Lernmaterial Schlagwort - ABC der KE 3

Ort
Rhein-Main-Gebiet
Hochschulabschluss
Bachelor of Science
2. Hochschulabschluss
Master of Science
Studiengang
M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
ECTS Credit Points
60 von 120
Der guten Idee von Amina folgend beginne ich mal eine Liste der Schlagworte zu KE3. Das meiste davon wurde schon in Klausuren abgefragt. Bitte gerne vervollständigen und ergänzen!

Pareto-Verbesserung: nach einer Reallokation steht mindestens ein Akteur besser da. Gleichzeitig wird kein Akteur besser gestellt.

Pareto-optimale Allokation: Allokation, der durch Reallokation kein Akteur besser gestellt werden kann, ohne dass zugleich ein anderer schlechter gestellt wird.

Indifferenzkurze: stellt alle Güterbündel dar, für die der Akteur dieselbe Präferenz hat.

Isoquante: verbindet (effiziente) Faktorkombinationen, die zu identischem Produktionsniveau führen.

Kontraktkurve: Verbindungslinie aller Punkte effizienter Faktorallokationen (Berührungspunkte zweier Indifferenzkurven bzw. zweier Isoquanten)

Kern einer Ökonomie: Menge aller Gleichgewichtsallokationen, d.h. Menge aller pareto-optimalen Allokationen, die von der Ausgangsallokation erreicht werden können.

Tauschkurve: Angabe der Güterbündel, die ein Akteur mit gegebener Anfangsausstattung bei alternativen Preisverhältnissen durch Tauschgeschäfte erwirbt. Kurve verläuft durch Anfangsausstattung.

Nutzenmöglichkeitskurve: Herleitung aus Edgeworthbox: Punkten auf der Kontraktkurve sind Nutzenzahlen zugeordnet. Diese Nutzenzahlen werden kardinal interpretiert und in einem Koordinatensystem abgebildet.

Transformationskurve: alle Gütermengekombinationen, die such maximal mit gegebener Faktorausstattung herstellen lassen --> effizienter Rand der Produktionsmöglichkeitsmenge.

Grenzrate der Transformation (GRT): Steigung der Produktionsmöglichkeitenkurve. $GRT(Y,X) = - GK_X / GK_Y = - P_X / P_Y $

Grenzrate der technischen Substitution (GRTS): gibt an, wie viele zusätzliche (marginale) Einheiten des Faktors X benötigt werden, um bei einer (marginalen) Einheit weniger des Faktors Y den gleichen Output zu gewährleisten.

Effizienzlinie: graphische Darstellung der Faktoreinsatzmenge, welche X unter Nebenbedingungen $Y \geq \overline{Y}$ für alle möglichen Werte von $\overline{Y}$ maximiert.

Bedingung für Konkurrenzgleichgewicht einer Tauschwirtschaft: $ GRS_1(Y,X) = GRS_2(Y,X) = -P_X / P_Y$

Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomie:
1. Hauptsatz: das Gleichgewicht in einem System von Konkurrenzmärkten ist pareto-optimal.
2. Hauptsatz: zu jeder pareto-optimalen Allokation existiert ein Preisvektor, der diese Allokation erzeugt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der guten Idee von Amina folgend beginne ich mal eine Liste der Schlagworte zu KE3. Das meiste davon wurde schon in Klausuren abgefragt. Bitte gerne vervollständigen und ergänzen!

Pareto-Verbesserung: nach einer Reallokation steht mindestens ein Akteur besser da. Gleichzeitig wird kein Akteur besser gestellt.

Pareto-optimale Allokation: Allokation, der durch Reallokation kein Akteur besser gestellt werden kann, ohne dass zugleich ein anderer schlechter gestellt wird.

Indifferenzkurze: stellt alle Güterbündel dar, für die der Akteur dieselbe Präferenz hat.

Isoquante: verbindet (effiziente) Faktorkombinationen, die zu identischem Produktionsniveau führen.

Kaldor-Hicks-Kompensationsprinzip:....

Kontraktkurve: Verbindungslinie aller Punkte effizienter Faktorallokationen (Berührungspunkte zweier Indifferenzkurven bzw. zweier Isoquanten)

Kern einer Ökonomie: Menge aller Gleichgewichtsallokationen, d.h. Menge aller pareto-optimalen Allokationen, die von der Ausgangsallokation erreicht werden können.
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Tauschkurve: Angabe der Güterbündel, die ein Akteur mit gegebener Anfangsausstattung bei alternativen Preisverhältnissen durch Tauschgeschäfte erwirbt. Kurve verläuft durch Anfangsausstattung.

Nutzenmöglichkeitskurve: Herleitung aus Edgeworthbox: Punkten auf der Kontraktkurve sind Nutzenzahlen zugeordnet. Diese Nutzenzahlen werden kardinal interpretiert und in einem Koordinatensystem abgebildet.

Transformationskurve: alle Gütermengekombinationen, die such maximal mit gegebener Faktorausstattung herstellen lassen --> effizienter Rand der Produktionsmöglichkeitsmenge.

Grenzrate der Transformation (GRT): Steigung der Produktionsmöglichkeitenkurve. $GRT(Y,X) = - GK_X / GK_Y = - P_X / P_Y $

Grenzrate der technischen Substitution (GRTS): gibt an, wie viele zusätzliche (marginale) Einheiten des Faktors X benötigt werden, um bei einer (marginalen) Einheit weniger des Faktors Y den gleichen Output zu gewährleisten.

Effizienzlinie: graphische Darstellung der Faktoreinsatzmenge, welche X unter Nebenbedingungen $Y \geq \overline{Y}$ für alle möglichen Werte von $\overline{Y}$ maximiert.

Bedingung für Konkurrenzgleichgewicht einer Tauschwirtschaft: $ GRS_1(Y,X) = GRS_2(Y,X) = -P_X / P_Y$

Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomie:
1. Hauptsatz: das Gleichgewicht in einem System von Konkurrenzmärkten ist pareto-optimal.
2. Hauptsatz: zu jeder pareto-optimalen Allokation existiert ein Preisvektor, der diese Allokation erzeugt.
3. Hauptsatz = Arrow'sches Unmöglichkeitstheorem = Kein Mechanismus existiert, der es erlaubt, jede Art individueller Präferenzen (welche den Rationalitätsaxiomen genügen) zu einer transitiven gesellschaftlichen Präferenzordnung zu aggregieren, wenn gewisse plausible Forderungen eingehalten werden (z.B. sollen irrelevante Alternativen das Ergebnis nicht beeinflussen).
 
Hallo!
Hab mal in grün ein paar Ergänzungen gemacht...

Der guten Idee von Amina folgend beginne ich mal eine Liste der Schlagworte zu KE3. Das meiste davon wurde schon in Klausuren abgefragt. Bitte gerne vervollständigen und ergänzen!



Nutzenmöglichkeitskurve: Herleitung aus Edgeworthbox: Punkten auf der Kontraktkurve sind Nutzenzahlen zugeordnet. Diese Nutzenzahlen werden kardinal interpretiert und in einem Koordinatensystem abgebildet.
geom. Ort aller Nutzenkombinationen z.B. Um u. Us für die gilt, das weder durch eine Umverteilung der Faktoren, noch durch eine Umverteilung der Güter noch beides, der Nutzen eines Konsumenten gesteigert werden kann, ohne dass der des anderen sinkt.


Transformationskurve: alle Gütermengekombinationen, die such maximal mit gegebener Faktorausstattung herstellen lassen --> effizienter Rand der Produktionsmöglichkeitsmenge.

Grenzrate der Fatorsubstitution (GRFS): GRFS= (dx/dKx) / (dx/dAx) gibt an, auf wie viele EH Arbeit verzichtet werden kann, wenn der Kapitaleinsatz um eine EH gesteigert wird und der Output sich nicht ändern soll.

Grenzrate der Transformation (GRT): Steigung der Produktionsmöglichkeitenkurve. $GRT(Y,X) = - GK_X / GK_Y = - P_X / P_Y $
gibt an, auf wieviele Einheiten Y in der VW verzichtet werden muss, wenn der X-Output um eine Einheit gesteigert werden soll

Grenzrate der technischen Substitution (GRTS): gibt an, wie viele zusätzliche (marginale) Einheiten des Faktors X benötigt werden, um bei einer (marginalen) Einheit weniger des Faktors Y den gleichen Output zu gewährleisten.
GRTS (Cx,Lx)= (dx/dLx) / (dx/dCx) , wenn man die Faktoren Arbeit L und Kapital C verwendet

Effizienzlinie: graphische Darstellung der Faktoreinsatzmenge, welche X unter Nebenbedingungen $Y \geq \overline{Y}$ für alle möglichen Werte von $\overline{Y}$ maximiert.
Effizienz besteht in jenen Punkten in denen sich 2 Isoquanten berühren. Dort ist die GRT von Kapital und Arbeit für beide Güter identisch.

Bedingung für Konkurrenzgleichgewicht einer Tauschwirtschaft: $ GRS_1(Y,X) = GRS_2(Y,X) = -P_X / P_Y$

Hauptsätze der Wohlfahrtsökonomie:
1. Hauptsatz: das Gleichgewicht in einem System von Konkurrenzmärkten ist pareto-optimal.
2. Hauptsatz: zu jeder pareto-optimalen Allokation existiert ein Preisvektor, der diese Allokation erzeugt.
 
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