Klausurbesprechung Klausur WS 18/19

Hochschulabschluss
Bachelor of Laws
Studiengang
Master of Laws
Beim Sacherhalt ging es grob um folgendes:

A unterhält sich mit dem Rechtsanwalt R auf einer Party darüber, dass er seinen Freund F aus dem Gefängnis holen will. Nachdem beide betrunken sind meint R zu A, dass eine Flucht aus dem Gefängnis nicht strafbar sei und somit auch Beihilfe nicht strafbar sein könnte.

Als A am nächsten Tag wieder nüchtern ist lässt er sich das nochmal durch den Kopf gehen und beschließt F zu befreien. Es wird darauf hingewiesen, dass R den Straftatbestand der Gefangenenbefreiung übersehen hat. A legt sich vor einer Küche die sich vor dem Gefängnis befindet und in der er weiß dass F hier gerade arbeitet auf die Lauer. A hat ein Kantholz dabei und will den Wachmeister niederschlagen um ihm die Schlüssel wegzunehmen und F zu befreien.
Als die Tür aufgeht und jemand rauskommt schlägt A von Hinten zu, die Person geht bewusstlos zu Boden und erleidet eine Platzwunde samt Gehirnerschütterung. Dann stellt A fest, dass die Person F war der mit einer gestohlenen Uniform fliehen wollte.

Es war dann nur die Strafbarkeit des A zu prüfen, was den kompletten ersten Teil mit R sinnlos gemacht hat. Außerdem wurden 4 oder 5 Normen genannt die nicht geprüft werden sollten. Ich hab dann nur die gefährliche Körperverletzung und die versuchte Gefangenenbefreiung geprüft.


In einer Abwandlung hat A tatsächlich einen Wachtmeister niedergeschlagen und man sollte noch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte prüfen.


Alles in allem nicht zu schwer und nur einfache Irrtumsfälle. Ich hatte eigentlich mit einem Erlaubnistatbestandsirrtum gerechnet. Trotzdem war die Zeit bei mir ziemlich knapp so das ich einiges nur sehr verkürzt dargestellt habe.
 
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