Einsendeaufgaben EA-Besprechung | 31901 | SS 2019 | EA1 41880 | 06.06.2019

Dieses Thema im Forum "31901 Öffentliche Ausgaben" wurde erstellt von Antonio, 7 April 2019.

  1. Antonio

    Antonio Fernuni-Hilfe

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
  2. LilaLisa

    LilaLisa

    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo, ich habe die EA bereits gelöst. Hat jemand vielleicht Lust, die Ergebnisse zu vergleichen?
     
  3. LiBa

    LiBa

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    20 von 180
    Ja, sehr gerne. Ich bin fast durch, habe mich aber irgendwo verrechnet, da ich in der f) einen negativen Wert bekomme. :-/

    Bei der a) gibt's ja nichts zu rechne. Wovon ist der jeweilige Nutzen abhängig, externer Effekt usw.

    b)
    xe = 4,3007
    ze = 5

    UA = 19,4429
    UB = 20,7563

    c)
    xN = 5
    zN = 5

    UA = 20,4719
    UB = 18,2831

    d) wieder nichts zum Rechnen

    e)
    bei Indifferenz: g = UA (xN) -UA (x quer)

    g = - 50*ln(xquer) + xquer2 (evtl. falsch?!)

    f)
    xquer = 4,3007

    Das jetzt aber in meine F(xquer) eingesetzt, ergibt einen negativen Wert. Stimmt also nicht... :-/

    g) Habe ich noch nicht gerechnet, weil ja mein Ergebnis aus f) schon nicht stimmt.

    h) Nichts zu rechnen

    Bin gespannt, was du berechnet hast...
     
  4. LilaLisa

    LilaLisa

    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo,

    also bei b) und c) habe ich die gleichen Ergebnisse. Hinzufügen würde ich bei c) noch, dass (xg,zg) Cournot-Nash-Gleichgewicht heißt, falls Ua(xg)>=Ua(x) und Ub(xg,zg)>=Ub(xg,z). Ich bin allerdings irritiert, wenn ich mir die Lösung zur EA vom SoSe 2017 ansehe, da laut Lösung Ub(xg,zg)<=Ub(xg,z) gilt. Was meinst du dazu?

    e) Bei Vertragsablehnung hat der Hobbymusiker den Nutzen Ua(xg)=20,4719 mit xg=5. Der Nutzen bei Vertragsannahme beträgt Ua(x quer)+g.

    Ua(xg)=Ua(x quer)+g -> g=Ua(xg)-Ua(x quer)=20,4719-[50ln(x quer)-(x quer)^2-35)=55,4719-50ln(x quer)+(x quer)^2=F(x quer)

    f) Nutzen der Studentin bei dem Angebot g=F(x quer):
    Ub(zg,x quer)-g=Ub(zg,x quer)-F(x quer)=V(zg)+W(x quer)-Ua(xg)+Ua(x quer)

    Maximierung nach x quer liefert:
    80/x quer-2x quer-10=0 -> x quer=xe=4,3007

    Geldbetrag:
    g=F(4,3007)=1,029

    Nutzenwerte:
    Ua(x quer)+g=20,4719
    Ub(x quer,zg)-g=19,7273

    g) Es gilt: Ub(x quer,zg)-g-k>=Ub(xg,zg)
    19,7273-k>=18,2831
    k=1,4442
     
  5. LiBa

    LiBa

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    20 von 180
    Zur c)
    Es gibt da ja diverse Aufgaben in den EAs und im Skript dazu. Eigentlich sind immer beide Gleichungen >=, außer eben einmal in der EA von SS17.

    Meiner Meinung nach ist das aber letztlich egal, ob da größer oder kleiner gleich steht, denn es wird in der zweiten Gleichung (der des 'Gestörten') immer auf ein = hinauslaufen, solange nicht der 'Gestörte' auch einen externen Effekt auf den Störer ausübt.
    Ich versuch's mal zu erklären, aber das ist sehr konfus auf's Blatt zu bringen. :durcheinander

    Also (ich spreche jetzt nur noch von der unteren Gleichung, also der des 'Gestörten'):
    Sowohl links als auch rechts setzen wir für die Menge des Produkts, das einen externen Effekt verursacht, den Wert aus dem Nash-GG ein. Also die maximale Menge, die sich für den Störer lohnt unabhängig von den Auswirkungen auf den anderen Nutzer.
    Für den 'Gestörten' hingegen gibt es keinen Unterschied in der Produktion seines eigenen Gutes, da er ja eh immer nur seine eigene Menge maximieren kann und wird. Es ist also für seine Produktion (nicht seinen Nutzen!) völlig egal, ob er sich in der pareto-effizienten Welt oder im Cournot-Nash-GG befindet. Er wird immer die für sich optimale Menge an (meist) Lernaktivität produzieren. Was dann am Ende als Nutzen rauspurzelt, hängt vom Störer ab.

    Ich ordne jetzt mal:
    A: Störer -> produziert x -> xe <= xN
    B: Gestörte -> produziert z -> ze = zN

    UA (xN) >= UA (xe)
    UB (xN, ze = zN) = UB (xN, ze = zN), da xN links und rechts in die Berechnung eingeht und ze genauso groß ist wie zN.
    Entsprechend könnte man auch schreiben:
    UB (xN, zN) >= UB (xN, ze)

    Oder eben:
    UB (xN, zN) <= UB (xN, ze)

    Könnte das so stimmen?
     

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