Hilfe zur Klausuraufgabe Nachbesprechung Klausur Sep 2017 (SS 2017)

Ort
Hagen
Hochschulabschluss
Bachelor of Arts
Studiengang
M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
Da ich die Lösung zu Bilanzpolitik und Bilanzanalyse nicht gefunden habe, hier mein Vorschlag:

Bilanzpolitik und Bilanzanalyse
1a

- interne Bilanzanalyse = Betriebs- oder Unternehmensanalyse (hat mehr Informationen als die externe Bilanzanalyse zur Verfügung)
- Liquidität 3. Grades > 200% = Current Ratio (oder Banker's Rule. = UV / kurzFK, die Hälfte von UV soll langfristig finanziert sein)
- Verschuldungsgrad / Verschuldungskoeffizient = FK / EK
- Umsatzrentabilität = Betriebsergebnis / UE
- degressive Abschreibung zum Ende der ND: niedrige bis keine Abschreibungen
- Art und Quantität der Datenbasis wird durch Normen / Gesetze, die Qualität durch den Abschlussprüfer beeinflusst
- goldene Bilanzregel für Deckungsgrad A = EK / AV > 30% (gibt es noch mehr Beispiele?)
- Lohnquote = (Personalaufwand - Bezüge der Unternehmensleitung) / Personalaufwand. Wie viel macht der Lohn der Unternehmensleitung vom gesamten Personalaufwand aus?
- relative Kennzahlen: Indexkennzahlen, Beziehungskennzahlen, Gliederungskennzahlen
- Bildung Steuerrückstellung: Steueraufwand an Steuerrückstellung. Auflösung: Steuerrückstellung an Bank
- Buchung PRAP: Bank an PRAP. Auflösung: PRAP an Ertrag

1b
Skript Teil 1, Seite 46

2a (Das kann für acht Punkte nicht genug sein.)
Vorschriftsspezifische Grenzen den Bilanzpolitik sind duch die verschiedenen Gesetze wie HGB, IFRS oder StGB gegeben. National ist die Maßgeblichkeit zu beachten. Eine Missachtung der Grenzen wird als Bilanzverschleierung, -frisur oder -fälschung gewertet. Eine methodische Grenze der Bilanzpolitik ist der Totalerfolg eines Unternehmens, welcher immer gleich ist, man kann Erfolg also nur zwischen den Perioden verchieben.

2b (Die Probleme sind unvollständig und die wenigen, die ich aufschreiben konnte, müssen nicht richtig sein.)
1. bilanzpolitische Ziele der Unternhmensleitung. Problem: Bilanzpoiltik ist Teil der Informationspolitik des Unternehmens. Diese wiederum ist Teil der gesamten Unternehmenspolitk. Die Ziele müssen also von oben nach unten erarbeitet werden
2. Kennen der bilanzpolitischen Instrumente und deren Auswirkungen auf die aktuelle und zukünftige Perioden. Problem: ?
3. Adressaten und deren Reaktion auf die Bilanzpolitik sollten bekannt sein. Problem: Sehr verschidene Interessen der Adressaten (Klein- und Großaktionäre)
4. Unkenntlichkeit der Maßnahmen. Problem: Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen sind durchaus nicht erkennbar, darstellungsgestaltende Maßnahmen aber schon.

3a
Informationsquellen
- nur externe, quantitaiven Daten, keine internen und kaum qualitatitve Daten
- veraltete Daten: Zwischen Bilanzstichtag, Bilanzerstellung und Publikation / Analyse können drei bis sechs Monate liegen
Analysemethoden
- Zusammenfassung komplexer Sachverhalte zu Kennzahlen
- Vergleichsschwierigkeiten: keine passenden Vergleichszahlen vorhanden.
Analyst
- Qualifikation
- finanzielle und zeitliche Grenzen

3b Umschlaghäufigkeit
= UE / durchschnittlicher Bestand der Vorräte
Gunsatz der Äquivalenz
1. zeitliches entsprechen
Die in Zusammenhang gebrachten Werte müssen sich auf den gleichen Zeitraum / Zeitpunkt beziehen. Werden Bestands- und Stromgrößen miteinander verknüpft, muss die Bestandsgröße als Mittelwert zwischen Anfangs- und Endbestand errechnet werden. Da die Umsatzerlöse eine Stromgröße sind, muss von den Vorräten der Durchschnitt genommen werden.
2. wertmäßiges entsprechen
Zähler und Nenner sollen sich auf gleiche Werte und Kategorien beziehen, sie sollen also die gleichen Einheiten haben und die gleiche Basis haben: Zum Beispiel müssen beide auf AK oder HK oder Verkaufspreisen basieren
3. sachliches entsprechen
ein sinnvoller sachlicher Zusammenhang. Dieser ist hier gegeben, da die Vorräte und deren Verbrauch im direkten Zusammenhang mit dem Verkauf der Produkte, also mit den Umsatzerlösen zusammenhängen kann. Dies ist von Produkt zu Produkt zu überprüfen. In diesem Fall wird unterstellt, dass mit den Abgängen aus der Vermögensposition Vorräte Einnahmen als Umsatzerlöse einhergehen und damit die Vermögensposition wieder aufgefüllt werden kann.
Bei einer hohen Umschlagshäufigkeit und niedrigen Umschlagsdauer wird eine hohe Liquidierbarkeit erwartet.
Aufgabe 1 und 2 hab ich mehr oder weniger auch so wie du.
Bei der 2a fehlt mir ebenfalls die 2. methodische Grenze.
Bei 2b hab ich mir irgendwas aus den Fingern gezogen.
Probleme Punkt 1: dein genanntes Problem + Schwierigkeit bei Aufteilung in monetäre und nichtminetäre Ziele
Probleme Punkt 2: falscher Einsatz, wenn sie nicht bekannt sind bzw. Möglichkeit zum Einsatz erst gar nicht Vorhanden bei Nichtwissen von deren Existenz + Auswirkung kann Handlungen mit sich bringen z.B. Beeinflussung der UE, denn das ist Größenkriterium für UN im HGB
Probleme Punkt 3: dein genanntes Problem + ggf. kontärer Auswirkungen, d.h. ggf. sind Adressaten zu priorisieren, denn was für den einen gut wäre, könnte für den anderen schelcht sein
Probleme Punkt 4: Sind Maßnahmen sofort zu erkennen, sind sie ja unnötig und könnten auch weggelassen werden + dein genanntes Problem etwas erweitert, dass je nach Fähigkeit des Bilanzanalysten sie dann doch erkennbar sind

Aufgabe 3
KE 2 S. 15 ff
Erklärungen des Grundsatzes der Äquivalenz wie du, aber
... keine sachliche Entsprechung, da Vorräte Ein- und Ausgangslager berühren und Umsätze nur Ausgangslager.
...keine wertmäßige Emtsprechung da Umsätze zu VK und Vorräte zu EK, AK oder HK.
Als Umschlagskoeffizient für Liquidierbarkeit ok (hohe Umschlagshäufigkeit = gute Liquidierbarkeit).
Je geringer Umschlagshäufigkeit, desto besser ist Liquidität im Sinne von „Auszahlungen fallen weniger oft an“. Dies ist jedoch keine sinnvolle ökonomische Interpretation, da Einzahlungen vernachlässigt werde . Besser für Liquidität ist Umschlagshäufigkeit der Forderungen. Sie lässt Rückschlüsse darauf zu, wann Umsätze zu Einzahlungen werden und Manipulationsfähigkeitist sehr gering.
 
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