FAQ Master oder nicht? - das ist hier die Frage.

Ok, also lese ich raus, dass es schon bei dem ein oder anderen einen Unterschied macht, ob eine Familie geplant ist oder nicht.... ich sehe derzeit nur so die Zeit an mir vorbei fliegen. :bugeye:
Es gibt aber auch so einige Studenten, die Kinder haben ;-):inthebush:, d.h. ein Studium sollte der Familienplanung nicht im Wege stehen. Und außerdem lässt sich Familie einfach nicht so planen wie ein Beruf: Kinder kommen, wann sie wollen, oder auch nicht. Kinder sind auch immer unterschiedlich "pflegeleicht" oder auch nicht.
Und Spaß am Lernen hatte ich auch nie wirklich.
Ich bin eigentlich ein sehr wißbegieriger Mensch, aber nach meinem Erststudium hatte ich auch keine Lust mehr zum Lernen. Wie man hier lesen kann, habe ich mich nach einigen Jahren aber wieder umentschieden. Und wie Du sicher auch weißt: Hier an der FU kann man nicht nur pausieren, sondern auch einfach nur kürzer treten mit der Anzahl der Module.
 
Warum ich den Master weitergemacht hab?
1. Ich zielte von Anfang an auf den Master und habe den Bachelor nur als notwendige Übergangsstation gesehen
2. Der höhere Zusatzabschluss hilft mir bei internen Bewerbungen (insbesondere gibt es ab einer bestimmten Höhe eine Grenze, die man ohne den Master nicht oder nur sehr schwer übersteigen kann)
3. ich habe ein großes Interesse an universitärer Weiterbildung
4. Auch der höhere Abschluss an sich reizt mich
 
Es gibt aber auch so einige Studenten, die Kinder haben ;-):inthebush:, d.h. ein Studium sollte der Familienplanung nicht im Wege stehen. Und außerdem lässt sich Familie einfach nicht so planen wie ein Beruf: Kinder kommen, wann sie wollen, oder auch nicht. Kinder sind auch immer unterschiedlich "pflegeleicht" oder auch nicht.

Das schon. Nur möchte ich natürlich auch gerne etwas Zeit für mich haben. Wir sind auf mein Gehalt angewiesen, daher muss ich spät. nach einem Jahr wieder arbeiten, wenn Kinder geplant sind. Und ob ich dann (Vollzeit-)Arbeit, Mann, Kind, 2 Hunde und UNI schaffe, mag ich zu bezweifeln. :lookingup:
 
Warum den Master? Naja, ich habe bereits ein Wiwi-Diplom, aber eben kein "richtiges" von der Uni. Da ich einen richtigen, echten Uni-Abschluss wollte und der Master das neue Diplom ist, fiel mir die Entscheidung leicht. Wie bei Tornado war der Bachelor eine Zwischenstufe zum Master.
Allerdings ist die Freizeit doch eingeschränkt, aber die Zeit bis zum Ende ist absehbar, wenn alles läuft wie geplant, noch ca. ein Jahr. Um in meiner Firma weiterzukommen, brauche ich den Master nicht zwingend, ist also irgendwie doch so ein Ego-Ding. Und ich muss zugeben, das Lernen macht - wenn es um interessante Inhalte geht - schon Spaß.

Da mein Mann jetzt mit seinem Master fertig ist und ich mich entschieden habe, meiner Firma treu zu bleiben, steht auch dem Kapitel Familienplanung nichts mehr im Weg. Und diesen Plan werde ich weder dem Studium noch der Arbeit unterordnen. Es gibt ja immer einen Grund, aus dem man sagt, es passt gerade nicht perfekt. Aber den perfekten Zeitpunkt gibt es meiner Meinung nach nicht und irgendwann ist es vielleicht zu spät...

Bisher habe ich alles irgendwie unter einen Hut bekommen, auch eine Promotion würde ich nicht ausschließen.
 
Für mich war die Tatsache, dass der Bachelor wohl nicht so anerkannt sein soll wie das ursprüngliche Diplom auch ein weiterer Grund mich für den Masterstudiengang anzumelden.
 
Wenn ich irgendwann mit dem Bachelor fertig bin, möchte ich schon den Master dranhängen.
Allerdings unter der Devise, alle Zeit der Welt. Würde mich ganz gemütlich auf ein Modul pro Semester konzentrieren. Und wenn ich in einem Semester mal keine Klausur schreibe, wird es auch nicht so schlimm werden. Vielleicht gibt es auch mal ein Semester in dem ich doch zwei Module in Angriff nehme? Egal, habe keinen Zeitdruck. Das Studium erweitert meinen Horizont und hält mein Hirn frisch. Ab und zu zumindest :-D
Die neue Grundgebühr macht so ein gemütliches Studium natürlich unattraktiver, aber 50 EUR pro Semester, wäre es zumindest mir Wert.
 
3. ich habe ein großes Interesse an universitärer Weiterbildung
4. Auch der höhere Abschluss an sich reizt mich
Das kommt bei mir auch noch on-top :)
Oder wie beim Eiskunstlauf: Bachelor ist bei mir die "Pflicht", Master die "Kür"
schlittschuh_salto_02.gif
 
Ein Studium kann man planen und fast immer machen, das mit der Kinderplanung hat man nicht immer so in der Hand....

Wir haben uns für diese Reihenfolge entschieden: 1. Familienplanung 2. Studium. Wir haben uns lange damit beschäftigt und festgestellt, dass man sehr dazu neigt, Kinder aus dem Leben rauszuplanen. Aber wir konnten uns ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen. Und wir machen inzwischen wieder alles wie vorher wie z.B. Fitnessstudio aber der Unterschied ist eben, dass ich mich furchtbar wieder freue nach Hause zu kommen, wenn mein Kleiner lacht mir schon von der Haustüre aus entgegen. Mit Kind verändert sich das Leben schon aber es wird nicht wirklich zu 100 % schlechter. Bei mir hat sich auch die Einstellung zu manchen Dingen verändert. Früher habe ich 4 Stunden gelernt und davon mehr als die Hälte mit anderen Sachen vertrödelt, jetzt sitze ich zwar nur 3 Stunden dran und arbeite wirklich konzentriert- nutze als die Zeit effektiver. Soll jetzt kein Angriff an Menschen sein, die keine Kinder möchten aber oft habe ich den Eindruck, dass manche denken, das Leben wäre mit Kind zu Ende. Ganz im Gegenteil:like:

Ich möchte mit dem Master
1. Wissen auffrischen und v.a. erweitern
2. Elternzeit überbrücken
3. Ich habe in der Praxis leider feststellen müssen, dass ein Bachelor deutlich unter dem Diplom/Master angesiedelt wird
4. Es gibt in meinem Unternehmen keine Position, die ich mit Master erreichen könnte aber was ist wenn ich in ein paar Jahren meinen Job verliere oder mich woanders bewerben möchte?

Ich sehe es aber eher so wie Antonio: Habe kein Problem, länger zu studieren aber ein Modul möchte ich pro Semester schon absolvieren- evtl. hier und da 2 oder auch mal ein Semester keins.
 
Was macht ihr eigentlich - wenn ihr fertig seid - so mit der ganzen freien Zeit? :angel:
 
Was macht ihr eigentlich - wenn ihr fertig seid - so mit der ganzen freien Zeit? :angel:
- Diverse Dinge, die im Alltag anfallen
- mehr mit Freunden unternehmen
- wieder mehr Zeit mit den Neffen verbringen (und dem Rest der Familie)
- ganz viel Zeit zu Zweit genießen
- einfach mal nichts tun
- vllt. wieder Hobbies haben (abgesehen von der FFw)
- im Sommer ganz viel Zeit draußen verbringen
- mal wieder öfter wegfahren (Städtetrip z.B.)
- hoffentlich irgendwann heiraten, Kinder kriegen und n Haus bauen :-D
- einen kleinen Hund zulegen
- evtl. Nen Sprachkurs machen

Reicht das? :-p
 
- Diverse Dinge, die im Alltag anfallen
- mehr mit Freunden unternehmen
- wieder mehr Zeit mit den Neffen verbringen (und dem Rest der Familie)
- ganz viel Zeit zu Zweit genießen
- einfach mal nichts tun
- vllt. wieder Hobbies haben (abgesehen von der FFw)
- im Sommer ganz viel Zeit draußen verbringen
- mal wieder öfter wegfahren (Städtetrip z.B.)
- hoffentlich irgendwann heiraten, Kinder kriegen und n Haus bauen :-D
- einen kleinen Hund zulegen
- evtl. Nen Sprachkurs machen

Reicht das? :-p

Ähnlich sieht es hier aus, nur dass wir schon zwei Hunde haben und ich schon verheiratet bin :ROFL:. Und wenn ich doch Langeweile bekommen sollte, dann studiere ich halt langsam weiter für den Master. :-D
 
Nach dem B. Sc. WiWi (und meinem Erststudium zum Dipl.-Verw.-W.) arbeite ich ja gerade am M. Sc. WiWi. Aber ich kann nicht ausschließen, dass ich noch was dranhänge (M. Sc. VWL, M. A. Governance).
 
Also aus purem Spaß tue ich das ganze nicht. Es interessiert mich alles sehr und es macht im weitesten Sinne auch Spaß, aber ich könnte mir schon schönere Freizeitbeschäftigungen vorstellen. Ich hoffe, dass der M.Sc. irgendwann mal das entscheidende "Zünglein an der Waage" ist, aber große Karrieresprünge verspreche ich mir dadurch nicht.
 
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