Infos und Tipps Erfahrungsberichte | 31041 Theorie der Marktwirtschaft

- Waren die Kurseinheiten verständlich?
Nie freiwillig gelesen. Nur im Mentoriat mal reingeblättert.

- Wie ist das Moodle Angebot?
Wird scheinbar nicht betreut. Zum Teil sind dort Fragen seit mehreren Semestern unbeantwortet.

- Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
In Hagen bei Herrn Wagener. Er ist jetzt nicht wirklich gut, aber wenn man aufpasst und mitdenkt kann man sich schon das relevanteste der KEs rausziehen. Er ist nicht schlecht, aber etwas chaotisch und macht das so, wie er es vor 20 Jahren gelernt hat.
Nicht zu empfehlen ist in Bonn bei Frau Ehses-Friedrichs. Sie geht jede Seite der Kurseinheiten durch, erklärt die Dinge genau so, wie sie im Skript stehen und malt die Diagramme aus dem Skript an die Tafel. Das ist wie selber lesen, nur langsamer.

- Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
Nö, ich hab die Hillmann Fibel, aber da sind die Klausurlösungen nur bis 2012 drin. Und dazu sind die Sachverhalte nichtmal einfacher dargestellt. Nur etwas komprimiert.

- Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
Sag ichs jetzt? Früher anfangen?

- Sonstige Hilfen und Tipps?
Ich muß das hier etwas umdrehen, damit der Erfahrungsbericht Sinn macht:
Ich brauchte 50% in der Klausur. Das war mein Ziel. Ich war 2x in Hagen bei Herrn Wagener, 2h in Bonn bei Frau Ehses-Friederichs und habe ansonsten die 6 Monate nichts gemacht.
Am Tag vor der Klausur habe ich angefangen die Altklausuren zu lernen, morgens am Klausurtag selbst ab 8Uhr weiter.
Ich sags mal so: Ja, das reicht, um 50% zu bekommen. Ob ich wirklich bestanden habe weiß ich nicht, die Noten sind noch nicht da. Und ich bin mir wirklich nicht mehr sicher, was ich bei der einen Aufgabe angekreuzt habe. Die ist nun ausschlaggebend. Hier gehts nur um ein evt falsches Kreuz, obwohl ich die richtige Antwort auf meinem Aufgabenbogen notiert hatte.
Wenn man also auch nur 25/50% braucht, reicht ein paar Tage Altklausuren durchkauen locker. :-D
 
Ich brauchte 50% in der Klausur. Das war mein Ziel. Ich war 2x in Hagen bei Herrn Wagener, 2h in Bonn bei Frau Ehses-Friederichs und habe ansonsten die 6 Monate nichts gemacht.
Am Tag vor der Klausur habe ich angefangen die Altklausuren zu lernen, morgens am Klausurtag selbst ab 8Uhr weiter.
Ich sags mal so: Ja, das reicht, um 50% zu bekommen. Ob ich wirklich bestanden habe weiß ich nicht, die Noten sind noch nicht da.
Wenn man also auch nur 25/50% braucht, reicht ein paar Tage Altklausuren durchkauen locker. :-D
:-D:-D Hat ernsthaft geklappt.
Das heißt nicht, dass das irgendwer nachmachen soll. Wenn dann einer nur 49 Punkte kriegt, ist das nicht meine Schuld :belehren:

Interessant, die Noten waren jett nach bereits 3 Wochen da.
 
Hochschulabschluss
Bachelor of Arts
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftsinformatik
Naja, dieses Fach war für mich quasi der "Endboss" von Wirtschaft, auf das ich mich nie mehr damit befassen muss. Insgesamt eigentlich weniger ein Endboss, war ein guter Teil des Faches sogar wirklich interessant.

- Waren die Kurseinheiten verständlich?
Wären sie schon, wenn sie nicht so verdammt umfangreich wären.
Empfehlenswerter ist es eher, sich die Fachbereiche aus den Klausuren zu suchen, die wiederholen sich größtenteils, und sich dann die Erklärungen dazu in den jeweiligen Kurseinheiten zu suchen. Damit sind sie sogar wirklich hilfreich.

- Wie ist das Moodle Angebot?
Nicht genutzt.

- Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
Weiß ich jetzt nicht, habe ich auch nicht genutzt.

- Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
Habe auch das Buch von Hillmanns, wobei ich da nur zum Teil drauf zugegriffen habe. Je nachdem, ob bestimmte Erklärungen unverständlich waren.

- Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
Noten bisher noch nicht draußen, wird möglicherweise aktualisiert.

- Sonstige Hilfen und Tipps?
1.) Alle Diagramme irgendeiner Form sammeln, zu jedem Themenbereich am besten (Theorie des Haushalts, Theorie der Firma, vollkommener Markt, Monopol), die Kurven übereinander legen, um die etlichen Theoriefragen dazu besser beantworten zu können. Einige davon gehen ziemlich fies ins Detail.
2.) Die Rechenaufgaben sind meistens sehr ähnlich gestellt und lassen sich gut üben. Hierbei am besten Altklausuren, hatte zusätzliche Lösungen dazu von fernstudium guide. Auch wenn diese teilweise im Niveau sehr variabel sind, so sind sie doch eine gute Hilfestellung.
Auch hier gilt die alte Taktik wie in allen Wiwi-Klausuren: Lösungswege selbst suchen, diese einüben, bis man aus dem FF rechnen kann.
3.) Am besten mit einem Glossar arbeiten für die Fachbegriffe, wie z.B. Risikoprämie, Sicherheitsäquivalent, monopolistische Konkurrenz, usw. sowie die Formeln dazu nutzen. Ich würde weniger empfehlen, das Glossar an sich zu benutzen was im Kurs enthalten ist, da so noch der Lerneffekt und die Konzentration auf das Wesentliche dabei ist.
Insgesamt aber sehr fair und machbar. Und weitaus berechenbarer als so viele andere Fächer (*Richtung Einführung Wiwi schiel*)
 
2. Hochschulabschluss
Bachelor
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
ECTS Credit Points
120 von 180
Heute haben wir die Noten bekommen. Die Klausur habe ich bestanden.

- Waren die Kurseinheiten verständlich?

Die Kurseinheiten waren verständlich, nicht immer interessant, was aber nicht schlimm ist. Offensichtlich interessiert sich der Professor für die konkreten Auswirkungen der Mikroökonomie auf die Gesellschaft und es gibt ein Paar interessante "Nebenthemen" (wie z.B. Organtransplantation) die interessanter sind, als das, was man pauken soll.

- Wie ist das Moodle Angebot?
nicht genutzt.

- Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
Ich war der einzige Student vom Semesterbeginn bis zur Korona-Zeit, der regelmäßig am Mentorat in Leipzig teilnahm. Es gab keine anderen anwesenden Studenten, obwohl ich gehört habe, dass sich andere auch angemeldet haben. Da ich immer der einzige Anwesende war, haben wir die Zeit sehr produktiv genutzt und der Dozent und ich konnten fast alle für die Klausuren relevanten Themen sehr gut besprechen. Wir haben auch ziemlich viel geübt. Der Dozent konnte die Begriffe mit praktischen Beispielen über Güter, Elastizität usw. sehr gut erklären.
Deswegen kann ich das Mentorat empfehlen. Ich habe erfahren, dass nur wenige Studenten zu den Mentoraten nach Leipzig kommen, was für die Existenz des Regionalzentrums bedrohlich werden konnte. Deswegen würde ich dieses Mentorat in Leipzig sehr empfehlen.

- Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
Ich habe das Buch "Theorie der Marktwirtschaft" von Axel Hillmann genutzt. Ich habe auch mit den Klausurlösungen von Fernstudienguide geübt. Die Lösungen sind sehr gut. Die helfen sehr viel.

- Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
Mehr üben. Alle Übungen und zwar auch die Übungen in den Kurseinheiten mehrmals üben. Außerdem sind die Übungen vom Hillmanns Buch ziemlich gut. Die Klausuren soll man mehrmals lösen (mit Hilfe von Hillmanns Buch und Fernstudienguide).

- Sonstige Hilfen und Tipps?
Keine Angst vor der Klausur haben. Die Klausur ist einfacher als die Einsendearbeiten. Mehr üben, die Übunben in den Kurseinheiten auf jeden Fall üben, da diese Übungen auch eine Rolle bei der Klausur spielen. Ein Mentorat besuchen um am Ball zu bleiben. Die Ertragskurven / Kostenkurven zeichnen und verstehen.
 
Ort
Ascona
Hochschulabschluss
Diplom-Ingenieurin
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
ECTS Credit Points
120 von 180
Ich fand immer die Erfahrungsberichte von Muenchner Kindl super; ich habe diese schon vor Beginn des Studiums gelesen. Diesmal dachte ich, schreibe ich auch mal einen ausfuehrlicheren Bericht.

Waren die Kurseinheiten verständlich?
Ja, die waren verstaendlich. Ich muss dazu sagen, dass ich immer in allen Modulen die Kurseinheiten lese und ich wuesste gar nicht wo anfgangen, wenn nicht bei den KEs. Ich habe sie gleich im April gelesen, da Covid 19 bedingt ja die Klausuren von WS 2019/2020 verschoben wurden und ich wusste, dass ich in ganz schoene zeitnot geraten werde.

Es gibt 5 KEs. KE 1 ist einfach eine kleine Einfuehrung und ganz nett zu lesen.
KE 2 - Haushaltstheorie (anspruchsvoll)
KE 3- Theorie der Firma (anspruchsvoll)
KE 4- Preisbildung auf Maerkten unter vollstaendiger Konkurrenz (wird einfacher)
KE 5- Monopolmaerkte (einfach und vor allem nicht so viele Seiten)

Wie ist das Moodle Angebot?
Nicht genutzt.

Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
Nicht genutzt.

Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
Offensichtlich das von Herrn Hillmann. Ich hatte dies aber nicht genutzt.
Ich habe mir die Klausurloesungen von fernstudium guide gekauft. (Achtung es sind ein paar kleine Fehler drin).

Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
Nicht so viel Panik haben und es nicht mit Internes Rechnungswesen zusammen belegen. Ich hatte hier oft gelesen, dass sich beide Module so gut ergaenzen und habe daher beide Module im letzten Semester belegt. Die Klausuren waren am Mittwoch und Donnerstag und da sich vieles aehnelt war ich dann doch sehr durcheinander.

Sonstige Hilfen und Tipps?
Es gibt 25+ Altklausuren zu ueben und diese sind immer gleich aufgebaut. Jeder Aufgabenblock wird mit 500 RP bewertet.
1. Teil: Haushaltstheorie
2.Teil: Theorie der Firma
3.Teil: Preisbildung auf Maerkten unter vollstaendiger Konkurrenz
4.Teil: Monopolmaerkte

Jeder Teil besteht aus jeweils 5 Aufgaben - also 20 Aufgaben. Das Gute ist, dadurch dass jedes Thema abgefragt wird, darf man seine "favourites" haben und sich darauf konzentrieren. Der Nachteil ist: Es ist LOTSE. Das heisst, auch wenn man 90% weiss, reicht es nicht fuer 90% in der Klausur und somit fuer eine 1,3. Um eine sehr gute Note zu schreiben, sollte man 100% drauf haben.

Ich habe jede Klausur nach Themen sortiert und alle Aufgaben von WS 07/08 bis WS 19/20 gerechnet/bearbeitet und kurz vor der Klausur noch mal ausgewaehlte 10 Klausuren. Das sind ....mehr als 1000 Aufgaben.

Folgende Aufgabentypen gibt es:

1. Teil: Haushaltstheorie
  1. Budgetgerade
  2. Nutzenfunktion/Praeferenzordnung
  3. Entscheidungen unter Unsicherheit
  4. Komparative Statik
  5. Konsumausgaben 2 Perioden
  6. Arbeitsangebot
  7. Guter/schlechter Zustand der Welt
2.Teil: Theorie der Firma
  1. Multiple Choice Produktionsfunktionen
  2. Verlauf Kostenkurven
  3. Homogenitaet
  4. Eigenschaften Produktionsfunktionen
  5. langfristige Kostenfunktion
  6. Kostenkurven
3.Teil: Preisbildung auf Maerkten unter vollstaendiger Konkurrenz
  1. Marktnachfragekurve
  2. Wohlfahrtswirkung
  3. Multiple Choice Marktformen
  4. aggregierte Nachfragefunktionen
  5. Konsumentenrente/Produzentenrente
  6. graph. Bestimmung Elastizitaet
  7. Multiple Choice sehr kurze Frist
  8. Multiple Choice komparativ/statische Analyse
  9. langfristiges Gleichgewicht
  10. Angebotsfunktion
  11. Multiple Choice exogene Variablen
  12. Voll. Konkurrenz
4.Teil: Monopolmaerkte
  1. Multiple Choice Monopolmaerkte
  2. Gleichgewicht Monopolmarkt
  3. Preisbildung Monopol
  4. Kartellgleichgewicht
  5. Multiple Choice Kartellgleichgewicht
  6. Multiple Choice Markteintrittskosten
  7. Multiple Choice Monopol/vollstaendige Konkurrenz
  8. Multiple Choice natuerliches Monopol
  9. Multiple Choice monopolistische Konkurrenz

Bis zum Schluss habe ich nie eine Klausur komplett gerechnet. Immer back to back die gleichen Aufgabentypen. z.b Thema "aggregierte Nachfragefunktion" bis man es drauf hat- dieser Aufgabentyp kam z.b. in den letzten 13 Jahren mind. 10 mal dran (auch jetzt wieder im SS 2020).

Am anspruchsvollsten fand ich Haushaltstheorie und Theorie der Firma. Man braucht etwas um den Zusammenhang von Indifferenzkurven und Nutzenfunktionen zu verstehen - nehmt Euch da die Zeit.
Auch die verschiedenen Kurvenverlaeufe sind nicht ohne-vor allem die auch in der Klausur abzurufen. Wie sieht denn nun die Grenzkostenkurve einer neoklass. Produktionsfunktion in der kurzen Frist aus ? ;)

Schaut Euch die alten Klausuren an um ein Gefuehl fuer die verschiedenen Aufgabentypen zu entwickeln und rechnet so viel ihr koennt. Auch wenn ihr denkt : Kartellgleichgewicht, easy, kann ich-trotzdem nochmal 2 Aufgaben rechnen. Das bringt Souveraentaet und das braucht ihr in der Klausur. Es sind einige tricky Aufgaben dabei. Auch wenn man es richtig gut verstanden hat, sind immer wieder Aufgaben dabei, ueber die man dann doch stolpert. Mit Uebung ist die Klausur wirklich machbar. Mit viel Uebung+Glueck natuerlich auch bestimmt eine sehr gute Note drin.

Viel Erfolg bei der Klausur!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ort
Schweiz
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
ECTS Credit Points
100 von 180
Bisher konnte ich immer super von den Erfahrungsberichten profitieren, entsprechend habe ich mich entschieden, auch meine Erfahrungen mit euch zu teilen.

Waren die Kurseinheiten verständlich?
Ja, diese würde ich aber überfliegen und auf die Übung anhand von Altklausuren fokussieren...

Wie ist das Moodle Angebot?
Es gibt Altklausuren und Musterlösungen.

Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
Die Mentoriate vom Studienzentrum Schweiz sind nicht schlecht...in dem Mentoriat wurden einfach Klausurübungen durchgerechnet, hilft vor allem am Anfang fürs Verständnis.

Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
Klausurlösungen von fernstudium-guide.de/ sind wärmstens zu empfehlen für die Übung!

Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
Nichts.

Sonstige Hilfen und Tipps?
  • Setzt den Fokus auf möglichst viel Übung anhand von Altklausuren.
  • Lernt die Grafiken mit dem Verlauf der Gesamtkosten, Durchschnittskosten, Grenzkosten, Ertragskurve etc. verschiedener Produktionsfunktionen auswendig (neoklassische, ertragsgesetzliche, limitationale)
  • Zu Folgenden Themen kommen fast immer Klausuraufgaben:
    • Berechnungen des Haushaltsoptimums (Budgetbeschränkungen, Steigung der Budgetgeraden, optimales Güterbündel, optimale Konsumplan)
    • Präferenzordnungen (Axiome des Rationalverhaltens)
    • Entscheidung unter Unsicherheit (risikofreudig vs. risikoscheu vs. risikoneutral, Sicherheitsäquivalent)
    • Theorie zu Substitutionselastizität
    • Berechnung der Nachfrage nach Freizeit / Arbeit
    • Berechnung der kostenminimalen Faktoreinsatzmenge und Kostenfunktionen
    • Berechnung des Homogenitätsgrades
    • Berechnung des Gleichgewichtspreis, der Gleichgewichtsmenge, des Gewinns und der Preiselastizität der Nachfrage (sowohl unter vollständiger Konkurrenz, als auch bei Monopolmärkten und bei Kartellen)
    • Theorie zu Preissenkungen / Preisanstiegen in der sehr kurzen Frist
    • Theorie zur Kartellbildung
    • Theorie zur Produzenten- und Konsumentenrente
    • Theorie zu Produktionsfunktionen
    • Theorie zu kurz- und langfristigen Kostenfunktionen
    • Theorie zu Monopolmärkten (natürliches Monopol, monopolistische Konkurrenz etc.)

Note: 1.3
 
Zuletzt bearbeitet:
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