Allgemeine Infos Erfahrungsberichte 55108 Bürgerliches Recht III

Dieses Thema im Forum "55108 Sachenrecht, Kredits. u. Insolvenzrecht" wurde erstellt von Schnecke, 31 Mai 2017.

  1. Schnecke

    Schnecke Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    200 von 210
    Beginnend mit dem Jahr 2017 wollen wir einen Versuch starten, die bisher gewonnenen Erfahrungen in diesem Modul in diesem Thread zu sammeln.

    Wer gerne seinen Kommilitonen etwas von seinen bisherigen Erfahrungen mitgeben mag, sei es zum Stoff des Moduls, zur Art und Weise wie es vermittelt wird, zu ergänzender Literatur, Fällen und Lösungen, mentorieller Betreuung, wissenschaftlichen Betreuern oder dem Lehrstuhlinhaber selbst - hier ist der rechte Platz dafür.

    Bitte bedenkt: Dies ist ein im Grunde öffentlicher Raum - also schreibt bitte nichts, was ihr den Betroffenen nicht auch ins Gesicht sagen würdet, und haltet euch bei der Darstellungen an die gebotene Netiquette. Nicht nur Angehörige der Fernuni und ihren Lehrstühlen lesen mit, sondern auch aktuelle und zukünftige Studierende.
    Wir wollen informieren, nicht verprellen oder erschrecken.

    Ansonsten gilt: fühlt euch frei, diese Seite zu füllen! :thumbsup:
     
  2. Lyvianne

    Lyvianne

    Ort:
    Siegen
    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    Hallo,
    im Modul ist ja das Insolvenzrecht in einem nicht unerheblichen Umfang vertreten. Ich würde dazu gerne ein Fallbuch kaufen um anhand der Fälle ein bisschen zu üben. Ich finde aber zum Insolvenzrecht kaum Fallbücher und wenn haben diese meiste keine Bewertungen und sind nicht immer aktuell.
    Kann mir jemand vielleicht helfen und kann ein Buch empfehlen?

    Viele Grüße
     
  3. Pusheen

    Pusheen

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Laws
    Studiengang:
    Erste Juristische Prüfung
    2. Studiengang:
    Master of Laws
    ECTS Credit Points:
    0 von 90
    Ich hatte Parzinger Falltraining Insolvenzrecht (Verlag C.F. Müller) - obwohl es für den SP-Bereich gedacht ist, gibt es vorne kleine Fällchen die durchaus die Qualität der BGB III Insolvenzrecht Fragestellungen haben... die hinteren Fälle (SP-Bereich) kann man auch anschauen, man sollte sich nur klar darüber sein, dass das Niveau in BGB III nicht gefordert ist!
     
  4. Marcel1900

    Marcel1900

    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    2. Studiengang:
    Erste Juristische Prüfung
    Fallbuch für Insolvenzrecht würde ich nicht kaufen. Im moodle steht selbst, dass nur eine Wissensfrage vorkommen wird. (hab ich leider erst nach der Prüfung festgestellt, sonst hätte ich mir einige Nerven gespart)
    Ich kann Hemmer und Alpmann Schmidt zum Sachenrecht empfehlen.
     
  5. hallo, gibt es irgendwo alte Klausuren zu finden?
     
  6. Piwi

    Piwi

    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    2. Studiengang:
    Erste Juristische Prüfung
  7. ah, vielen dank :)
     
  8. Piwi

    Piwi

    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    2. Studiengang:
    Erste Juristische Prüfung
    Wenn du hier im Forum unter den ersten Ergebnissen der Unterforen suchst, findest du immer einen von Schnecke angelegten Sammelthread für Übungsklausuren, Skripte etc.
     
    inesP gefällt das.
  9. hierhoertderspassauf

    hierhoertderspassauf

    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    120 von 210
    Die Skripte

    sind vom Umfang völlig in Ordnung. Knappe 380 Seiten für einen ganzen Kurs, von denen 160 Seiten das Thema Insolvenzrecht behandeln.
    Allerdings kam mir der Aufbau am Anfang etwas unübersichtlich vor, während des Semsters ergab dann alles wieder Sinn. Schön fand ich die vielen Urteile, die als Beispiele fungierten und so den ganzen theoretischen Stoff viel verständlicher und greifbarer machten.
    Die SKA sollte man auf jeden Fall bearbeiten, vielleicht sogar mehrfach, und den Lösungsweg ordentlich einprägen. Wir sollen zwar nicht starr Schemata auswendig lernen, um aber überhaupt Struktur in die Menge des Stoffes zu bringen, sind Schemata für mich aber absolut notwendig.

    Das Lernen

    bestand zunächst im Erstellen der wichtigsten Schemata. Die gibt es im Internet zwar zuhauf, sich selbst damit auseinander zu setzen stellt aber mMn einen wichtigen ersten Schritt zum Verständnis dar. Direkt danach und parallel zum Lesen der KE habe ich angefangen, Fälle zu bearbeiten. Dafür gibt es in der UB genügend Lehrbücher, mir gefiel vor allem das von Vahlen sehr. Auswendig gelernt habe ich gar nichts; wenn man zum 34. Mal schreibt, was eine Übergabe gem. § 929 S.1 darstellt, kann man das sogar im Schlaf aufsagen.
    Was ich allerdings erst fast zu spät bemerkte: Es ist unheimlich wichtig, sich mit der Konkurrenzlehre bzw. der Ausschlussfunktion der §§ 987 ff. zu beschäftigen. Das sollte man am besten von Anfang an machen, um gleich ein solides Gerüst für das weitere Wissen zu legen.
    Insolvenzrecht habe ich erst etwa drei Wochen vor der Klausur angeschaut und versucht, die wichtigsten Themen wie Aus- und Absonderung, Anfechtung und Masseverbindlichkeiten zu verstehen. Notwendig ist vor allem, sich klar zu machen, wie sich die Eigentumslage bei einer Insolvenz verändert (nämlich erst einmal gar nicht, nur die Verfügungsbefugnis geht auf den Insolvenzverwalter über) und was die Möglichkeiten eines Gläubigers sind, wenn der Insolvenzverwalter eine dem Insolvenzschuldner nicht gehörige Sache weiter veräußert.

    Mentoriate

    habe ich 2x in HH besucht, allerdings haben die mich nicht überzeugt.
    Die Online-Mentoriate hingegen waren eine reine Witznummer. Nicht nur, dass nur ein einziges Mentoriat stattfand - nichts gegen den Mentor, Gesundheit geht vor; die FU hätte dann aber gerne mal für Ersatz sorgen können - auch waren die Falllösungen ziemlich unübersichtlich. Die Nummerierung der Unterpunkte ergab keinen Sinn, manchmal fehlten Wörter, sodass man einen Satz mehrfach lesen musste, um ihn zu verstehen. Bei dem hohen Niveau, das die FU von uns Studenten gerade in Klausuren - also unter Stress - erwartet, kann ich solch eine Lösung einfach nicht ernst nehmen.
    Statt der Mentoriate wurden die Fälle in das moodle-Forum eingestellt und waren für die Klausurvorbereitung in Ordnung.


    Die Klausur

    konnte ich am Anfang überhaupt nicht einschätzen. Bei den Klausuren, die uns zur Bearbeitung zur Verfügung gestellt wurden, schwankte das Niveau mMn ziemlich.
    Letztendlich hatten wir wohl ziemliches Glück, es ging um die Übereignung des Anwartschaftsrechts aus einem Eigentumsvorbehalt.
    Erstaunlicherweise kam keine Frage zum Insolvenzrecht dran, sondern über die Verbindung von Grundschuld und Darlehensforderung.
    Zeitlich war das alles aber gut schaffbar, einfach sicherlich nicht - eher wie der ganze Kurs: Ordentlich anspruchsvoll und nicht zu unterschätzen, Angst sollte man aber keine haben!
     
    Antonio gefällt das.
  10. whitesaltycracker

    whitesaltycracker

    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    100 von 120
    Meine Erfahrung für das WS 18/19:

    Die Skripte waren völlig in Ordnung und verständlich. Man muss sich wirklich ransetzen und auch mal die angegebenen Urteile durchlesen und nicht einfach überfliegen.
    Ich habe leider auf die Online-Mentoriate vertraut und daher keine "offline" besucht. Was aber leider in die Hose ging. Es hat nur EIN Online-Mentoriat stattgefunden. Andere Termine wurden zwar jedesmal gegeben, aber immer kurz davor abgesagt. Ich rate daher jedem von Herzen sich vor Ort mit dem Modul vertraut zu machen. Habe mich anderweitig noch mit Fallbüchern und Übungsklausuren anderer Universitäten beschäftigt.

    Bitte daran denken, dass das Modul nicht nur aus Sachenrecht sondern auch Kreditsicherungsrecht besteht! Habe mich anfangs nur mit sachenrechtlichen Streitigkeiten auseinandergesetzt. Wie die Klausuren von vergangenen Semestern aber zeigten, kam auch viel Kreditsichersungsrecht dran. Immobiliarsachenrecht habe ich auf Lücke gelernt (Risikospiel; davon ist abzuraten).

    Ergebnis: Habe zwar knapp bestanden, bin aber gücklich nicht nocheinmal Kreditsicherungsrecht durchnehmen zu müssen :)
     
  11. Shanicyx3

    Shanicyx3

    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    60 von 180
    2. Studiengang:
    Master of Laws
    Hallo zusammen :)
    Gibt es Vermutungen über mögliche Themen der kommenden Klausur im SS2019?
    Manche Module haben ja ein Schema, z.B. ähnlich der Einsendearbeit oder alle 4 Jahre mal der und der Fall. Ich erfahre jedes Mal zu spät davon :( :D
    Daher bitte diesmal rechtzeitig her mit Vermutungen oder Beispielfällen :)
     
    M.Erc gefällt das.
  12. bachelorS1987

    bachelorS1987

    Ort:
    Stuttgart
    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    90 von 210
    Habe das Modul im Sommersemester 2019 belegt

    Die Skripte
    Insbesondere die Skripte 1und 2 sehen "harmlos" und nach wenig zum Lernen aus - doch das täuscht! Der Stoff der ersten beiden KE ist nicht zu unterschätzen. KE 3, das Insolvenzrecht wird in der Regel durch eine oder mehrere Zusatzfragen abgeprüft. Meist können die Fragen anhand des Gesetzestextes beantwortet werden - diese KE muss also bei weitem nicht so gründlich bearbeitet werden wie die anderen beiden, dennoch sollte man sie mind. einmal gründlich durchlesen und auch die Normen in der InsO nachschlagen. Wer in der Klausur das erste Mal in die InsO schaut, wird sonst die Fragen vermutlich aus Zeitgründen nur schwer beantworten können...
    Ansonsten sind die Skripte mE sehr gut geschrieben, mit vielen Urteilen als Beispielfälle, was ich persönlich sehr gut finde, um sich den abstrakten Stoff besser einzuprägen, weil er durch die Urteile greifbarer wird.

    Mentoriate
    Ich war ein einziges Mal im Mentoriat im Regionalzentrum Stuttgart, allerdings werden dort nur Fälle behandelt. Damit fange ich persönlich leider wenig an, daher bin ich nach dem ersten Termin nicht mehr hingegangen. Aber das ist natürlich eine Geschmacksfrage. Das Onlinementoriat war im Prinzip nicht schlecht - wenn es nicht zu Beginn sehr oft und leider auch sehr kurzfristig ausgefallen wäre, teilweise vier Termine hintereinander. Am Ende dann waren es sechs oder sieben Termine in zwei Wochen, um die verpassten Termine nachzuholen. Aber die Termine wurden ja aufgezeichnet (wobei dies bei soweit ich mich erinnere zwei Terminen leider auch nicht geklappt hat). Zusätzlich wurden Sachverhalte und Lösungen eingestellt. Das Mentoriat hat zumindest in diesem Semester auch erst nach knapp zwei Monaten angefangen, was ich persönlich aber positiv fand, da man so Zeit hatte, sich erstmal in die Skripte einzulesen und sich ein gewisses Wissen anzueignen, bevor es dann ans Fälle lösen geht.

    Klausur
    Für die Klausur gibt es in der Regel keine Stoffeingrenzung. Generell lässt sich anhand der auf Moodle eingestellten Altklausuren, die leider schon aus länger zurückliegenden Semestern stammen, aber abschätzen, dass das Immobiliarsachenrecht deutlich seltener Stoff der Klausuren ist als das Mobiliarsachenrecht. Aber es gab auch schon Klausuren, deren Schwerpunkt Immobiliarsachenrecht war! Dieses Semester war die Klausur fair und auch zeitlich gut machbar. Das Gutachten gab 70% der Punkte und dann gab es noch drei kleine Fragen, die man aber mit Hilfe des Gesetzes gut beantworten konnte. Diese stammten aus dem Immobiliarsachenrecht, waren aber wie gesagt machbar.

    Das Modul ist somit durchaus anspruchsvoll, aber machbar. Wichtig ist, dass man parallel zu den Skripten gleich die Gesetzesnormen mitliest und die Strukturen versteht, z.B. dass die meisten der §§ 987 ff eine Vindikationslage nach § 985 voraussetzen.
     

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