wie man auf das 0,2 kommt, kann ich so auch nicht nachvollziehen. Außer ich hätte falsch gerechnet.
 
3. (oft, Bsp: Klausur September 2010 - Aufgabe 7):

Berechnung des Gleichgewichtskurses und die Menge zu dem Gleichgewichtskurses.

In den ersten Klausuren (2011-2012), war das einfach die Mitte des Kurses und bei der Menge einfach die aufsummierte Menge nach oben(Verkäufer) bzw. unten(Käufer).

Nun war es aber 2-3x so, dass das nicht so einfach war. So zB auch bei dieser hier genannten Aufgabe:
(Kaufaufträge: 120;20;20;30;10
Kurs in €: 100;110;120;130;140
Verkaufsaufträge: 50;30;50;20;50)

Wie genau bekomme ich hier den Gleichgewichtskurs und die dazugehörige Menge heraus?
Ist bestimmt echt simpel, aber ich komme gerade nicht auf die Lösung (;

Also als erstes summierst du jeweils die Kauf- und Verkaufsaufträge:
Kaufaufträge: 120+20+20+30+10 = 200
Verkaufsaufträge: 50+30+50+20+50 = 200

Am besten machst du dir dann eine kleine Tabelle mit drei Spalten (Kauf / Kurs / Verkauf). Oder du kritzelst es - wenn vorhanden - in die gegebene Tabelle.
In die Spalte "Kauf" trägst du nun alle zu diesem Kurs möglichen Kaufaufträge ein. Dabei gilt: jeder Käufer kauft MAXIMAL zu dem angegebenen Kurs, er würde aber auch für weniger kaufen. Deshalb ziehst du - von oben nach unten (bzw. mit steigendem Kurs)- die Kaufaufträge von der Summe (=200) ab. Dabei steht die 200 beim niedrigsten Kurs.

In der Spalte "Kurs" übernimmst du einfach die Kurse aus der Aufgabe.

In die Spalte "Verkauf" trägst du nun alle zu diesem Kurs möglichen Verkaufsaufträge ein. Dabei gilt: jeder Verkäufer verkauft MINDESTENS zu dem angegebenen Kurs, er würde aber auch für mehr verkaufen. Deshalb ziehst du - von unten nach oben (bzw. mit sinkendem Kurs)- die Verkaufsaufträge von der Summe (=200) ab. Dabei steht die 200 beim höchsten Kurs.

Die Tabelle würde dann so aussehen:

Kauf | Kurs | Verkauf
200 | 100 | 50
80 | 110 | 80
60 | 120 | 130
40 | 130 | 150
10 | 140 | 200

Dort wo du nun dieselbe Menge an Kauf- und Verkaufsaufträgen absetzen kannst befindet sich die Gleichgewichtsmenge (=80) zum Gleichgewichtskurs (=110).

War das verständlich? Ich hoffe...
Wenn du das 1,2 Mal durchgemacht hast, dann sitzt das ganz gut und geht recht schnell ;-)
 
1. (in vielen Klausuren, Bsp. Klausur März 2012 - Aufgabe 10):

Neoklassische Produktionsfunktion! (http://www.fernuni-hagen.de/ls_wagner/lehre/klausuren.shtml)

Ich komme einfach überhaupt nicht dahinter, wie man die Grenzproduktivität, Durchschnittsproduktivität und Preiselastizität ausrechnet.

Also bei der Durchschnittsproduktivität, kann ich es so hinschreiben, habe da auch das richtige herausbekommen, aber verstanden habe ich es nicht.

Vielleicht kann mir das einer (verständlich) erklären?
Also dazu habe ich gerade folgende Notiz in meinen Unterlagen gefunden:

Grenzproduktivität:
ableiten nach entsprechendem Produktionsfaktor (v1 oder v2)

Durchschnittsproduktivität:
Output komplett / entsprechenden Produktionsfaktor

Produktionselastizität:
Exponent des entsprechenden Produktionsfaktors

Das dürfte eigentlich schon reichen, oder? Also da steht jetzt, wie man die entsprechenden Werte berechnet..ist eigentlich ganz einfach, wenn man das System erstmal verstanden hat :-)
 
Zu 2:
Du rechnest das was du hast schon mal zusammen. Sprich: 100+0,8*(-10)+20+40 = 152 und dann holst du die 0,8*Y auf die andere Seite (Y*1-0,8 => Y*0,2)
Wenn du jetzt 152/0,2 rechnest, kommst du auf die 760.

Rechnerisch sieht es dann so aus:
Y = 100+0,8*(Y-10)+20+40
Y = 152+0,8*Y |-0,8*Y
Y*(1-0,8) = 152
Y*0,2 = 152 |:0,2
Y = 760

Ich hoffe das war jetzt irgendwie verständlich.
Aufgabe 9-4 in KE 2 ist so ähnlich wie diese hier. Vielleicht hilft dir die Lösung auf S. 91 auch weiter.
 
Alternativ zu annireas richtiger Lösung hier ein etwas anderer Weg:

September 2008 Aufgabe 3 ist eine reine Formeleinsetz und anschließend Umformaufgabe:
Gegeben ist
$C^a = 100$
c = 0,8
G = 20
T = 10
I = 40

Du hast beim Hinschreiben bei Aufgabe 3 September 2008 was wichtiges vergessen hinzuschreiben und zwar das "Y = " vor dem "100 + ..." Deswegen stimmt Flubbers Rechnung nicht, denn Flubber ist von "0 = 100 + ..." ausgegangen.

1. Schritt bei der Lösung dieser Aufgabe: Formel wissen:
Die Formel lautet
$ Y = C^a + c (Y - T) + G + I $

2. Schritt: Werte einsetzen
Y = 100 + 0,8 (Y - 10) + 20 + 40

3. Schritt: vereinfachen
Y = 160 + 0,8Y - 8
Y - 0,8Y = 152
0,2Y = 152

Gesucht ist aber Y und nicht 0,2Y, also weiter
0,2Y = 152
Um das 0,2 vor dem Y wegzubekommen teilst Du beide Seiten durch 0,2.
Wenn Du die linke Seite durch 0,2 teilst steht links nur noch Y
wenn Du die rechte Seite (152) durch 0,2 teilst erhältst Du 760.
$ \frac{0,2Y}{0,2} = \frac{152}{0,2} $
Y = 760


Alternative Denke, wenn das geteilt durch 0,2 Schwierigkeiten macht:
0,2 ist eine andere Schreibweise von 1/5
Also $ \frac{1}{5} Y = 152 $
$Y = 152 \cdot 5$
Y = 760
 
Ich danke euch leute!! (:

Frage 2 und 3 haben sich geklärt (:

Aber Frage 1 verstehe ich immer noch nicht, kann mir das vielleicht noch wer ausführlicher erklären?(:

Grüße

Sven
 
Ich danke euch leute!! (:

Frage 2 und 3 haben sich geklärt (:

Aber Frage 1 verstehe ich immer noch nicht, kann mir das vielleicht noch wer ausführlicher erklären?(:

Grüße

Sven

Also das Drumherum erklären kann ich dir nicht...aber meiner Meinung nach ist das auch nicht notwendig. Du musst ja eigentlich nur wissen, was du rechnen musst und das habe ich oben ja schon geschrieben. Hast du es denn beispielhaft für deine Aufgabe mal ausgerechnet?
 
....

Aber Frage 1 verstehe ich immer noch nicht, kann mir das vielleicht noch wer ausführlicher erklären?(:

Grüße

Sven
Morgen abend. Falls mir niemand zuvorkommt. Meine Internetverbindung ist im Moment zu schlecht für Formelschreiberei.
 
Hier ist zu deiner ersten Frage und dem Beispiel aus der 2012er Klausur etwas ausführlicher (die kleinen 1 und 2 neben dem v musst du dir dazu denken;-)):

Allgemeine neoklassische Produktionsfunktion: x = A * va * vb
Hier: x = 6 * v2/3 * v1/3

Grenzproduktivität für Arbeit allgemein: x = a * A * va – 1 * vb
Hier: x = 2/3 * 6 * 1002/3 – 1 * 1001/3 = 4
(für Grenzproduktivität Kapital dann das gleiche mit b)

Durchschnittsproduktivität für Arbeit allgemein: x = A * va – 1 * vb
Hier: x = 6 * 1002/3 – 1 *1001/3 = 6
(für Kapital das gleiche mit b)

Elastizität ist jeweils a (für Arbeit, also hier 2/3) und b (für Kapital, also hier 1/3)

Du hast nicht zufällig die VWL-Fibel von Hillmann? Bei den Lösungen auf S. 198 wird das auch nochmal gut dargestellt.
 
Super danke! So habe ich es jetzt verstanden!
Wenn man da erst einmal dahinter gekommen ist, ist das ja gar nicht so schwer :D

Danke! :)

Grüße,

Sven
 
Bitte bitte...ich hab mich damit anfangs auch schwer getan. Man muss es nur einmal ganz verstehen und dann ist das meiste gar nicht mehr so kompliziert wie es aussieht.

Grüße
Andrea
 
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