Einsendeaufgaben EA-Besprechung WS 2014/15 EA1 41760 (04.12.2014)

ich versuch mich mal


Aufgabe 1)
a) D -> S.51
b) C -> S.23
c) C -> S.71/72
d) D -> S. 65

Aufgabe 4)
a) R
b) F
c) R
d) F
e) F
f) R - es fehlt im text aber der Identifikationsschlüssel der Anforderung
g) F
h) R
i) R
j) F
 
Aufgabe 2)
a) S. 15/16


b)
Applikationsgrenze: Büchereibesuch
Akteure: Student - (Linie zu Anwendung Bibliothek betreten)
.............. Bücherei Mitarbeiter - (Linie zu Anwendung "ausleihen" und "zurückgeben")
Anwendungsfälle:
- BETRETEN DER BÜCHEREI
............... - suchen - führt zu weiteren Anwendungsfällen
............... - ausleihen
............... - zurückgeben - führt zu weiterem Anwendungsfall
weiter ausgelöste Anwendungsfälle:
- ZURÜCKGEBEN
............... - löst bei Fristüberschreitung weitern Fall aus (extend)
............... - Säumnisgebühr fordern (include)
- SUCHEN
............... - Regalsuche
............... - Katalogsuche - führt zu Anwendungsfall Authentifizierung (include)

mit den Pfeilen von "Bibliothek betreten" und zu den Anwendungsfällen suchen, ausleihen und zurückgeben bin ich unsicher in welche Richtung das geht - logisch wäre für mich von "Bibliothek betreten" zu den Anwendungsfällen hin - aber ich weiss es nicht


c)
Vorteile:
- einfache Darstellung von Beziehungen zwischen Akteuren und Anwendungen
- Standardisierung
- Einfacher Austausch des Modells und Modellwiederverwendung


Nachteile: - zeitliche Reihenfolge der Applikationen und Anwendungen nicht ersichtlich
- Bei komplexeren und vielfältigen Anwendungsfällen schnell unübersichtlich
- Setzt zusätzliche Kenntnisse der Notation voraus
 
zu 2c)
das wäre das was ich zusammenkriege:

Die Use-Case-Diagramme sind Verhaltensdiagramme. Sie beschreiben bestimmte Aspekte wie sich ein System verhält. Bei dieser Form der Darstellung werden wesentliche Funktionen des Systems hervorgehoben und zueinander in Beziehung gesetzt. Besonders gut lassen sich gegenüber dem Anforderungsdokument die eintretenden möglichen Anwendungsfälle darstellen, so das gut erkennbar ist wenn, unter getroffenen Bedingungen, ein weiterer Anwendungsfall eintritt. Die Standardisierte Form der grafischen Darstellung erlaubt es diese Beziehungen schnell zu erkennen bzw. „zu lesen“. Im Anforderungsdokument dagegen ist das in der Regel nicht auf einen Blick ersichtlich. Die erstmalige Erstellung des Anwendungsfalldiagramms wird etwas aufwendiger sein im Gegensatz zum Anforderungsdokument, aber es erlaubt beim wiederholten Erstellen einen einfachen Austausch und Wiederverwendungsmöglichkeit auf andere Anwendungsfälle.

Dabei fehlt diesem Diagramm jedoch die Möglichkeit die Reihenfolge der Ausführung festzulegen. D. h. die zeitliche Reihenfolge der Ausführung der Anwendungsfälle wird in dieser Darstellung nicht berücksichtigt. Dies ist ein Nachteil gegenüber dem Anforderungsdokument, welches die Anforderungen in Dringlichkeit der Umsetzung priorisieren muss. Hierbei können die abhängigen Beziehungen von Anwendungsfällen eindeutiger im Zusammenhang mit den jeweiligen Bedingungen und deren Zeitbezug dargestellt werden.

Das Anforderungsdokument hat durch die Verwendung von verständlicher Sprache den Vorteil, dass keine Kenntnisse einer Notation vorhanden sein müssen. Beim Erstellen und Lesen des Anwendungsfalldiagramms müssen diese Kenntnisse vorhanden sein.

Für einfache Anwendungsfälle in denen die Beziehungen übersichtlich dargestellt werden sollen empfiehlt sich die Verwendung des Use-Case Diagrams. Werden jedoch komplexere Anforderungen dargestellt die sich häufig in weiteren abhängigen Beziehungen und Bedingungen verzweigen empfiehlt sich aus Gründen der Übersichtlichkeit die Erstellung eines Anforderungsdokumentes Dergleichen gilt auch für die Darstellung von Anforderungen in denen der Zeitbezug der Anwendungsfälle deutlich dargestellt werden muss.
 
mit Aufgabe 3 hab ich meine Schwierigkeiten ...
jemand einen tipp wo ich dazu etwas finde?
 
bei der Aufgabe 3b) hab ich mich an S. 78 gehalten, ich denke das ist mit Qualitätsmerkmale der gespeicherten Daten gemeint oder?

Qualitätsmerkmale der gespeicherten Daten

· Umfang der Datenhistorie: Die richtige Einordnung von Daten ist unter anderem von der Einbettung der Daten in ihrem Kontext und ihrer zeitlichen Entwicklung abhängig. Diese zeitliche Entwicklung wird auch als Datenhistorie bezeichnet. Der Umfang der Datenhistorie, der für die Interpretation verfügbar ist, ist eine wichtige Ergänzung der Daten, damit sie im Kontext verständlich werden. Hier ist im Aufgabenbeispiel also besonders wichtig, dass alle bisherigen Auftragsinformationen, Lieferungen und Reklamationen oder Probleme des Kunden mit Datumsangabe erfasst wurden. Nur so kann der Abteilungsleiter auch erkennen, daß der Kunde sich wegen dem gleichen Problem an die Abteilung wendet. Es ist also für das Erkennen des Problems und der Entscheidung für weitere Maßnahmen von großer Bedeutung wie umfangreich die Daten erfasst wurden.

· Aktualität: Die richtige Aktualität spielt eine große Rolle bei der Informationsversorgung. Im Beispiel der Aufgabe ist also wichtig das die Daten alle aktuell sind, damit das Beschwerdemanagement die richtigen Maßnahmen ergreifen kann. Im Aufgabenbeispiel müssen also alle Aufträge die in Verbindung mit dem Kunden stehen auch im Datenbestand abgebildet sein. D.h. alle Aufträge/Lieferungen des Kunden müssen erfasst sein, damit der Abteilungsleiter einen Überblick hat welche Waren denn geliefert wurden.

· Fehlerfreiheit: Dieser Bestandteil ist ein wichtiger und intuitiver Bestandteil bei der Überprüfung der Datenqualität. Hier wird festgestellt, ob die Daten ohne Fehler und damit korrekt im Sinne der Fragestellung vorliegen. Der Abteilungsleiter muss davon ausgehen können, daß die Daten die gespeichert sind korrekt sind. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann es in der Problemlösung mit dem Kunden zu Missverständnissen kommen und durch eine au den falschen Daten eingeleitete Maßnahme zur weiteren Unzufriedenheit des Kunden kommen. Dann wäre der Kunde nicht nur nich mit dem Produkt unzufrieden, sondern dann auch noch mit dem Beschwerdemanagement und würde somit eventuell ganz als Kunde verloren gehen.

Zugreifbarkeit: Der Zugriff zur geforderten Zeit auf die nachgefragten Daten muss effektiv und effizient möglich sein. Dieser eigentlich simple Punkt ist im Fall der sofortigen Erklärung durch den Abteilungsleiter von großer Bedeutung. Hat er keinen schnellen/sofortigen Zugriff auf alle mit dem Kunden in Verbindung stehenden Daten, so muss er den Kunden vertrösten und wird keine zufriedenstellende Bearbeitung der Beschwerde ausführen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
3c würde ich so lösen:

In der Dimension Individuum wird der subjektive Informationsbedarf des Abteilungsleiters angesprochen. D.h. hier müssen die benötigten Informationen des Abteilungsleiters neu definiert werden, damit er die Information über die Beschwerde erhält. In der Schnittstelle zur Organisation ist hier auch eine Anpassung im Führungsverhalten erforderlich. Da der Mitarbeiter die Situation falsch eingeschätzt hat, wird die Entscheidung für das weitere Vorgehen bei Beschwerden zum selben Sachverhalt auf den Abteilungsleiter übertragen, da er nun die Information entsprechend erhalten soll. Bei der Änderung des Vorgehens bei Beschwerden wird hier eine Korrektur vom kooperativen zum hierarchischen Führungsstil vorgenommen.

Das beeinflusst in der Dimension Organisation die Führungsthemen und schneidet das Entscheidungsverhalten des Mitarbeiters ein. Somit muss hier auch die Organisationsstruktur angepasst werden. In den Informationsfluss wird nun der Abteilungsleiter aufgenommen und wird die Aufgabe und Verantwortung für die Entscheidung für Maßnahmen bei Beschwerden des gleichen Sachverhaltes übernehmen. Daher muss die Aufbauorganisation entsprechend so eingerichtet sein, das der Abteilungsleiter (falls noch nicht vorhanden) berechtigt ist entsprechende Weisungen zu erteilen um die Maßnahmen zum Sachverhalt einzuleiten.

Damit der Abteilungsleiter die benötigten Informationen bekommt, muss in der Dimension Applikation die Bereitstellung der Daten in entsprechender Datenqualität eingerichtet werden. Hier wäre es denkbar, das eine Funktion eingerichtet wird die automatisch eine System-Meldung an den Abteilungsleiter bei Eingang der zweiten Beschwerde macht.

Dabei ist sicherzustellen, dass die Mitarbeiter den Datenbestand aktuell und fehlerfrei führen, um die Datenqualität sicherzustellen.
 
2 b)

Ich habe einen actor eingefügt, der die Fälligkeit der Säumnsgebühr überprüft
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Finde ich supi, dass noch jemand Interesse am Austausch hat. :)
Also bei Aufgabe 1) habe ich ebenfalls
D C C D.
Aufgabe 4)
R F R F F F F R R F.
Bei 4f) bin ich aber ehrlich gesagt auch etwas verwirrt. Das liegt aber weniger an der Fragestellung als solches, als an dem Begriff "Identifikationschlüssel". So ganz habe ich nämlich auch nicht verstanden, was im Skript damit gemeint ist. Ist damit eine Art Code-System für Anforderungen gemeint à la "A: Zur verfügung stehende Sprachen: Deutsch (1), Englisch (2), Spanisch (3); B: Exportieren als PDF (1), XML (2), Text (3);....." gemeint, so dass man dann z.B. einen Schlüssel wie "A12B2" hätte? [Ja, mir ist bewusst, dass das ein unrealistisches Beispiel ist aber ich denke, das Prinzip kommt dabei rüber..^^]

2a und c hab ich auch so ungefähr wie netere.

Nummer 3) habe ich noch nicht fertig gemacht, weil ich noch so viel anderes vor mir her schiebe. Allerdings hab ich da auch ein paar Probleme. Was soll man denn bei der 3a) schreiben in 300 Wörtern?! Im Grunde will er ja auf die Übersicht von Seite 44 KE2 raus, schätze ich..aber sie selbst hat ja mal eindeutig mehr als 300 Wörter in die Ausformulierung gesteckt... =.= Naja.. Ich schätze ich werde einfach Abb. 12 erklären. Die Einzelheiten der folgenden Seiten haben bei 300 Wörtern einfach keinen Platz.

Bei 3b) dachte bisher auch an etwas à la S.77ff.

3c) Muss ich nochmal drüber nachdenken. An sich bedarf es ja nur der Einführung eines Berichtswesens für diese Beschwerden.Sinn machen würde zwar eine grundsätzliche Überarbeitung der Entscheidungs-/Informationspolitik in der Organisation aber es wird ja nur davon gesprochen, dass man genau dieses Problem ab sofort nach 2 Beschwerden per Bericht melden will. Nicht mehr und nicht weniger..Evtl. könnte man bei den Applikationen über Kennzahlen für "Anzahl Beschwerden pro Kunde, Monat, in Bereich XY" etc nachdenken. Aber es steht ja da, dass er Leiter einfach nur beim 2. mal absofort benachrichtigt werden will..
 

Anhänge

Ein Identifikationsschlüssel ist eine (fortlaufende) Nummerierung der Anforderungen. Jede Nr. wir nur einmal vergeben. „Lasst uns über Anforderung 8 sprechen.“
Deine Kontonummer oder deine Matrikelnummer sind Identifikationsschlüssel. Über sie können deine Bank und die FernUni dich eindeutig identifizieren.
 
Ein Identifikationsschlüssel ist eine (fortlaufende) Nummerierung der Anforderungen. Jede Nr. wir nur einmal vergeben. „Lasst uns über Anforderung 8 sprechen.“
Deine Kontonummer oder deine Matrikelnummer sind Identifikationsschlüssel. Über sie können deine Bank und die FernUni dich eindeutig identifizieren.
Das meinte ich ja auch. :) Allerdings ist das ja eher etwas unternehmensspezifisches oder nicht? Und damit an sich nicht wirklich logisch als "allgemeine Anforderung" zu stellen. Oder gibt es irgendwo einen international gültigen Anforderungskatalog? Ich war während einem Praktikun in einem großen Unternehmen im "Entwicklungsprozess" eines Programmes bzw einer Erweiterung dabei und obwohl es sich dabei um ein namenhaftes ERP-Programm gehandelt hat, gab es keinen solchen Schlüssel o.ä..
 
Ich habe ja auch nur das Skript und keine Ahnung von RE. Der Begriff hat mich an den Primärschlüssel wie er bei Datenbanken verwendet wird erinnert.

„Wird die Menge aller Anforderungen betrachtet, die an ein Softwaresystem gestellt werden, so muss jede Anforderung einmalig sein, darf sich nicht mit anderen Anforderungen überlappen (Normalisierung) oder zu diesen im Widerspruch stehen (Konsistenz).“
http://www.enzyklopaedie-der-wirtsc...manalyse-/Requirements-Engineering/index.html
Normalisierung: http://www.enzyklopaedie-der-wirtsc...sierung/index.html/?searchterm=Normalisierung

Anforderungen werden dokumentiert, geändert und irgendwann gelöscht. Ich kann mir vorstellen, dass dies in unterschiedlichen Dokumenten geschieht. Haben sie einen „Schlüssel zur Identifikation“ und ich suche diesen werden ich alle Dokumente dazu finden (egal wie sie benannt wurden) und alle gleichzeitig löschen können.
 
Ich habe eine andere Frage:
1. a) Warum d und nicht c?
Die Führungskraft fragt die Mitarbeiter um ihre Meinung, um die beste Entscheidung zu treffen.
Sind das jetzt „eine ausreichende Menge an Informationen“ (c) oder „so umfangreiche Informationen wie möglich“ (d). Also besonders umfangreich finde ich die nicht.
 
für mich sind folgende aussagen im ausgangstext von bedeutung:
"meinung seiner mitarbeiter" , "die beste option zu wählen" und dann keine angaben zur zeit
so das ich nicht von flexibel ausgehe
 
hm, ich denke, dass Aussage 4 b) richtig ist, denn eine Entscheidung wird meistens unter Unsicherheit getroffen und diese kann ökonomischer Natur oder ressourcenbedingt sein oder vom Entscheider selbst abhängen (S. 58).
Oder gibt es da noch was anderes?
 
Bei Aussage 4 f) halte ich das Wort "kann" für entscheidend. Denn bei einer Anforderungsänderung muss ein Antrag gestellt werden, um den Vorgang zu koordinieren. Andernfalls würde es schnell in einem Chaos enden - vor allem bei mehreren Änderungen.
 
Bei Aussage 4 f) halte ich das Wort "kann" für entscheidend. Denn bei einer Anforderungsänderung muss ein Antrag gestellt werden, um den Vorgang zu koordinieren. Andernfalls würde es schnell in einem Chaos enden - vor allem bei mehreren Änderungen.
boa ist das fies!!
 
Hallo zusammen,

Ich sitze auch gerade an den Aufgaben und ich habe eine Anmerkung zur Aufgabe 1 c)
Meiner Meinung nach müsste es sich um Lösung A handeln, da bei Lösung C davon ausgegangen werden müsste, dass ich mir auf Grund des Zeitdrucks zusätzlich die dicke der Büche anschaue, was aber nicht der Fall ist. Ich schaue lediglich auf die Inhaltsverzeichnisse und damit komme ich auf Lösung A.
 
Zurück
Oben