Infos und Tipps Erfahrungsberichte | 31011 Externes Rechnungswesen

Dieses Thema im Forum "31011 Externes Rechnungswesen (BWL I)" wurde erstellt von Antonio, 25 September 2012.

  1. Antonio

    Antonio Fernuni-Hilfe

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Unterstütze die nachfolgenden Studierenden mit Deinen Erfahrungen!

    Hast Du die Klausur 31011 Externes Rechnungswesen (BWL I) an der FernUni Hagen erfolgreich bestanden und hast wertvolle Tipps auf Lager?

    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    - Wie ist das Moodle Angebot?
    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    - Sonstige Hilfen und Tipps?

    Wir würden uns über Deinen persönlichen Erfahrungsbericht freuen.

    Herzlichen Dank! :-)
     
    wolly gefällt das.
  2. Münchner Kindl

    Münchner Kindl Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Ja, ich war überrascht, sie sind wirklich sehr gut.

    Man kann sich die offiziellen Skripte auch im .pdf-Format im Moodle herunterladen, was praktisch ist, da man in den Dateien direkt nach einem Stichwort suchen kann.

    Den offiziellen Kontenplan (auch diesem Beitrag angehängt) sollte man hier aus dem Moodle herunterladen, ausdrucken, meiner Meinung nach nicht heften (so kann man die Blätter nebeneinander legen und hat den Überblick) und viel, viel mit ihm üben.

    Den Kontenplan darf man mit in die Klausur nehmen, man darf ihn mehrfarbig markieren, aber nichts reinschreiben (auch während der Klausur nichts reinkritzeln!).
    Es bietet sich an, Konten, die zusammengehören, mit der gleichen Farbe zu markieren, z.B. für die Pauschalwertberichtigung (PWB) die Konten 159, 226, 232.

    Ausgezeichnet.

    Man findet den Moodle Externes Rechnungswesen hier: https://moodle.fernuni-hagen.de/course/view.php?id=11566
    Login mit:
    den normalen Hagen Zugangsdaten, also mit:
    qMatrikelnummer
    Passwort​
    oder
    falls einfach nur, indem den Browser benutzt, in dem man sein Zertifikat installiert hat, das man vorher bei der CA der Fernuni beantragt hat (das Zertifikat ist z.B. notwendig um im Online-Shop eine billige MS-Office-Professional Version zu kaufen).​

    Im Diskussionsforum im Moodle gibt es einen Online-Mentor, Jochen Hassenpflug, der sehr gewissenhaft alle Fragen beantwortet. Wirklich vorbildhaft, so einen Service wünscht man sich auch bei den anderen Modulen.

    Sehr zu empfehlen sind such die Zusammenfassungen, die der Online-Mentor, Jochen Hassenpflug, gemacht hat.
    Sie befinden sich im Mentoren-Forum im Moodle und heißen Arbeitshilfen.
    Herunterladen und ausdrucken!



    Die alten Klausuren und Lösungen dazu findet man auch im Moodle.
    Aber Achtung, manche der Lösungen haben Fehler, also bei Zweifeln zusätzlich noch das Diskussionsforum im Moodle nach der Klausur durchsuchen, oft hat Hr. Hassenpflug schon einen Beitrag mit der richtigen Lösung geschrieben.

    Alte Klausuren und Lösungen: https://moodle.fernuni-hagen.de/mod/resource/view.php?id=117594
    Wobei die Lösungen nur für die Klausuren ab September 2010 zur Verfügung stehen, aber die Lösungen der älteren Klausuren findet man verteilt im Diskussionsforum im Moodle.

    Jede Aufgabe in jeder Klausur hat ihre eigene .pdf-Datei, hier als Folien bezeichnet.
    Also nicht z.B. auf Aufgabe 2 klicken, dort ist der Link zu einer Videobesprechnung im .smil-Format des RealPlayers hinterlegt.
    Einfach auf das "Folien" rechts daneben klicken:

    Externes_Rechnungswesen_Moodle_Klausuren.jpg

    Für den Buchhaltungsteil hat Prof. Littkemann ein sehr nützliches Buch geschrieben, mit vielen Beispielen mit allen dazugehörigen Buchungssätzen.

    Jörn Littkemann, Michael Holtrup, Klaus Schulte
    Buchführung: Grundlagen - Übungen - Klausurvorbereitung.
    Mit Excel-Übungen zur Buchhaltung online




    Das Buch gibt es:

    dazu braucht man:
    Benutzername: qMatrikelnummer
    Passwort: hochschulweites Passwort​
    Oder: hier 2. Auflage frei zugänglich an einem Stück herunterladbar (2,2 MB): http://www.hfg-karlsruhe.de/~sfelzmann/txt/Buchf%FChrung.pdf

    Die Excel-Übungen zur 4. Auflage des obigen Buch (37 MB, man muß mindestens Excel2007 haben) sind frei zugänglich: http://www.fernuni-hagen.de/controlling/lehre/Excel-Uebungen-zur-Buchhaltung.shtml
    oder

    • in der aktuellen 5. Auflage in Papierform von BookDepository (englischer Online-Buchladen mit kostenlosem weltweiten Versand) etwas billiger als zum offiziellen Preis 29,95€.

    Selbst wenn man sich das Buch auch in Papierform kauft, lohnt es sich auch die elektronische Form herunterzuladen, da man dort direkt nach Stichworten suchen kann.

    Da die Excel-Übungen zum Buch frei herunterladbar sind, kann man sich die extra Übungs-CD, die der Lehrstuhl für 10€ verkauft, sparen.

    Ich hatte noch zusätzlich des Fremdskript von Sönke Semmelhaack "Externes Rechnungswesen" vom Fernuni-Reptitorium.de.

    Dieses Skript faßt das Modul zusammen, und übersetzt es in allgemein verständliche Umgangssprache.

    Ich habe auf dem Gebiet etwas Vorbildung durch meinen Job, also brauchte ich diese "Übersetzung" nicht, aber für jemanden, der das erste Mal ins einem Leben mit Rechnungswesen zu tun hat, ist es bestimmt nützlich.

    Am Ende jedes Kapitels sind Aufgaben und Lösungen zum Kontrollieren des Lernerfolgs.

    Buch-Littkemann und Semmelhaack-Skript.jpg

    Ich würde nicht mehr versuchen, einfach mitten in den Stoff zu springen, sondern schön brav mit Kurseinheit 1 in Buchhaltung anfangen zu lesen und alle Skripte in der richtigen Reihenfolge lesen.
    Die offiziellen Skripte sind unerwartet gut, und es lohnt sich.

    Zwar ist KE1 offiziell nicht klausurrelevant, aber sie ist doch sehr wichtig um einen Überblick zu bekommen und genau zu verstehen, warum wir eigentlich den ganzen Aufwand mit der Buchhaltung betreiben.
    KE1 zeigt anhand eines leicht verständlichen Beispiels alle Schritte, die später in den weiteren Buchaltungs-KE gemacht werden.
    Also auf gar keinen Fall überspringen.

    Was in den EAs drankam ist ein guter Indikator, für das, was in der Klausur drankommen wird.

    Die Punkteverteilung in der Klausur ist:
    • 80 Punkte von 240 Punkten, also ein Drittel der Punkte auf Buchhaltung
    • 40 von 240, also ein Sechstel, auf Steuerlehre. Wird mit Multiple Choice abgefragt.
    • 120 von 240, also die Hälfte, davon eine Aufgabe mit ca. 40 Punkten mit Multiple Choice. Letzte Aufgabe meist über Bewertung.

    Wenn man mit dem Modul anfängt, kommt man leicht in Versuchung, zuviel Zeit in Buchhaltung zu investieren.
    Buchhaltung ist den meisten Studenten neu und man braucht viel Üben damit man es beherrscht.
    Aber man muß sich irgendwann losreißen und auch die anderen beiden Gebiete bearbeiten.

    Mein Tip für die Klausur ist, erst die Multiple Choice Fragen in Steuerlehre und Jahresabschluß zu bearbeiten, und dann erst die Buchhaltungsfrage, und am Ende dann den Rest von Jahresabschluß.

    Auf jeden Fall 25 Minuten vor Ende mit dem Rechnen aufhören und anfangen, die Ergebnisse in den brW-Lösungbogen zu übertragen.
    Bleistift benutzen, um den Lösungsbogen auszufüllen, ich kann euch garantieren, daß Ihr Euch verschreiben werdet, und so ist der Fehler schnell wegradiert.
    Vorher schon üben, schnörkellose, maschinenlesbare Zahlen zu schreiben.
    Die Aufseher in der Prüfung sagen, man soll 15 Minuten vorher anfangen, aber das reicht nicht.
    Man braucht wirklich soviel Zeit um alles auszufüllen und es wird nur bewertet, was auf dem Bogen steht!

    Man hat in der Klausur nicht viel Zeit, also einfach weitergehen wenn man es nicht weiß, auch wenn man alles weiß, wird man gerade so fertig.

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    Was machen, wenn man nur wenig Zeit hat?

    1. nicht zuviel Zeit mit Buchhaltung verlieren, also nur soviel, um grob zu verstehen, wie es geht.
      Man wird dann Punkte verlieren, aber da der Lehrstuhl auch Punkte für Folgefehler gibt, nicht so arg viele.
      Lieber die Beispiele im Littkemann Buch lesen, und bevor man sich die jeweilige Lösung anschaut, überlegen, welche Konten angesprochen werden und erst dann auf die Lösung schauen.
      Und es geht nur um 1/3 der Punkte, also sich lieber auf die restlichen 2/3 konzentrieren.
    2. Die Steuerlehre Kurseinheit mehrmals lesen, das sind dann sichere 40 Punkte im Multiple Choice.
    3. Alle Arbeitshilfen Zusammenfassungen des Stoffes von Hr. Hassenpflug im Mentoren-Forum ausdrucken und benutzen.
    4. Direkt anfangen, Klausuren zu rechnen.
      Anfangs wird man den Lösungsweg nur anhand der Musterlösung nachvollziehen können, aber es wird schon etwas hängen bleiben.
    5. Gebiete aus den EAs kommen oft auch wieder in der Klausur vor.
      Bei uns waren es Kennzahlen, und die kamen dann auch dran.

    ****************************************************************************************************

    Buchhaltung

    Man soll den Kontenplan gleich am Angang hier herunterladen und ausdrucken (er befindet sich auch am Ende des Buches, gleich vor dem Stichwortverzeichnis).

    Dann sollte man verstehen, daß es bei Konten, bei denen rechts im Kontenplan Aktiv oder Passiv steht, die also Teil der Bilanz sind, einfache Regeln gibt, die helfen, korrekte Buchungssätze zu formulieren.
    Wenn es ein Aktiv-Konto ist, würde es bei einer Erhöhung ↑ dieses Kontos immer links im Buchungssatz stehen.
    Bei Verminderung ↓ steht es rechts.

    Falls es ein Passiv-Konto wäre, würde es bei einer Erhöhung ↑ dieses Kontos immer rechts im Buchungssatz stehen.
    Bei Verminderung ↓ steht es links.​

    Aber schnell ein Beispiel dazu.
    Wenn wir ein Darlehen über 10.000€ bei der Bank aufgenommen haben und die Bank überweist uns den Darlehensbetrag auf unser Girokonto, dann lautet der Buchungsatz dazu:
    113 an 063 10.000
    mit 113: Girokonto
    063: Bankkredit

    Klingt eigenartig, nicht wahr?
    Das Geld geht ja auf dem Girokonto (113) ein, warum heißt es dann "an" Bankkredit (063)?

    Das Ganze hat historische Gründe, also das "an" einfach ignorieren, es gibt einen Alternativweg diesen Buchungssatz zu schreiben, der leichter verständlich ist:
    113↑ / 063↑ 10.000

    Im Kontenplan nachgeschaut, und 113 ist ein Aktivkonto, also wenn es zunimmt ↑ durch den Eingang des Geldes, dann muß es links stehen.

    063 ist ein Passivkonto, also eine Verbindlichkeit (oder Schulden). Unsere Schulden nehmen durch die Aufnahme diese Kredits zu ↑.
    Da es ein Passivkonto ist, muß dieses Konto bei einer Zunahme rechts im Buchungssatz stehen.
    Tut es auch.
    ________________________________________________

    Sollten wir den Kredit der Bank an einem Stück zurückzahlen, direkt von unserem Girokonto, dann würde der Buchungssatz lauten:
    063↓ / 113↓ 10.000

    113 ist ein Aktivkonto, wenn es also abnimmt ↓, dann muß es rechts im Buchungssatz stehen.

    063 ist als Verbindlichkeit/Schulden ein Passivkonto, also wenn unsere Schulden durch die Rückzahlung des Kredits abnehmen ↓, dann muß es links im Buchungssatz stehen.
    ________________________________________________

    Also sollte man erst einmal schauen, um welche Konten aus dem Kontenplan es geht, dann schauen, ob es ein Aktiv- oder ein Passivkonto ist.

    Wenn es dann z.B. ein Aktivkonto ist, das abnimmt, dann muß es rechts im Buchungssatz stehen.
    Wie zum Beispiel bei unserer Kreditrückzahlung:
    063↓ / 113↓ 10.000


    In der T-Konto-Darstellung zum Konto 113, muß, da das 113 im Buchungssatz rechts steht, auch der Betrag rechts im T-Konto stehen:

    Externes Rechnungswesen T-Konto.jpg
    ________________________________________________

    Wenn wir z.B. Schreibwaren für 50€ kaufen und die Rechnung sofort durch Überweisung vom Girokonto begleichen, dann überlegen wir uns als erstes, daß das Girokonto abnimmt dadurch.
    Im Kontenplan steht das Girokonto unter 113, und rechts davon steht Aktiv, also ist es ein Aktivkonto.
    Also Abnahme eines Aktivkontos, also steht das Aktivkonto rechts im Buchungssatz:
    .... / 113↓ 50

    Jetzt machen wir uns Gedanken, was das Gegenkonto dazu ist, also wo wir die Schreibwaren buchen.

    In diesem einfachen Kontenplan gibt es nur ein Gegenkonto für alle möglichen sonstigen Betriebsaufwände wie z.B. Schreibwaren, Miete fürs Büro, Telefonkosten, Heizung, Reisekosten, Reparaturen usw., das Konto 470.

    Das Problem ist aber, daß neben 470 im Kontenplan weder Aktiv noch Passiv steht, sondern GuV steht, das das also ein Konto ist, das in die Gewinn- und Verlustrechnung eingeht.
    Wo steht aber dann das Konto 470 im Buchungssatz?

    Entweder man macht es sich einfach, und schreibt es einfach dahin wo noch Platz ist, also hier in dem Beispiel links:
    470 / 113↓ 50

    oder man merkt sich die nächsten Regeln:
    Bei einem GuV-Konto, bei dem es sich um Aufwand handelt, steht das Konto bei einer Erhöhung des Aufwands links im Buchungsatz.
    Bei Verminderung des Aufwands würde es rechts im Buchungsatz stehen.

    Bei einem GuV-Konto, bei dem es sich um Ertrag handelt, steht das Konto bei einer Erhöhung des Ertrags rechts.
    Bei Verminderung des Ertrags würde es links im Buchungsatz stehen.​

    Beispiel:
    Wir haben endlich eines unserer Produkte für 2.000€ verkauft und der Kunde zahlt sofort per Banküberweisung.
    Also nimmt unser Girokonto zu, also Aktivkonto, das zunimmt --> 113 steht links im Buchungssatz.
    Das Konto für Umsatzerlöse ist 830, ein GuV Konto, also ein Ertragskonto, das zunimmt --> 830 steht rechts im Buchungssatz:

    113↑ / 830 2.000

    Wenn man diese beiden Buchungen, Aufwand für Schreibwaren und Ertrag aus Produktverkauf, dann in die Gewinn- und Verlustrechnung übernimmt, bekommt man einen Gewinn von 1.950€:

    Externes Rechnungswesen GuV.jpg
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 3 Juni 2018
  3. nana

    nana

    Ort:
    Österreich
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Großartiger Bericht, danke! :freuen:
     
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  4. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Da Münchner Kindl schon einen super ausführlichen und aufschlussreichen Beitrag geschrieben hat, hier nur noch ein paar kleine Ergänzungen und Kommentare. :-)

    Im Prinzip stimme ich dir hier voll zu...aber ich muss doch dazu sagen, dass ich über Herrn Hassenpflug nicht NUR Gutes sagen kann. Er ist zwar wirklich sehr engagiert und erfahren, aber oftmals antwortet er viel zu komplex, sodass die eigentliche Frage nicht beantwortet ist bzw. man sich hinterher fragt "Ja also war das jetzt richtig oder nicht?".


    Zu dem Buch und dem Fremdskript:
    Hier möchte ich einfach nur eine zweite Meinung in den Raum stellen, da es doch immer wieder Studis gibt, die ganz panisch werden, wenn sie irgendwann merken, dass es Bücher etc gibt, die sie dann gar nicht hatten.
    Da kann ich beruhigen: Das Buch ist zwar gut geschrieben und sicher auch hilfreich zum Lernen. Es ist aber kein MUSS. Ich finde, man kommt da auch mit den Skripten und den Übungsaufgaben von Herrn Hassenpflug zurecht. ;-)
    Aber schaden tut es sicher nicht, dass Buch zu holen..wenigstens irgendwo ausgeliehen oder online besorgt. :-)


    Ohja, das kann ich nur unterschreiben. Von vorne nach hinten durcharbeiten ist in Buchhaltung das A und O. Und wenn man das Grundprinzip der Buchhaltung nicht verstanden hat, dann klappt das auch mit dem Rest nicht oder nur sehr schwer.

    Außerdem kann ich nur empfehlen, das Steuerlehre Skript 2-3 Mal durchzulesen. Zu Steuerlehre gibt es fast ausschließlich MC-Aufgaben. Und die sind meist relativ fies gestelt, sodass man wirklich Ahnung haben muss und raten nicht viel bringt.

    Des Weiteren sollte man sich die wichtigsten Gesetzestexte besorgen. Wirklich relevant sind für dieses Modul das HGB und das AktG. Diese beiden findet man z.B. in den Wichtigen Wirtschaftsgesetzen für gerade mal 8,90€

    .

    Die relevanten Paragraphen lernt man im Skript kennen und man sollte sie sich auch direkt markieren. Viele Aufgaben fallen einem dann in der Klausur gleich viel leichter. Und wenn man vorher schon mit dem Gesetz arbeitet, weiß man, wo die Dinge stehen und muss in der Klausur nicht lange suchen - dafür wäre nämlich keine Zeit. ;-)

    Wer möchte, kann sich auch noch die Wichtigen Steuergsetze besorgen

    . Wer aber das Steuerlehre Skript ein paar Mal gelesen hat und da recht fit drin ist, der braucht das nicht unbedingt. Denn auch hier kann es sein, dass gar keine wirkliche Zeit bleibt. Aber um sich etwas sicherer zu fühlen, kann es nicht schaden, das Buch dabei zu haben.

    Für die Gesetze gilt wie beim Kontenplan: farbliche Markierung und unbeschriftete Post It's - ja. Notizen u.ä. - nein!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 März 2014
  5. Azulia

    Azulia

    Ort:
    Bremen
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Ich kann auf jeden Fall das Kompaktwochenende in Aurich empfehlen. Da ich mit dem Mentoren in Hannover nicht viel anfangen konnte, habe ich mich nach dieser externen Lösung umgeschaut und die 160€ für dieses Wochenende lohnen sich (inkl. Übernachtung und Essen)
    Hier alle Infos:
    http://www.fernstudium-nordwest.de/3.html

    Ich habe nur das Buchhaltungs-Buch gelesen (einzelne Themen dann mithilfe des Skriptes teilweise vertieft), Steuerlehre grob gelernt (ich lerne nicht gerne auswendig) und ganz viele Jahresabschlussaufgaben durchgerechnet.
    Hat für eine 2.0 gereicht :)
     
    Münchner Kindl und Antonio gefällt das.
  6. frodo01

    frodo01

    Ort:
    Offenburg
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    170 von 180
    Steuerlehre: ja!
    Jahresabschluss: teilweise!
    Buchhaltung: Nach zweitem Lesen, ja!

    Sehr sehr sehr sehr sehr sehr gut! Sehr viele Videos, Übungen und alte Klausuren! Absolutes Vorbild für andere Module.
    War im Ausland, deshalb keine besucht und ohne Probleme durchgekommen.
    Fremdskripte habe ich keine genutzt. Definitiv sollte man aber sich sehr früh die Gesetzestexte anschaffen. Am besten schon vor/während dem Durchlesen der Spripte, um den Umgang zu üben und auch gleich markierungen zu machen. Ich empfehle die beiden Bücher "Wichtige Wirtschaftsgesetze" und "Wichtige Steuergesetze", beide in der aktuellsten Fassung (2013er Buch ist verfügbar).
    Steuergesetze-Buch ist nicht so wichtig, hat mir aber in der Klausur dann doch geholfen.
    --> EDIT: Grundgesetz ist nicht teil der zugelassenen Gesetze, auch wenn dies in einem Video des Lehrstuhls behauptet wird.
    Es wurde auch schon Fragen in der Klausur gestellt, die man dort ganz einfach nachlesen hätte können.
    Wie immer: Früher anfangen ;-)
    Es ist sehr anwendungslastig (abgesehen vom Steuerlehre Teil), somit sollte man viel üben, was ehrlich gesagt trotz des trockenen Themas etwas "Spaß" macht, wenn man Erfolge sieht. Auf jeden fall die EAs und SKAs machen, sowie möglichst alle relevanten Klausuren durcharbeiten und die Videos ansehen.
    Das Fach ist zwar umfangreich, aber es ist auch nicht so schwer eine gute Note zu bekommen, wenn man übt, da man wenig auswendig lernen muss und einfach nur was anwenden muss.
     
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  7. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Das Grundgesetz gehört offensichtlich nicht zu den zugelassenen Gesetzen und sollte daher lieber nicht mit in die Klausur genommen werden.
     
  8. frodo01

    frodo01

    Ort:
    Offenburg
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    170 von 180
    Vielen Dank für den Hinweis, Flubber! Ich hatte mein Grundgesetz (sogar in der Landesfassung inkl. Baden Württemberg Teil) dabei, es wurde während der Prüfung durchgesehen, ob Notizen vorhanden sind. Mir wurde nichts gesagt, dass das GG nicht zulässig ist (während der Prüfung).
    Außerdem heißt es bei der Klausurbesprechung (Video) zur Klausur vom 21.09.2010 bei Aufgabe 2c) (ab Minute 7:15), dass man es während seiner Klausur in "seiner Gesetzessammlung" nachschauen könnte. "(..) hätten Sie ja nochmal ins Grundgesetz schauen könne..." :)
    Deshalb habe ich das GG auch mitgenommen, aber wenn es nicht unter den zulässigen Gesetzen steht, sollte man das nun vermeiden, da hast du recht! :)
     
  9. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Naja das ist generell immer so eine Sache mit den Gesetzen und die Aufsichten können halt irgendwie auch nicht immer alles wissen. Es gibt sogar Unterschiede zwischen den verschiedenen Klausurorten.

    Ich empfehle aber generell, sich strikt an die Angaben des zuständigen Lehrstuhls in der Prüfungsinfo Nr. 3 und in Moodle zu halten. Denn im Zweifelsfall kann es in die Hose gehen und selbst im Nachhinein noch als Täuschungsversuch gewertet werden, wodurch die Klausur als "nicht bestanden" gewertet wird.
    Wenn man sich total unsicher ist und es für wichtig hält, sollte man lieber beim Lehrstuhl nachfragen und wenn der es erlaubt sich die Antwort zur Not ausdrucken.
     
  10. annirea

    annirea

    Ort:
    Essen
    Hochschulabschluss:
    Diplom
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    150 von 180
    Kurze Frage, da oben das Buch "wichtige Wirtschaftsgesetze" gepostet wurde. Darf man diesen Wälzer (mit Textmarker unterstrichen aber sonst unmarkiert) mit in die Klausur nehmen?

    EDIT: Hat sich erledigt! Habe die für die Klausur zugelassenen Gesetzestexte bei Moodle wieder gefunden.
     
  11. Krimgum

    Krimgum

    Ort:
    32139 Spenge
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    50 von 180
    Hallo liebe Mitstreiter,

    ich versuche hier auch mal kurz meine Gedanken und Erfahrungen zum Modul Externes Rechnungswesen niederzuschreiben:

    Die Kurseinheiten waren meines Erachtens sehr gut und verständlich geschrieben. Hier, wie eigentlich auch überall, merkt man, dass sich der Lehrstuhl viel Mühe gibt, den Lernstoff erfolgreich an die Studenten weiterzugeben.

    Das Moodle-Angebot ist wirklich super. Ich habe zwar bisher nur wenige Vergleichsmöglichkeiten zu anderen Modulen gehabt, aber ich denke, dass es fast nichts gibt, was man noch besser machen kann. Neben den KEs als PDF-Files gibt es allerhand Informationen und Links, die mit dem Modul zu tun haben. Die mentorielle Online-Betreuung durch Herrn Hassenpflug ist mehr als vorbildlich. Er bemüht sich möglichst jede Frage im Rahmen seiner Möglichkeiten zu beantworten, setzt aber trotzdem auf den Lerneffekt, so dass man nicht einfach nur das von ihm Geschriebene auswendig lernt, sondern sich auch entsprechende Abschnitte nochmal zu Genüge tut. Am Klausurtag selbst sitzt Herr Hassenpflug dann meist noch bis zum Klausurbeginn an seinem PC, um den Studenten bei "Last-Minute-Fragen" zu unterstützen.

    Im Rahmen des Moodle-Angebotes gibt es auch noch die letzten Klausuren, welche in Videokolloquien durch die Mitarbeiter des Lehrstuhls in Musterlösungen erklärt werden. Diese haben mir bei der Vorbereitung auf die Klausur sehr geholfen.

    Kurz um, man findet wirklich alles, was man für dieses Modul an Informationen braucht in der Moodle-Lernumgebung.

    Ich habe nur einen Teil des Mentoriats in Herford mitgemacht. Das Mentoriat wird von Frau Offelnotto geleitet. Diese habe ich allerdings nicht kennengelernt, da sie in der Zeit als ich das Mentoriat besucht habe krankheitsbedingt durch Herrn Sewing vertreten wurde. Frau Offelnotto hat das Mentoriat seit dem SS 2013 von Herrn Sewing übernommen, über Ihre Art und Weise den Stoff zu vermitteln, kann ich daher leider nichts sagen. Mit Herrn Sewing haben wir den Bereich Jahresabschluss behandelt. Herr Sewing ist auch Mentor für Mathe/Statistik und ich kann nur jedem raten, sich dieses Mentoriat reinzuziehen.

    Mit Ausnahme der Gesetzestexte (HGB & Wichtige Steuergesetze mit Durchführungsverordnung), welche man eigentlich nicht als Fremdliteratur ansehen kann, habe ich keine andere Literatur benutzt, da man meines Erachtens alles Wissenswerte in den Skripten und in der Moodle-Lernumgebung erfahren kann.

    Auch wenn meine Klausur wahrscheinlich nicht ganz so gut ausgefallen ist, was auch am komischen Aufbau der Klausur gelegen hat, würde ich eigentlich nichts anders machen. Buchhaltung ist einfach etwas, das man können muss. Wenn das einmal richtig im Kopf ist, sollte man es draufhaben. Hier muss man einfach üben, üben, üben. Den Kurs Steuerlehre-Skript habe ich eher stiefmütterlich behandelt, was aber trotzdem ziemlich gut funktioniert hat. Ich habe das Skript 2x gelesen und habe dadurch in diesem Bereich der Klausur fast alle Punkte geholt. Das einzige, was ich hätte noch besser vorbereiten müssen, sind die Bilanzansatzaufgaben im Bereich Jahresabschluss. Diese Art Aufgaben kommt in jeder Klausur vor und hat immer eine recht hohe Gewichtung.

    Üben, Üben, Üben... alte Klausuren bearbeiten und die Aufgaben in der Klausur ganz genau durchlesen. Es sind innerhalb der Aufgaben, meist 1-2 kleine Fallen versteckt, in dem man Punkte lässt. Für zukünftige Semester hoffe ich, dass die letzte Klausur eine Ausnahme gewesen ist. Der Aufbau im Buchhaltungsteil unterschied sich massiv von den vorherigen Klausuren, indem z.B. alle Teilaufgaben aufeinander aufgebaut waren. Im Jahresabschluß-Teil wurden mal wieder Kennzahlen abgefragt (teilweise auch ziemliche Exoten, die selten abgefragt werden).
     
    Flubber, Antonio und Münchner Kindl gefällt das.
  12. studikomp

    studikomp

    Doktortitel:
    Dr. rer. nat.
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Hallo Leute,

    ich habe auf meinem Blog einen sehr ausführlichen Erfahrungsbericht zum Externen Rechnungswesen veröffentlicht. Lernempfehlungen, konkrete Tipps zu erlauben Markierungen im Kontenplan, wichtige Paragrafen in den Gesetzestexten und einen Überblick über die notwendigsten Formeln findet ihr dort. Viel Spaß beim Lesen!. Ich hoffe, ich kann dem einen oder anderen damit etwas helfen.
     
  13. Steffi01

    Steffi01

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Dies wird ein sehr kurzer Bericht, da ich mir bei diesem Modul sehr sicher war dass ich nicht bestanden habe.

    Statt der Skripte zu lesen, lernt man besser mit den Übungsbüchern vom Lehrstuhl für Buchhaltung und Jahresabschluss. Diese kosten um die 30-35 € und sind ihr Geld wert.

    Zu empfehlen ist das Moodle Angebot mit dem guten Online Mentor Herrn Hassenpflug.

    Ich habe erst ganz spät verstanden worum es bei dem Fach wirklich geht und auch viel zu spät richtig mit dem Lernen angefangen.

    In der Klausur dachte ich bei manchen Aufgaben, dass ich zwar weiß wo ich die Lösung in den Büchern finden würde, aber wie genau ich vorgehen muss, wusste ich nicht.

    Trotzdem hat es irgendwie zu einer Punktlandung gereicht und am Schluss hat mir das Modul auch gut gefallen.

    In der Klausur ist die Zeit sehr knapp, darum danach nicht verzweifeln sondern einfach die Noten abwarten.

    Viele Grüße
     
  14. Leilla

    Leilla Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    0 von 180
    Lt. Moodle wäre HGB zulässig, auch in der letzten Prüfungsinformation Nr. 3 wäre das HGB zulässig? Jetzt bin ich verwirrt, ist das Buch zu den wichtigen Wirtschaftsgesetzen und/oder Steuergesetzen notwendig? Oder reicht mir BGB/HGB vom Modul Privat-/Wirtschaftsrecht dann? Mache doch gerade meine Amazon-Bestellung fertig... :-D
     
  15. schmetterling

    schmetterling

    Hochschulabschluss:
    Diplom-Kauffrau
    Studiengang Diplom:
    Diplom Wirtschaftswissenschaft
    Status Diplom:
    abgeschlossen
    Das HGB von Wirtschaftsrecht sollte eigentlich ausreichen, wenn es nicht schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.
    Kommt halt drauf an, was du für Markierungen hast und ob die bei dem ext. Rewe auch zulässig sind im HGB.
     
  16. Leilla

    Leilla Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    0 von 180
    Nein, ist vom letzten Semester und nur Unterstreichungen. Keine Eintragungen, nur paar Zettel ohne Kommentierung.
    Sehr gut, dann brauch ich nicht noch ein Buch. Habe noch ein paar Farben zum Markieren übrig.. :-D
     
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  17. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Also ich finde schon, dass man die wichtigen Wirtschaftsgesetze braucht. Immerhin ist da weit mehr drin als HGB und BGB.
    Wenn ich mich recht erinnere, haben wir auch mehr Gesetze gebraucht in der Klausur. Es ist zwar kein Muss, aber es wäre schade, wenn man deswegen an einer Aufgabe hängt und Punkte verschenkt.

    Hast du schon mal in die Skripte geschaut, welche Paragraphen bzw. Gesetze da so genannt werden?
    Ich meine mich zu erinnern, dass das AG auch eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hat.
     
  18. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Ja...oben in meinem Bericht steht das ja. Das Aktiengesetz sollte nicht fehlen.
    Und auch die Steuergesetze waren einige wichtige Punkte bei mir, da ich mir nicht alles merken konnte und einfach nachgeschlagen habe.
     
  19. Antonio

    Antonio Fernuni-Hilfe

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Wer z.B. die Merkhilfe zur Berechnung des Bilanzgewinn/-Verlust verwenden möchte, benötigt das Aktiengesetz.

    Merkhilfe Jahresabschluss
     
    SchweizerSchoggi gefällt das.
  20. Leilla

    Leilla Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    0 von 180
    Brauche ich dann beide gelben Bücher? Eins für alles reicht?
     
  21. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Meine Meinung: brauchen tust du die wichtigen Wirtschaftsgesezte (um alles in einem zu haben). Wenn es dir auf 9 weitere euro (oder so etwa) nicht ankommt, leg dir außerdem die wichtigen Steuergesetze zu. Das sichert dir ggf. Punkte, wenn du nachschlagen kannst. Ob du die kaufst, kannst du aber auch später noch entscheiden, wenn du siehst, wie gut du mit dem Steuerteil klar kommst.
    Die Wirtschaftsgesezte würde ich mir aber gleich kaufen, um damit lernen zu können.
     
    Leilla gefällt das.
  22. Leilla

    Leilla Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    0 von 180
    Genau das wollte ich wissen, perfekt. Vielen Dank! :-)
     
  23. Kauft man sich nun "Wichtige Wirtschaftsgesetze" oder "Wichtige Gesetze des Wirtschaftsprivatrechts"? Die Überschneidungen sind ja riesig, so dass ich mich frage, was die gleichzeitige Existenz der beiden Werke soll.

    PS: Hab das Modul noch nicht durchgearbeitet. Ist jmd. der Meinung, dass man auch vollständig auf Gesetze verzichten kann? Andererseits: Wäre ich mit einem der genannten Werke auch für das Modul Recht gerüstet?
     
  24. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    "Wichtige Wirtschaftsgesezte" ist vom Lehrstuhl offiziell zugelassen. Das andere sagt mir nichts. Wenn es nicht in der Auflistung vom Lehrstuhl steht (was ich gerade nivht prüfen kann), würde ich es nicht nehmen.

    In Recht sind meiner Erinnerung nach das HGB und BGB zugelassen. Das "Wichtige Wirtschaftsgesezte" geht darüber hinaus, weshalb ich mir damals das HGB und BGB neu zugelegt habe. Und auch aus dem Grund, dass ich sonst mit den Markierungen nur durcheinander gekommen wäre.

    Ganz auf Gesetze zu verzichten würde ich nicht empfehlen. Sind verschenkte Punkte und unnötiger Stress für die paar Euro, die die Gesetze kosten.
     
  25. Leilla

    Leilla Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    0 von 180
    Ja, ich fand die KEs gut geschrieben. In dem Modul gibt es die KEs auch komplett per PDF. Steuerlehre ist gut geschrieben und leicht zu merken. Ich hatte mir für Steuerlehre eine Zusammenfassung geschrieben für die wichtigsten Sachen und damit voraussichtl. fast volle Punktzahl in dem Teil erreicht.

    Das ist absolut vorbildlich. Altklausuren, komplette Lösungswege als PDF-Datei zu jeder Aufgabe. Dazu noch die Arbeitshilfen vom Mentor, dieser beantwortet auch mit viel Zeit Fragen im Forum. Großes Lob an das Modul. So sollte es sein.

    Für mich nicht notwendig gewesen.

    Es gibt das besagte Buch von Littkemann, ich hatte es in einer älteren Auflage und fand es nicht notwendig. Außerdem noch die beiden Gesetztexte, die hilfreich waren. Siehe Bilder. Auch dort habe ich angemarkert und Post it's gesetzt.

    - § 266 HGB: Gliederung der Bilanz -> Was gehört zu welchem Teil auf der Bilanz? Zur Berechnung von Kennzahlen ist das ab und an sicherlich Gold wert, wenn man im Notfall auch weiß, wo das steht.
    - § 267 HGB: Umschreibung der Größenklassen von Kapitalgesellschaften -> es gibt in den Altklausuren eine komplette Aufgabe zu diesem Paragraphen zur Einordnung.
    - § 275 HGB: Gewinn- und Verlustrechnung -> Eine gern genommene Frage nach dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, ordentlichen Betriebsergebnis etc. Ihr müsst das Schema also nicht auswendig lernen, sondern könnt es jederzeit nachsehen.

    Die Kurseinheiten durchlesen und verstehen, von Anfang an. Und danach mithilfe der Arbeitshilfen, Altklausuren anfangen. Rechnet los, ihr müsst nicht zu Anfang alles verstehen, das kommt mit der Zeit von ganz alleine.

    Die Arbeitshilfen sind sehr umfangreich, einen Großteil habe ich davon nicht gebraucht.
    Ich habe mir die wichtigsten Buchungssätze aufgeschrieben, es wiederholt sich regelmäßig und so fällt es definitiv leichter. Auch zum Jahresabschluss kann man sich einiges in eine Zusammenfassung schreiben (z. B. Kapital- und Substanzerhaltung).
    Kontenplan markieren, ist wohl selbstverständlich. Ich hab mir die zusammengehörigen Konto markiert, also 232/159/etc. zur Pauschalwertberichtigung, die Verkaufs-/Einkaufskonten, die Konto für Mehrung/Minderung beim Abschluss etc. Das hilft den Überblick zu behalten. Die restlichen Konten, die bei den Altklausuren dran kamen, haben auch eine Farbe bekommen. Sodass man eine gute Zusammenfassung hatte :-)
    Das Fach ist lediglich anwendungslastig, einiges an Übung, ein gewisses Grundverständnis. Die Grundlage stellt der Lehrstuhl bereit mit den zahlreichen Lösungen, es ist ein Fleißfach, das am Ende belohnt wird. Viiiiel Glück!! :-)
    Bei Fragen, gerne.

    PS: Was mir noch einfällt, wenn ihr einiges an Übung habt.. ich habe nach 1,5h abgegeben und kein Zeitproblem. Alles durchgerechnet, am Ende den Lotse-Bogen ausgefällt mit BLEISTIFT inkl. gutem Radiergummi. Dann nochmal über alles drüber geschaut und ein paar Dinge nochmal gerechnet zur Sicherheit (in meinem Fall die Kennzahlen) und dann frühzeitig abgegeben. Es muss also nicht zwangsläufig zu einem Zeitproblem kommen. Das war nämlich davor auch meine Panik. Tiief durchatmen.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 29 März 2015
  26. MarioW53

    MarioW53

    Ort:
    Sinzig
    Hochschulabschluss:
    Diplom-Verwaltungswirt (FH)
    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    140 von 210
    2. Studiengang:
    Master of Laws
    ECTS Credit Points:
    0 von 90
    Ich kann alles, was zuvor schon geschrieben wurde, nur bestätigen, aber ich möchte nochmals darauf hinweisen, dass man auch zwingend den Umgang mit den Erfassungsbögen trainiert.

    Man kann alle Aufgaben richtig gelöst haben, was einem aber nur dann wirklich was nutzt, wenn man die einzelnen Ergebnisse auch richtig in diesen Bogen überträgt.

    Plant also nicht zu wenig Zeit ein, für das Übertragen der Ergebnisse in den Erfassungsbogen, das ist eine wichtige Aufgabe, die auch Konzentration abfordert, man ist schnell in der Zeile verrutscht, oder hat in einer Zeile das falsche Feld ausgefüllt (ging mir auch so...!).
     
    Herut., Antonio und Flubber gefällt das.
  27. Jeri

    Jeri

    Ort:
    Oldenburg
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    170 von 180
    Die Kurseinheiten waren gut verständlich, allerdings hatte ich vor allem in Buchhaltung Vorkenntnisse.

    Sehr gut, auch wenn ich es nur wenig genutzt habe, weil ich die KEs verständlich fand. Vor allem die gesammelten Steuerrecht-Fragen, Alt-Klausuren mit Lösungen und Übungsaufgaben des Online-Mentors waren gut.

    War bei keiner.

    Die Gesetzestexte sollte man auf jeden Fall haben, für einige Aufgaben musste ich in der Klausur nur nachschlagen.

    Eigentlich nichts.

    Es ist eine Menge Stoff, wenn man keine Vorkenntnisse hat kann man darüber nachdenken sich mehr als ein Semester für das Modul Zeit zu lassen.
     
    Antonio gefällt das.
  28. Wolf

    Wolf

    Ort:
    Münster
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Die KE 1 bei der Buchführung war für mich Gold wert. Zum einen, weil mich zum ersten Mal eine KE auf ein Bier eingeladen hat. Zum anderen, weil ich null Vorahnung hatte und mir diese putzige Geschichte tatsächlich geholfen hat ein Grundverständnis zu entwickeln.

    Ich habe mir zusätzlich das Buchführungs-Buch in einer älteren Auflage als digitale Version besorgt. Es ist gut und verständlich geschrieben, doch am Ende hatte ich zu wenig Zeit, um es ganz zu lesen.
    Das Fremdskript vom Fernuni-Reptitorium.de habe ich mir gebraucht gekauft. Bei der Buchführung war es hilfreich, beim Jahresabschluss und der Steuer hatte es große Lücken. Um einen Überblick und ein Grundverständnis zu bekommen, reicht es. Als alleinige Klausurvorbereitung reicht es IMHO nicht.

    Am Ende gerettet haben mich die Zusammenfassungen aus dem Forum hier. Dafür ein fettes Danke an die Person, die sich all die Mühe gemacht hat!!! Ich habe die Zusammenfassungen mit meinen Gedanken und Beschwörungen ergänzen können, was sehr geholfen hat. Denn am Ende war wie immer viel zu wenig Zeit vor der Klausur...
    https://www.fernuni-hilfe.de/fernun...ng-31011-externes-rechnungswesen-jagala.1417/

    Als Tipps von mir:
    a) Buchungssätze:
    Ich konnte mir ums Verrecken nicht merken, welches Konto wann nach vorne kommt. Irgendwann habe ich mir zu den wichtigsten Sätzen kleine Geschichten ausgedacht. Mir hat es sehr geholfen, den puren Konten ein "Gesicht" zu geben. Z.B.: "Ich bin im Laden und suche mir etwas aus (Kt 390). Dann gehe ich zur Kasse (Kt 160)." Klaus vom Warenlager (850) hat sich immer lautstark bei Renate aus der Buchführung (140) beschwert, wenn es Retouren gab, Und die Steuer (175) ist sowieso immer allen hinterher gerannt oder hat darauf bestanden, dass man sie nicht vergisst.

    b) Kontenplan und Gesetzestexte:
    Fangt ganz früh an sie zu nutzen! Und sie auch für euch passend zu markieren!
    Ich habe mir den Kontenplan mehrfach ausgedruckt und verschiedene Markierungen probiert, bis ich ein Farbschema hatte, was für mich funktionierte. Z.B. nicht nur Passiv und Aktiv farblich unterschiedlich markiert, sondern auch alle Konten, die zu Retouren gehören oder zu Abschreibungen mit zueinander passenden Farbklecksen versehen. Jeder hat hier ein eigenes System - finde es!
    Normalerweise benutze ich auch keine farbigen Mini-Post-Its in Büchern. Bei den Gesetzestexten habe ich es mir angewöhnt - auch hier wieder farblich unterschiedlich, je nach Themenbereich. Die Abschreibungsstellen hatten die gleiche Farbe wie die Abschreibungskonten im Kontenplan usw.

    c) Steuerlehre: Unterschätzt das nicht! Es bringt wichtige Punkte! Im Moodle Diskussionsforum gibt von von Herrn Hassenpflug mittlerweile eine Sammlung der Steuer-MC-Fragen, die bisher in Klausuren dran gekommen sind (im alten Moodle, im neuen baut er den Thread gerade wieder auf). Die ist natürlich nicht vollständig und erspart einem nicht das Lernen - aber es hilft sehr, die Fragestellung zu verstehen.


    Die wichtigsten Hinweise (ÜBEN ÜBEN ÜBEN ÜBEN) wurden ja schon gegeben. Dem kann ich mich voll anschließen. Ich musste mich an vielen Stellen von dem Wunsch verabschieden, verstehen zu wollen was ich lerne - und habe es irgendwann als gegeben hinnehmen müssen. Das sind die Regeln, lern sie! Auch wenn mir das schwer gefallen ist, gerade beim Thema Jahresabschluss.
    Ich habe mich irgendwann nur noch auf diesen einen Kurs konzentriert, weil es für mich am Ende zu viel Stoff war, um daneben noch eine zweite Klausur zu schreiben.
    Fazit: Die KEs fand ich wirklich gut und eigentlich ausreichend. Das Moodle-Angebot ist top! Und wenn man sich erstmal auf dieses sehr trockene Thema einlässt, macht es wirklich Spaß!
     
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  29. Valandriel

    Valandriel

    Ort:
    Hamburg
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    ECTS Credit Points:
    110 von 180
    Dieses Modul hab ich im Sommersemester 2015 geschrieben. Zusammen nmit EWiWi und Int. Rewe

    Die Kureinheiten sind klasse. Ich finde sie toll geschrieben und leicht verständlich. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass mir die Buchhaltung sehr entgegen kommt.
    Das Steuerskript war wie erwartet etwas trocken, aber trotzdem noch recht gut zu lesen.

    Nicht genutzt.

    Auch hier war ich in den Mentoriaten in Hamburg, von Herrn Thomas Elsholz. Die fand ich gut und sie waren für mich eine gute Ergänzung zum Lernen. Er bietet auch eine eigene Zusammenfassung zum Kopierpreis an.

    Ich hatte beide Bücher von Prof. Littkemann, und auch beide komplett durchgerechnet. Die Aufgaben in den Büchern sind um einiges schwerer als in den Skripten, so das mir die Klausuraufgaben danach gut machbar vorkamen.

    Auch hier würde ich mir einfach weniger Sorgen machen. Ich hatte am Ende alle Altklausuren gerechnet und war gut vorbereit für die Klausur. Auch wenn die erste Buchhaltungsaufgabe etwas irritierend war, ist es am Ende trotz Flüchtigkeitsfehlern gut gelaufen.

    Bearbeitet alle Aufgaben die ihr bekommen könnt. Viel Verständnis kommt bei der Übung.
    Und fangt mit Buchhaltung an, Jahresabschluss baut darauf auf.
     
    Herut., Antonio und Leilla gefällt das.
  30. wer kann mir ein gutes Anfänger Buch für Rechnungswesen und Buchführung empfehlen für Wirtschaftswissenschaften als Einstieg?
     

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