Klausurbesprechung Vorbereitung & Nachbesprechung Klausur 31011 Sep 2012 (SS 2012)

Ort
Rhein-Main-Gebiet
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
ECTS Credit Points
180 von 180
Hallo zusammen,

hat vielleicht jemand Interesse, die Lösungen von heute zu vergleichen?:lookingup:
Ich gebe mal meine Vorschläge zum Besten:

Aufg. 1
110 140 830 6440
120 140 175 1224
130 113 140 7434
140 830 140 193
150 175 140 37

160 830 113 2755
170 175 113 523

180 250 088 15000

190 088 178 15000
200 221 178 2800

210 300 160 925
220 155 160 176

230 232 159 12480
240 159 226 1950

Bei 230 und 240 bin ich mir nicht ganz sicher. Ich habe keine Umsatzsteuer rausgerechnet, weil dieses Mal nichts dabei stand. Normalerweise stand in solchen Aufgaben IMMER dabei, dass 7 bzw. 19% Umsatzsteuer enthalten sind. Aber dieses Mal nicht.
Wie habt ihr das gelöst?

Aufg. 2
250 1 999 1245
260 1 123 1

c) Da bin ich mir unsicher. Ich habe mich wortwörtlich an dem Gesetzestext orientiert, in dem steht "Der Gewerbesteuer unterliegt jeder stehende Gewerbebetrieb,..." und das "stehende" steht nicht in der Aufgabe. Daher ist die 3 m.E. falsch. Oder?

f) Bei der 3. Aussage habe ich keine Ahnung, ob sie richtig oder falsch ist. Weiß das jemand?
Die 4. Aussage halte ich eigentlich für falsch, da das auch wieder nicht die komplette Formulierung aus dem Gesetz ist. Da steht: "Das Einkommen, vermindert um die Freibeträge nach § 32 Absatz 6 und um die sonstigen vom Einkommen abzuziehenden Beträge, ist das zu versteuernde Einkommen." In der Aufgabe ist aber nur die Rede von den Kinderfreibeträgen. Wenn ich jetzt aber drüber nachdenke, stehen im Skript glaub auch nur die Kinderfreibeträge.

Auf. 3
270 450 810 270 270
280 460 460 460 1
290 600 450 450 300
300 450 450 900 1
310 120 240 480 960

Aufg. 4
320 15 50 50 17
330 80 6 33 111

Hier muss ich allerdings gestehen, dass ich keinen Plan habe. Das sind auch nicht meine Werte, die sind nämlich sehr wahrscheinlich bis auf einen alle falsch. Den hier angegeben vertraue ich da schon eher. ;-) Was habt ihr da so?

Aufg. 5
340 300 300 933 933
350 44 47 78 85

b) Spielen die Zinsen hier eine Rolle oder nicht? Wie rechnet man das? Ich habe so eine Aufgabe vorher noch nie gesehen...
c) Die Entwicklungskosten darf man nicht mit ansetzen, oder?


Bin mal gespannt, was ihr so bietet. :-) Habe eigentlich ein ganz gutes Gefühl..macht mir das nicht kaputt :-p:-D
 
Bis einschließlich 220 habe ich es genauso.
Bei 230 habe ich die Umsatzsteuer rausgerechnet. Mir ist gar nicht aufgefallen, dass es da nicht explizit stand...

Bei der Aufgabe 2 habe ich mehr oder weniger geraten. Deswegen lass ich das hier mit einem Vergleich.

Aufgabe 3 habe ich auch so wie du. Das müsste auch richtig sein.

Aufg. 4:
320 15 50 56 17
330 80 100 833 83

(da bin ich mir absolut unsicher)

Aufg. 5:
340 300 300 778 778
350 44 47 78 85

Bei 5b) habe ich mich auf das "abzinsen" versteift (in dem dazugehörigen Gesetz). Abzinsen heißt m.E., dass man den Wert auf den jetzigen Barwert runterrechnet - denn innerhalb der nächsten zwei Jahre kommen ja dann noch Zinsen drauf, wodurch wir wieder bei den 880T€ wären. Aber ich denke, dass ich dann trotzdem einen Rechenfehler gemacht habe...
 
Bei 5b) habe ich mich auf das "abzinsen" versteift (in dem dazugehörigen Gesetz). Abzinsen heißt m.E., dass man den Wert auf den jetzigen Barwert runterrechnet - denn innerhalb der nächsten zwei Jahre kommen ja dann noch Zinsen drauf, wodurch wir wieder bei den 880T€ wären. Aber ich denke, dass ich dann trotzdem einen Rechenfehler gemacht habe...

Laut §253, 2 HGB ist das ja auch richtig.

Ich habe die 6% als Zins für die gesamte Laufzeit aus der Aufgabe gelesen, also 880/1,06=830

Sebastian
 
Bis einschließlich 220 habe ich es genauso.
Bei 230 habe ich die Umsatzsteuer rausgerechnet. Mir ist gar nicht aufgefallen, dass es da nicht explizit stand...
Ich bin schon am Überlegen, ob ich an den Lehrstuhl schreibe. Oder ob ich warte, bis wir das Ergebnis haben und sehen, wie es gewertet wurde.

Ich finde es irgendwie unmöglich, wie diese Klausur aufgebaut war. Lauter Rechtschreibfehler, dann die Problematik mit dem Rausrechnen der Steuer bei den PWB und dann noch, dass man bei Aufgabe 3 eigentlich gar nicht weiß, ob man für einen Bilanzansatz von 0 eine 1 schreiben sollte (wie eigentlich immer) oder eine 0 (weil es stand ja nichts dabei). Achso und dann noch, dass bei den Kennzahlen Unplausibilitäten auftauchten (s. Beiträge im anderen Forum).
Aufg. 5:
350 44 47 78 85

Das habe ich zwar auch so...es ist aber vermutlich falsch. Man hätte die 40% Forschungskosten rausrechnen müssen, da die nicht angesetzt wurden. Ich habe diesen Satz anders verstanden und es auch nicht gemacht.

Ich ärger mich echt n bisschen...es tauchen immer mehr Fehler auf bei mir. Und vorallem stehen viel Fragen im Raum, weil die Uni auf einmal einiges anders macht als sie es jahrelang vorher getan hat. :mad:
 
ein paar Dinge fand ich auch komisch (EK und FK bei den Bilanzkennzahlen zB).
Aber dass Kto 140 IMMER die MwSt enthält ist doch wohl klar, oder? Wir haben sie ja auch alle munter im ersten Aufgabenteil selbst dorthin gebucht (140/175)
Zu den Lotse-Bögen: Mir hat mal jemand erklärt, dass der Rechner nicht zwischen 0 und keinem Eintrag unterscheiden kann und man daher die 1 eintragen muss. Hier ist Protest sicher angebracht, denn wenn die Bögen manuell korrigiert werden, kann man da ja noch nachbessern. Ich habe auch alles nach einem Hinweis abgesucht, hab mich dann aber für die 1 entschieden
 
Ja, das ist EIGENTLICH klar. Aber sonst stand es nun mal IMMER dabei und dieses Mal nicht. Der Prozentsatz hat ja auch gefehlt. Ja so n Fahrradfutzi hat sehr wahrscheinlich nur 19%...aber es hat doch sonst auch immer dabei gestanden. Also was soll das??? Mich ärgert sowas einfach und ich finde es nicht eindeutig.

Und zu dem zweiten Punkt: die Bögen werden nicht nur maschinell korrigiert. Da guckt immer noch mal n Mensch drüber. ;-)
 
Und zu dem zweiten Punkt: die Bögen werden nicht nur maschinell korrigiert. Da guckt immer noch mal n Mensch drüber. ;-)

jo, das ist mir klar (hab ich ja oben auch geschrieben). Daher lohnt sich vielleicht der Protest, ggf werden dann 0en und 1en anerkannt, weil es nicht in den Klausurhinweisen stand
 
Die 5 Minuten, die ich dafür aufgebracht habe, einen Hinweis auf "0" oder "1" (oder gar "999") zu finden, hätte ich gut in eine andere Aufgabe stecken können... Das ärgert mich echt :mad:
 
Meines Wissens geht diese Note zwar nur zu 2% in die Bachelornote ein, aber man ärgert sich trotzdem. Denn man steckt ja wirklich viel Arbeit in die Lernerei. Ich halte sowieso nicht so viel von den Klausuren, die hauptsächlich aus Multiple Choice bestehen, oder nur Endlösungen verlangen. Ich freue mich diesbezüglich schon total auf das Mathe-Modul... Da kann man einen perfekten Lösungsweg haben, sich nur an einer kleinen Stelle verhaspeln (und am besten noch 20 min an der Aufgabe sitzen) und man bekommt glatt 0 Punkte. Ich kann ja verstehen, dass die FernUni sich eine Lösung für die großen Studenten- und damit Klausurenzahl ausdenken muss. Aber trotzdem sind die Klausurergebnisse dann nicht immer auch dem entsprechend, was derjenige eigentlich kann.
 
Ich werde am Wochenende, wenn ich die 2. Klausur hinter mir habe, mal eine EMail an den Lehrstuhl schreiben bzgl. der Geschichte mit der 0 und 1 und der Steuer beim PWB.
Sowas sollte man, denke ich, vorab erfragen und klären...hinter her ändern sie dann eh nichts mehr.

Bin da nämlich ziemlich ähnlicher Meinung wie Earma. Man steckt viel Kraft und Zeit da rein und wenn man dann wegen so Unachtsamkeiten des Lehrtsuhls (oder vllt. sogar gewollten Hindernissen) Punkte verliert, ist das mehr als ärgerlich.
 
Ich werde am Wochenende, wenn ich die 2. Klausur hinter mir habe, mal eine EMail an den Lehrstuhl schreiben bzgl. der Geschichte mit der 0 und 1 und der Steuer beim PWB.
Sowas sollte man, denke ich, vorab erfragen und klären...hinter her ändern sie dann eh nichts mehr.

Bin da nämlich ziemlich ähnlicher Meinung wie Earma. Man steckt viel Kraft und Zeit da rein und wenn man dann wegen so Unachtsamkeiten des Lehrtsuhls (oder vllt. sogar gewollten Hindernissen) Punkte verliert, ist das mehr als ärgerlich.

Ich habe gerade eine Mail an die Kursbetreuer und den Lehrstuhl geschrieben und auf die Ungereimtheiten bei Aufgabe 4 (Kapitalverhältnisse und Rundungsregel nicht eindeutig) und 5b (6% p.a. oder für zwei Jahre) hingewiesen. Außerdem darauf, dass für den Jahresabschluss nicht angegeben war wie mit der 0 zu verfahren ist.
Gewollte Hindernisse sind im Übrigen meiner Meinung nach o.k., man kann von Studenten verlangen ein bisschen weiterzudenken, anstatt stur irgendwelche Lösungsschemata abzuarbeiten.
Wenn allerdings eine Aufgabe nicht eindeutig formuliert ist, ist das nicht in Ordnung (bzw. es sollten alle Antworten zugelassen werden). Hier bietet das reine Eintragen eines Ergebnisses ja keinen Möglichkeit zu erkennen, ob der Student die Aufgabe verstanden hat oder nicht.
 
Ich habe mittlerweile Antwort erhalten

Bei Aufgabe 4 war von einem EK von 4000 und somit von einem FK von 5000 auszugehen, außerdem von kaufmännischer Rundung. Daher sollten die Buchungssätze folgendermaßen aussehen (das kommt jetzt von mir und nicht vom Lehrstuhl):

320 15 50 44 18
330 125 6 33 66

Bei Aufgabe 5c wird in der Musterlösung von einer Abzinsung von 6% p.a. ausgegangen, da die Angabe aber fehlt, wird eine Abzinsung mit 6% für zwei Jahre Laufzeit auf gelten gelassen.

Bei Aufgabe 3 werden 0, 1 und 999 als richtige Lösung für den Wert "0" anerkannt

Viele Grüße

Sebastian
 
Außerdem darauf, dass für den Jahresabschluss nicht angegeben war wie mit der 0 zu verfahren ist.

Ich habe damals bei deinem Beitrag nicht daran gedacht. Aber das war angegeben undzwar auf den ersten Seiten. Unter "Jahresabschluss" steht, dass dort kaufmännisch gerundet werden soll und die Aufgabe gehörte zum Teil Jahresabschluss.
 
Ich habe mittlerweile Antwort erhalten

Bei Aufgabe 4 war von einem EK von 4000 und somit von einem FK von 5000 auszugehen, außerdem von kaufmännischer Rundung. Daher sollten die Buchungssätze folgendermaßen aussehen (das kommt jetzt von mir und nicht vom Lehrstuhl):

320 15 50 44 18
330 125 6 33 66

Bei Aufgabe 5c wird in der Musterlösung von einer Abzinsung von 6% p.a. ausgegangen, da die Angabe aber fehlt, wird eine Abzinsung mit 6% für zwei Jahre Laufzeit auf gelten gelassen.

Bei Aufgabe 3 werden 0, 1 und 999 als richtige Lösung für den Wert "0" anerkannt

Viele Grüße

Sebastian

Danke für die Info. Die Kennzahlenaufgabe habe ich glaub so oder so verhauen...genauso die Zinsaufgabe. Da hatte ich einfach keinen Plan. :eyeroll2:

Das mit Aufgabe 3 finde ich beruhigend. Ist im Prinzip auch die logische Konsequenz aus der fehlenden Angabe.


Mal sehen, ob ich auch noch eine Antwort auf die Mail bekomme :-)
 
Ich habe damals bei deinem Beitrag nicht daran gedacht. Aber das war angegeben undzwar auf den ersten Seiten. Unter "Jahresabschluss" steht, dass dort kaufmännisch gerundet werden soll und die Aufgabe gehörte zum Teil Jahresabschluss.

ja, ist mir auch klar, es war halt bei den alten Kennzahlenaufgaben immer anders. Man kann es ja mal versuchen ;)

Wenigstens weiss ich jetzt, dass ich die Kennzahlen (/bis auf den Rundungsfehler) und die Zinsaufgabe richtig habe...beruhigend
 
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