Infos und Tipps Erfahrungsberichte | 31051 Makroökonomik

Dieses Thema im Forum "31051 Makroökonomik" wurde erstellt von Antonio, 25 September 2012.

  1. Antonio

    Antonio Fernuni-Hilfe

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Unterstütze die nachfolgenden Studierenden mit Deinen Erfahrungen!

    Hast Du die Klausur 31051 Makroökonomie an der FernUni Hagen erfolgreich bestanden und hast wertvolle Tipps auf Lager?

    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    - Wie ist das Moodle Angebot?
    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    - Sonstige Hilfen und Tipps?

    Wir würden uns über Deinen persönlichen Erfahrungsbericht freuen.

    Herzlichen Dank! :-)
     
  2. Münchner Kindl

    Münchner Kindl Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Naja.

    Das Hauptproblem war, daß man, um das Fach zu verstehen, die 4 Märkte verstehen muß, die das Modell ausmachen:

    • Gütermarkt (IS-Kurve)
    • Geldmarkt (LM-Kurve)
    • Arbeitsmarkt (AD-AS-Kurven)
    • Wertpapiermarkt
    denn das sind die 4 Eckpunkte, die das Fach festzurren.

    Aber bei Prof. Wagner werden nur die ersten 3 Märkte vertieft behandelt, und dadurch wird das ganze Verständnis wacklig, so als hätte man einen Tisch mit nur 3 Beinen.

    Ein anderes Problem ist, daß das Wagner-Skript etwas abstrakt geschrieben ist und nicht sehr ins Detail geht.
    Die Aufgaben in der Klausur sind aber konkret, mit Rechnen und konkreten Fragen, was passiert genau wenn man dies und das macht.

    Erst durch das Rechnen der Übungsaufgaben (Makro I - KE 3 und Makro II - KE 2) habe ich überhaupt erst einmal einen blassen Schimmer bekommen, um was es in dem Fach eigentlich geht, aber die paar Aufgaben waren immer noch nicht genug, um die Klausuraufgaben lösen zu können.

    Ich hatte mir auch vom Lehstuhl die CD "Makro-Trainer" für 15€ bestellt.
    Das hat sich nicht gelohnt, es waren nur 24 Fragen drauf, einfach überteuert.
    Vom Schwierigkeitsgrad waren sie leichter als die echten Klausurfragen, also nicht zur Vorbereitung geeignet.

    Abhilfe hat dann das Fremdskript von Udo Marx gebracht, siehe unten.

    Es gibt keins.
    Korrektur: Ab WS 2012/13 gibt es ein Moodle für das Fach: https://moodle.fernuni-hagen.de/course/view.php?id=30205

    Ich war bei keiner, aber ich habe von anderen gehört, daß, falls man nicht total differenzieren kann, sich der Besuch lohnt, am Ende der Veranstaltung kann man dann total differenzieren und die Multiplikatoren ausrechnen.

    Ich hatte gelesen, daß Prof. Wagner ein Übungbuch geschrieben hat, mit Aufgaben:
    Helmut Wagner, Alexandra Böhne
    Übungsbuch Makroökonomie
    18€





    Das habe ich mir also zugelegt, aber sehr viele der Aufgaben waren Übungsaufgaben, die schon im Skript enthalten waren, und der Rest war nicht wirklich hilfreich, es fehlte immer die Herleitung, es wurde also nur das Ergebnis genannt.
    Die Herleitung ist aber das Wichtigste, um etwas zu lernen.

    Also ein bißchen gestöbert und im Internet die Skripte von Udo Marx gefunden: http://www.marx-hilfe.de

    Marx_Skripte.jpg

    Das Schöne war, schon knapp nachdem die Klausur des Vorsemesters geschrieben war, war das Marx-Skript schon inklusive der neuesten Musterlösung verfügbar, also kein Warten, ich konnte sofort mit der aktuellsten Version loslegen.

    Ich habe mir den Makro Theorie-Teil und die Klausuren für insgesamt 29€ bestellt (Versand kostenlos), insgesamt um die 800 Seiten, und es hat sich gelohnt.

    Ich bin auf 92% (Note 1,3) in der Klausur gekommen, es wäre mehr geworden wenn ich nicht einige Flüchtigkeitsfehler gehabt hätte ;-)

    Das Schöne an dem Marx-Klausurlösungen ist, daß er immer wieder, bei jeder Lösung, von Anfang an erklärt.
    Also kann man irgendwo reinspringen und anfangen, Klausuren zu rechnen, man bekommt immer die gesamte Lösung mit allen Zwischenschritten minutiös aufgeführt, und die ganze Theorie zur Lösung auch nochmal dazu erklärt.
    Das erklärt auch, warum das Skript so dick ist, bei jeder Aufgabe (ohne Ausnahme!) geht Hr. Marx so in die Tiefe, nach dem zweiten Mal hat man es dann kapiert und braucht diese Detailliertheit eigentlich nicht mehr, aber die Details sind da.

    Der Klausur-Teil von Hr. Marx besteht aus 3 Teilen:


    1. Teil 1: Tipps zur Klausur (Seite 252 bis 288), mit auf Seite 275 (Neoklassik) und 276 (Keynes'sches Grundmodell) sehr praktischen Tabellen mit den Auswirkungen von exogenen Störungen auf endogene Variablen, und nochmal all den Gleichungen aus beiden Modellen auf einem Fleck.
      Hr. Marx möge es mir verzeihen, aber ich habe die beiden Seiten gleich rausgetrennt (ich war fernab von jedem Kopierer) und in meine Zusammenfassung aufgenommen

      Also z.B. was passiert in Keynes, wenn man den Nominallohn w erhöht?
      Antwort: Das Preisniveau P steigt, der Marktzins i steigt (d.h. der Kurs q der Anleihen fällt), das Einkommen Y fällt, die Beschäftigung N fällt, und der Reallohn w/P steigt.
      Diese Tabelle sagt uns also, ob der Multiplikator positiv oder negativ ist, z.B. dY/dw ist negativ, d.h. bei einem Anstieg von w, fällt Y.

      Wenn man nur die Auswirkung auf die Variablen i und Y betrachtet, also die Spalten i und Y in der Tabelle, die ja die Achsen in den Diagrammen mit den IS- und LM-Kurven sind, kommt man auf alte Bekannte, z.B. daß bei einer Geldmengenausweitung dM>0, i fällt und Y steigt, also befindet sich die neue LM-Kurve bei einem niedrigeren i und einem höheren Y als zuvor, was also eine Rechtsverschiebung der LM-Kurve bedeutet.
    2. Teil 2: Fachgebietskapitel ab Seite 289, mit gelösten Klausuraufgaben aus den Jahren 2001 bis 2004.
      So hat zum Besipiel das Kapitel "Verhaltenshypothesen" 7 gelöste Aufgaben, und nachdem man die durch hat, ist man sattelfest auf dem Fachgebiet.
      Ich muß zugeben, ich wurde ungeduldig und bin dann direkt zu Teil 3, den gelösten Klausuren aus den Jahren 2005 bis 2012 gesprungen.
    3. Teil 3 (ab Seite 425) sind die gelösten Klausuren ab September 2005, also schön viele Klausuren zum Üben :-)
      Der Wagner-Lehrstuhl stellt ja nur die letzten 4 Klausuren zur Verfügung, und auch dort nur die Endergebnisse ohne Erklärung, wie man darauf kam.
      Diesen Teil habe ich vollkommen durchgerechnet, wobei ich mir die letzten 2 Klausuren für kurz vor der Prüfung aufgehoben habe, um sie dann unter prüfungssimulierten Umständen zu machen.
      Die Klausurfragen wiederholen sich ja recht oft, und nachdem man dem gleichen Fragetyp das x-te Mal begegnet ist, kann man es auch.

    Übrigens, da die Einsendeaufgaben aus alten Klausuraufgaben bestehen, hat man mit den Marx'schen Klausurlösungen schon die gelösten Einsendeaufgaben...



    Der Theorie-Teil (Seite 1 bis 252) war ebenfalls essentiell.

    Wichtig war, daß Hr. Marx explizit erwähnte, auf was das Wagner'sche Modell basiert, das nur ein Produkt in dieser Gesellschaft produziert wird, und deswegen P sowohl für den Preis dieses einen Produkts steht, als auch für das Preisniveau.
    Erst dann verstand ich, warum P bei Prof. Wagner mal das eine, mal das andere bedeutete.
    Dieses Modell ist also sehr vereinfacht, wo produziert eine Gesellschaft schließlich nur ein Produkt?

    Auch, daß er sofort klar unterschied zwischen realen (= normiert, geteilt durch das Preisniveau=Produktpreis P) und nominalen Größen (in €), hat mir geholfen die Gleichungen endlich zu verstehen.

    Die Erklärung, daß in diesem Modell der Staat sein Defizit und die Unternehmen Ihre Investitionen durch die Ausgabe von Anleihen (Bonds auf englisch, deswegen abgekürzt mit B in den Gleichungen) finanzieren, und daß die einzigen Käufer der Bonds die Haushalte sind, hat mir die Schuppen von den Augen fallen lassen.
    Wie schon am Anfang erwähnt, erst durch die kurze Einführung des Wertpapiermarkt habe ich verstanden, wie alle Teile zusammen passen, und wohin das Geld der Haushalte eigentlich hinfließt, erst dann war das Ganze in sich schlüssig.

    Wem danach ist, die Multplikatoren mit Determinantenrechnung zu lösen, Hr. Marx hat zwischen Seite 71 und Seite 72 im Theorie-Teil eine detaillierte 16-seitige Erklärung (sogar in Farbe!) eingeschoben, wie das nun genau gemacht wird.


    Wenn man etwas verstanden hat, kann man den Abschnitt ja überspringen, das Marx-Skript erlaubt dies, alles wird auch später, beim x-ten Mal, immer noch geduldig ganz von Anfang an erklärt.

    Zusammengefaßt, nachdem ich den Marx-Theorieteil gelesen hatte und die alten Klausuren durchgearbeitet hatte, habe ich endlich auch das Wagner-Skript verstanden.


    Ich würde direkt mit dem Marx-Skript anfangen und mir dann erst das Wagner-Skript zu Gemüte führen.
    Die Übungsaufgaben von Wagner sind aber sehr nützlich, die sollte man auf jeden Fall machen.

    Bleistift benutzen, um den Lösungsbogen zu markieren, ich kann euch garantieren, daß Ihr Euch vertun werdet, und so ist der Fehler schnell wegradiert.

    Unbedingt die Formeln für die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung (Entstehungsrechnung, Verwendungsrechnung, Verteilungsrechnung) auswendig lernen, siehe Abbildung 2-6 im Wagner-Skript, Makro I, KE1, Seite 25.
    Die erste Aufgabe in der Klausur ist immer VGR und es sind sichere 9 Punkte.



    Glaubensfrage Multiplikator: Determinanten berechnen oder einfach umformen?

    Ich habe es vorgezogen, einfach alle gegebenen Gleichungen total zu differenzieren, und mir dann alle Gleichungen anzuschauen und wenn z.B. nach dY/di gefragt wurde, zu schauen, in welchen Gleichungen nun dY und di vorkommen, und welche Zwischenvariablen ich eliminieren muß, damit ich am Ende nur einen Ausdruck habe, in dem nur dY und di vorkommen.
    Dazu muß man aber die Schritte, die man dafür machen muß, von vorneherein "sehen", und sich vorher schon überlegen welchen Ausdruck man in welche Gleichung einsetzt um wieder eine Zwischenvariable zu eliminieren.

    Das funktioniert aber nur, wenn man sicher ist, sich nicht zu verhaspeln, keine Probleme mit dem Umformen von langen Gleichungen hat und auch in Klausuren nicht aufgeregt ist.

    Es hat aber auch den Vorteil, daß man die Arbeit nur beim ersten Multiplikator hat.
    Wenn man z.B. zuerst den Multiplikator dN/db berechnen muß, dann hat man zwar die Arbeit.
    Aber wenn der zweite Multiplikator den man berechnen soll, dP/db ist, dann nutzt man aus, daß:
    dN/db · dP/dN = dP/db
    Also schaut man, ob man irgendwo in den Zwischenrechnungen einen Ausdruck hat, wo nur dP in Abhängigkeit von dN ist, und berechnet dP/dN. Das multipliziert man den mit dem schon berechneten ersten Multiplikator dN/db, und schon hat man das gesuchte dP/db.

    Zeitlich gesehen, hat man auch für die Determinantenrechnung genug Zeit.

    Ich habe bei den letzten Übungsklausuren nur 1 Stunde von den 2 Stunden gebraucht, in der echten Klausur waren es dann 1 Stunde und 15 Minuten.



    Was in die eigene Zusammenfassung schreiben?

    Ich habe mir einige Blätter gemacht, mit der linken Hälfte des Blattes "Neoklassik" und rechts "Keynes" und dort gegenübergestellt, was jeweils gilt.
    Gesammelt habe ich die Erkenntnisse im Laufe der Zeit (auch später, im Laufe des Durchrechnens der Klausuren), und so die Blätter "gefüllt".
    Z.B. links bei Neoklassik: Gütermarkt beeinflußt Geldmarkt nicht.
    Rechts bei Keynes: Gütermarkt und Geldmarkt beeinflussen sich gegenseitig.

    Oder: links bei Neoklassik: Totales Crowding-Out
    Rechts bei Keynes: teilweises Crowding-Out.

    Ich habe mir auch für jede Kurve ein Blatt gemacht, auf dem ich die graphische Herleitung der Kurve hatte, also je ein Blatt für:


    • IS-Kurve
      Dann habe ich bei der Kurve, z.B. bei der IS-Kurve über das Bild geschrieben, was sie nach rechts/oben verschiebt.
      Mit Spezialfall Investitionsfalle, d.h. IS-Kurve vertikal, d.h. senkrecht auf Y-Achse. In der Investitionsfalle kann man sich bildlich einen Gummiball vorstellen, der auf der Y-Achse hoch- und runterhüpft und damit die IS-Kurve zeichnet, d.h. dort ist die ist Investitionsnachfrage I vollkommen einkommens(Y)elastisch dI/dY = ∞. Merkregel: elastisch ist die Achse, auf der der Gummiball hüpft.
      Der Gummiball hüpft nicht auf der i-Achse, also ist es zinsunelastisch: dI/di = 0.
      Keine Wirkung der Geldpolitik, maximale Wirkung der Fiskalpolitik.


    • LM-Kurve
      Mit Spezialfall Liquiditätsfalle, d.h. LM-Kurve horizontal, d.h. senkrecht auf i-Achse. In der Liquiditätsfalle kann man sich bildlich einen Gummiball vorstellen, der auf der i-Achse nach rechts und links hüpft und damit die LM-Kurve zeichnet, d.h. dort ist die ist Geldnachfrage L vollkommen zins(i)elastisch dL/di = -∞. Merkregel: elastisch ist die Achse, auf der der Gummiball hüpft.
      Der Gummiball hüpft nicht auf der y-Achse, also ist es einkommensunelastisch: dL/dY = 0.
      Keine Wirkung der Geldpolitik (zusätzliche Geldmenge "fällt" in die Liquiditätsfalle), große Wirkung der Fiskalpolitik.


    • AD-Kurve: Alles was die IS- oder LM-Kurve nach rechts bewegt, bewegt auch die AD nach rechts. Alles was die IS- oder LM-Kurve nach links bewegt, bewegt auch die AD nach links.


    • AS-Kurve: bei Keynes, man betrachtet nur den Unterbeschäftigungsteil der Arbeitsmarktkurve.
      In Neoklassik ist die AS Kurve einfach ein vertikale Linie.


    • WW- und PP-Kurve

    • Phillips-Kurve

    Zum Beispiel habe ich über die IS-Kurve rechts geschrieben dG=dT↑, d.h. eine steuerfinanzierte Erhöhung von G verschiebt die IS-Kurve nach rechts/oben.
    Oder eine Erhöhung der erwarteten Inflation $ \pi_e $↑ verschiebt die IS-Kurve exakt um $ \pi_e $ nach oben (die Erkenntnis kam erst mit der Phillipsfunktion gegen Ende des Skripts).
    Also, immer wenn etwas Relevantes kam, habe ich das jeweilige Blatt ergänzt.



    Was machen, wenn man nur wenig Zeit hat?


    1. Die Tabellen in den Marx-Klausurlösungen auf Seite 275 und 276 rauskopieren und vor sich hinlegen.
    2. Nur die Marx'schen Klausurlösungen bearbeiten, ab Seite 425.
      Wenn man sehr, sehr wenig Zeit hat, dann erst mit der Klausur Sept. 2007 auf Seite 489 anfangen, das ist die erste Klausur in der nur noch Multiple Choice Fragen waren, also in der nicht mehr gezeichnet werden mußte.
    Ein sehr gutes Ergebnis wird es auf diese Weise nicht werden, aber zum Bestehen wird es sicher reichen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23 März 2014
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  3. Antonio

    Antonio Fernuni-Hilfe

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Hallo Münchner Kindl,

    willkommen bei FernUni Hilfe!
    Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht! :-)

    Viele Grüße
    Antonio

    PS: Würde mich freuen, wenn Du Dich im Vorstellungsthread vorstellen würdest.
     
  4. traxxxxx

    traxxxxx

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo zusammen,

    ich habe Makro auch erfolgreich an der FernUni absolviert.
    Für mich persönlich war Axel Hillmann der beste Mentor, den ich mir in diesem Fach vorstellen konnte.
    Ich war damals auf einer Schulung von ihm und sehr angetan. Er hat ein unglaubliches VWL-Fachwissen.
    Er hat auch eine eigene VWL Fibel (Fremdskript) für Makroökonomie, mit der ich mich zudem auf die Klausur vorbereitet habe.

    Ich war auch in Hannover beim Mentoriat. Das würde ich aber nicht als alleinige Vorbereitung empfehlen.

    VG
     
  5. Michael

    Michael

    Ort:
    Krefeld
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Danke für die ausführliche Berichterstattung :-)
    Habe gerade den Kurs Makroökonomik belegt und werde mir wohl ab März meine Zeit damit vertreiben :-)
     
  6. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Ist das dieser Kurs 78015, der auf Moodle erwähnt wird und den man im virtuellen Studienplatz belegen kann? Da steht folgendes dabei:

     
  7. Münchner Kindl

    Münchner Kindl Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Ja, reine Geldverschwendung.
    Kauf Dir lieber das Marx-Skript, das lohnt sich.
     
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  8. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    :danke:
     
  9. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Ich schreibe die Klausur erst im März, möchte aber für diejenigen, die momentan vllt. auch am Verzweifeln sind, schon mal einen Tipp loswerden.

    Nachdem ich mit dem Marxskript leider nicht wirklich zurecht kam und auch das Mentoriat ziemlich schlecht und ohne Lernerfolg war, habe ich den Onlinekurs von wiwiweb ausprobiert. Ich muss dazu sagen, dass ich damit quasi bei Null angefangen habe. Bis auf die Multiplikatoren konnte ich bis zu dem Kurs nichts.
    Ich bin noch nicht ganz durch (befinde mich gerade beim IS-LM-Modell), aber bisher bin ich schon sehr begeistert. Durch den Kurs verstehe ich nun endlich die ganzen Grundlagen und Zusammenhänge. Es wird wirklich sehr gut erklärt mit Text und den bekannten Videos von Daniel Lambert. Die Aufgaben sind nicht so der Hit, weil viel zu einfach, aber das stört mich nicht weiter.
    Einziger Haken ist für mich, dass er nicht speziell auf die FernUni zugeschnitten ist (wie bspw. Marx oder Hillmann). Es kommen also auch Themen vor, die wir gar nicht benötigen (wenn ich da nicht völlig falsch liege). Aber die kann man ja dann einfach überspringen. Für den Rest lohnt es sich immer noch, wenn man wirklich gar nicht zurecht kommt.
     
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  10. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Nach einer sehr erfolgreichen Klausur möchte nun auch ich meine Erfahrungen weiter geben. :-)

    Ich habe die Kurseinheiten nicht gelesen. Anfangs habe ich zu sehr getrödelt und mich dann auf das Mentoriat verlassen. Später hätte es zu viel wertvolle Zeit gekostet.
    Wir sind im Mentoriat allerdings die Übungsaufgaben durchgegangen und die Skripte fand ich ganz ok. Wirklich notwendig waren sie m.M.n. aber auch nicht (s.u.).

    Es ist sehr ruhig im Moodle-Forum. Aber man findet wichtige Informationen auf der Startseite (alte Klausuren inkl. Lösungen, FAQ, ...). Reinschauen und das wichtigste abspeichern...viel mehr ist dann aber auch nicht.

    Ich war in Frankfurt bei Herrn Dr. Franke-Viebach und bin sehr enttäuscht. Er hat zwar ein mega riesiges Wissen, ist aber nicht in der Lage, dieses weiter zu geben. Wir sind nur die Übungsaufgaben durchgegangen und er hat immer mal was drumherum erzählt. Wir hatten aber alle große Probleme, ihm zu folgen. Das Mentoriat ging direkt am 02.10. los, so dass man nicht wirklich etwas vorbereiten konnte. Dafür war er einfach viel zu schnell und unverständlich - auch im weiteren Verlauf des Mentoriats.
    In der Klausurvorbereitung sind wir dann alte Klausuraufgaben durchgegangen (ich war allerdings nur noch bei einem Termin davon). Wir hatten die Klausuren nicht vorliegen und haben die Aufgaben schnell disktiert bekommen. Man kam wirklich überhaupt nicht mehr mit und konnte ihm nicht folgen.
    Zum Schluss saßen wohl nur noch 3 oder 4 Leute da...es ging also sehr vielen so, denn anfangs waren wir wesentlich mehr und ich habe mich auch mit vielen unterhalten und es ging allen gleich.

    Ich kann trotzdem jedem nur empfehlen, sich ein Mentoriat zu suchen. Viele haben anfangs große Schwierigkeiten mit dem Matheteil und den Multiplikatoren. Und die lernt man dort, glaube ich, am besten. Die Multiplikatorenberechnung ist mit das einzige, was ich aus dem mentoriat mitgenommen habe. Durch meine Aufzeichnungen konnte ich mir das später dann ganz gut erklären. :-)

    Auch ich kann hier die Klausurlösungen von Herrn Marx empfehlen. Zum Theorieteil kann ich leider nicht viel sagen. Ich hatte ihn zwar auch gekauft, kam aber dann nicht mehr dazu, ihn zu lesen.
    In TdM und EVWL hatte ich die Lösungen von Herrn Hillmann und nun im Vergleich dazu die von Herrn Marx und sie sind viel besser. Die Formatierung ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber das nimmt man schnell in Kauf. Denn inhaltlich sind die Lösungen absolut klasse. Wirklich jedes Mal sehr ausführlich. Und wenn er mal abkürzt, dann schreibt er es dazu und auch, wo es ausführlich steht.

    Außer das übliche - früher anfangen - nicht viel (s.u).

    Ich habe dieses Mal wirklich sehr spät angefangen, da ich mich anfangs auf das Mentoriat verlassen hatte. Da das leider ein Reinfall war, geriet ich Ende Februar langsam in Panik. Ich konnte wirklich noch nichts und hatte keinen Plan, wie das noch was werden soll.

    Das war für mich der Grund, dass ich mir den Onlinekurs von wiwiweb gekauft habe. Näheres dazu könnt ihr einen beitrag weiter oben lesen. Ich kann den Kurs sehr empfehlen, wenn ihr einen Einstieg braucht und in Zeitnot seid.

    Danach fing ich an mit alten Klausuren. Ich habe ca. eine Woche vor der Klausur damit begonnen und alle Klausuren von Sep 2007 (das erste Mal MC) bis Sep 2013 bearbeitet (von neu nach alt). Die ersten 4-5 Klausuren bin ich fast wahnsinnig geworden. Es hat sich kaum ein Lerneffekt eingestellt und ich hätte fast das Handtuch geworfen. Aber dann [​IMG]
    Die nächsten Klausuren liefen viel besser. Die Aufgabentypen wiederholen sich...es dauert nur manchmal ein paar Klausuren. Also: durchhalten und einfach weiter machen.

    Mit den Schaubildern hatte ich die größten Probleme. Aber da gab es dann einen Tag vor der Klausur einen Geistesblitz und seitdem hat es geklappt. Mehr dazu findet ihr hier. Zuvor hatte ich mir noch sämtliche Schaubilder aus den Klausuren (also immer jeweils nur das richtige Schaubild) rauskopiert und dazu geschrieben, worum es ging (z.B. Auswirkungen einer Staatsausgabenerhöhung). Drunter habe ich mir dann die Hinweise aus den Lösungen von Herrn marx notiert (z.B. IS verschiebt sich nach rechts, dadurch auch AD. P erhöht sich wodruch sich LM nach links verschiebt).
    Das habe ich mir immer wieder angeschaut und es hat auch gut geholfen (insbesondere auch bei so Schaubildern zu verschiedenen Punkten auf der IS-LM-und BP-Kurve).


    Fazit
    • versucht ein gutes Mentoriat zu besuchen, insbesondere wenn ihr mit Mathe größere Probleme habt
    • bearbeitet mind. alle alten Klausuren von Sep 07 bis heute und zwar OHNE Taschenrechner, denn der ist in der Klausur nicht erlaubt (so zumindest in den ganzen letzten Jahren)
    • macht euch eine Übersicht zu den wichtigsten Schaubildern, wenn das nicht gleich klappt
    Bei mir hat es am Ende offensichtlich für 96 Punkte gereicht - und das, obwohl ich vor ein paarWoche noch das Handtuch werfen wollte. Lasst also den Kopf nicht hängen und kämpft euch durch die alten Klausuren - dann reicht es mind. zum Bestehen (und bestimmt auch noch für mehr). ;-)
     
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  11. seven_of_nine

    seven_of_nine

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo,

    ich habe das Modul Makroökonomie im SS 2014 geschrieben und bestanden. ;-)

    Um evtl. anderen helfen zu können möchte ich meine Erfahrungen kurz mitteilen.

    Ich fand die Kurseinheiten im allgemeinen verständlich, aber doch sehr oberflächlich, weshalb ich mir das
    Buch von Axel Hillmann "Makroökonomie" gekauft habe und kann es nur jedem empfehlen.
    In diesem Buch ist der Stoff nochmals verständlich erklärt und es eignet sich wunderbar zum nachschlagen und wiederholen.
    Zusätzlich sind die Lösungen der vergangenen Klausuren enthalten.

    Das Moodle-Angebot, sowie mentorielle Veranstaltungen habe ich nicht genutzt, daher kann ich dazu nichts sagen.

    Weitere Skripte oder Bücher habe ich nicht benötigt.

    Folgenden Tipp kann ich euch geben:

    Ich habe mich ähnlich wie bei Theorie der Marktwirtschaft vorbereitet.
    Anfangs habe ich die Übungsaufgaben blockweise nach Themengebiet bearbeitet, und später dies dann nach Klausuren sortiert und nochmals bearbeitet.
    Zusätzlich habe ich die "allgemeinen Ankreuzaufgaben" auf Karteikarten geschrieben und auswendig gelernt. (natürlich nur die richtigen Antworten);-)

    Fazit:

    Ich fand das Modul sehr interessant, auch wenn es am Anfang etwas holprig war.
    Auch bei diesem Modul kann ich nur sagen, wer dafür lernt kann es locker schaffen!
    Also nicht verzweifeln, immer fleißig wiederholen, dann klappt es auch mit einer guten Note!

    Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen etwas helfen. :-)
     
  12. murges

    murges

    Hochschulabschluss:
    Diplom
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Hallo zusammen,

    ich habe mich mit der Makro-Fibel von Herrn Hillmann auf die Klausur vorbereitet und vermutlich 81 Punkte! ;-) Bei den inhaltlichen Fragen (MC) habe ich nicht so gut abgeschnitten, weil ich mich erst am Abend vorher auf diese vorbereitet habe. Dafür lief's bei den ganzen Rechnungen (keynesianisches Totalmodell, offene VWL) rund. Die Fibel ist verständlich nach Themen aufgebaut, wie sie in der Klausur vorkommen können. Die alten Klausuraufgaben sind ebenfalls so sortiert, dass man zum einen gezielt Bereiche vertiefen/üben kann, die einem nicht so liegen. Zum anderen sieht man so, welche Variationen oder Wiederholungen es bei den Aufgaben gibt. Hilfreich sind auch die ausführlichen Lösungshinweise.

    Das Skript der Fernuni habe ich kaum genutzt, obwohl es nicht so schlecht ist, wie manch andere Skripten. ;-)

    Wichtig ist vor allem, dass man sich mit der Mathematik und den Rechnungen vertraut macht, weil diese einen Großteil der Klausur ausmachen. Ich habe den Stoff durchgearbeitet und anhand der alten Klausuren geübt. So lief's in der Klausur auch gut. Wenngleich ich bei der offenen VWL einen Moment überlegen musste, um zu sehen, dass der Multiplikator mit (-1) multipliziert wurde.

    Alle, die die Klausur vor sich haben, wünsche ich viel Erfolg!

    Viele Grüße
    murges
     
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  13. Leilla

    Leilla Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Meine große Frage zu dem Modul, es steht bei mir auch bald an.. Marx oder Hillmann? Ich hatte Hillmann schon bei TdM und das war ganz gut.. gibt es noch mehr Meinungen? :-)
     
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  14. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
  15. _Kathrin_

    _Kathrin_

    Ort:
    Kärnten
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 180
    Da ich die Erfahrungsberichte hier wirklich sehr wertvoll finde, möchte auch ich einen kleinen Beitrag dazu leisten.

    Nach erfolgreicher Klausur hier mein Erfahrungsbericht:

    Kann ich nicht beurteilen, ich hatte einfach keine Zeit die KE´s zu lesen.

    Gibt es, aber viel passiert dort nicht.

    Kann ich nicht beurteilen, war bei keiner Veranstaltung.

    Ich habe das Skript von Marx verwendet. Kann ich jeden nur empfehlen, vor allem die Klausurlösungen. Jede Rechnung wird Schritt für Schritt durchgeführt, sodass man der Berechnung sehr gut folgen kann.

    Die Klausur war ganz in Ordnung, nur die Multiplikatoren waren etwas fies. Deshalb würde ich mehr die Berechnung von Multiplikatoren üben – auch solche die noch nie in einer Klausur drankamen.

    Ich habe damit begonnen mir eine Zusammenfassung auf Basis alter Klausuren zu schreiben.

    Bestandteile meiner Zusammenfassung waren:
    - Einzelne Märkte (Arbeitsmarkt, Gütermarkt, Geldmarkt, Devisenmarkt)
    - Klausurrelevante Theorie (Erwartungsbildung, Zeitinkonsistenz, Investitions- und Liquiditätsfalle, Crowding-Out usw. )
    - Formeln für die VGR (BIP – alle drei Varianten, BWS, Y, Yn, Yb)
    - Phillipskurve
    - Produktions- und Gewinnfunktionen
    - Totalmodelle (Multiplikatoren Berechnungen - Vorgehensweise)
    - Schaubilder aus alten Klausuren - hierzu auch Seite 275-276 von Marx Skript

    Anschließend habe ich alte Klausuren Ohne Taschenrechner bearbeitet.
    Mit dieser Strategie ist es bei mir recht gut gelaufen.

    Fazit: An sich ein nettes Modul, mit üben der alten Klausuren auch gut machbar.
     
  16. Steffi01

    Steffi01

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    - Waren die Kurseinheiten verständlich?

    Ich habe die KE's direkt zu Beginn des Semesters durchgelesen, so dass ich ungefähr wusste wo was steht.
    Vom Durchblick war ich damit noch weit entfernt.

    - Wie ist das Moodle Angebot?

    Ich habe es kaum genutzt.


    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?

    Im Studienzentrum Saarbrücken gibt es im Wintersemester ein Mentoriat zu Makro bei Herrn Schneider. Er ist VWLer durch und durch. Er war bereits bei Einführung VWL und TdM mein Mentor. Er hat wirklich viel Ahnung.
    Wir konnten sogar noch Zusatztermine mit ihm vereinbaren.

    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?

    Eindeutig das Skript von Udo Marx. Das von Herrn Hillmann hatten 2 Kommilitonen von mir, die fanden es gut.
    Beim Marx-Skript fand ich die ausführlichen Lösungen super.

    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?

    Nichts, da ich dieses Mal mit einer 1,3 belohnt wurde.

    - Sonstige Hilfen und Tipps?

    Man sollte früh herausfinden ob man für die Multiplikatorenrechnung besser mit dem Einsetzverfahren oder der Berechnung über die Matrix zurechtkommt.
    Ich habe die Methode mit der Matrix gewählt, da ich mir das Schema besser merken konnte und dadurch sehr schnell die Multiplikatoren bestimmen konnte.
    Zusätzlich sollte man sich das Umformen von Gleichungen wieder anschauen, da die Multiplikatoren immer variiert werden in der Klausur.

    Und (wie Flubber bereits geschrieben hat) nicht verrückt machen lassen. Ich habe auch lange gedacht, dass ich das Modul nicht gut abschließe. Aber durch die häufige Wiederholung von Aufgaben hat es ja dann doch noch gut geklappt:);-)
     
    Antonio und Flubber gefällt das.
  17. dickerhund

    dickerhund

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    10 von 120
    Ich habe eh noch nie verstanden, was der Vorteil am Einsetzverfahren sein soll. Mit der Matrix funktioniert es immer, und wenn man das ein paarmal geübt hat kann es auch garnicht schief gehen.
     
  18. Steffi01

    Steffi01

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Wenn man den Durchblick hat was man wann wo einsetzen kann/muss passt das Verfahren. Für mich war das andere System auch besser.
     
  19. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Das ist halt Geschmackssache. Es sind auch schon viele mit dem Einsetzverfahren besser zurecht gekommen.

    Uns wurde im Mentoriat direkt nur das Matrix-Verfahren erklärt. Vom Einsetzverfahren war nie die Rede. Irgendwann habe ich mich gewundert, wovon hier alle sprechen und dann erst verstanden, dass es zwei Varianten gibt. Ich bin dann aber auch beim Gelernten geblieben, da ich damit keine Probleme hatte.
     
  20. Leilla

    Leilla Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Das kann ich nicht beurteilen, ich habe die Kurseinheiten nicht gelesen und mich direkt mit meinem Fremdskript beschäftigt.

    Nicht genutzt.

    Nicht genutzt.

    Oh ja, ich hatte die Unterstützung von Udo Marx mit seinem Fremdskript.
    Das könnt ihr hier bestellen: http://www.marx-hilfe.de/appendix.html oder gebraucht (reicht vollkommen aus).

    Es wurde schnell verschickt und dann lag es da. Ich habe mir den sehr ausführlichen Theorie-Teil geschenkt und habe gleich mit den Klausuren angefangen.

    Und ich hatte die Videos zum Einstieg geschaut https://www.fernuni-hilfe.de/lernmaterial/makroökonomie-27-videos.23/
    Ein guter Einstieg, auch wenn ich den Erzähler irgendwann einfach nicht mehr hören konnte...

    Nichts. Denn ich wüsste nicht, was ich evtl. falsch gemacht haben könnte.. :-D

    Nicht aufgeben. Für mich war dieses Modul unglaublich abstrakt und sooo weit weg. Die Sachen, die ich mir gemerkt habe, konnte ich mir nicht erklären. Gegen Ende kamen kleine Lichtblitze, dass mir Sachen bekannt vor kamen. Ihr müsst durchkommen, das ist alles und das kann man mit Marx schaffen! Immer und immer wieder die Klausuren, lest euch die Erklärungen durch. Es wiederholt sich sehr viel.
    Ich hatte mir auch verschiedene Lernzettel:
    - Gegenüberstellung von Keynesianisch / Neoklassisch
    - Theorie aus den Prüfungen und Erläuterung von Marx
    - Links-/Rechtsverschiebung von IS/LM etc.
    - VGR
    Und was noch helfen kann, das Abkürzungsverzeichnis. Das klingt etwas unscheinbar, aber in diesem Modul werfen die mit Buchstaben um sich.. G = reale Staatsnachfrage, i = Zins, P = Güterpreis etc.
     
    Fear, SVN, Kathrin und einer weiteren Person gefällt das.
  21. Patrick089

    Patrick089

    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Nachdem die Klausur heute ganz ordentlich gewesen sein sollte, kann ich mich meinen Vorschreibern nur weitestgehend anschließen; in Kurzform:

    Kauft euch den Marx, lest den Theorieteil, macht die Übungsaufgaben, leSt den Theorieteil nochmal, macht die Übungsaufgaben/-Klausuren nochmal und würdigt dem Wagner-Skript dabei keines Blickes.

    Am Anfang ist man wegen der 800 Seiten und der scheinbar komplexen Materie zwar noch ziemlich perplex, aber mit der Zeit greift im Kopf quasi ein Zahnrad ins andere, die Aufgaben wiederholen sich in diversen Variationen, man wird routinierter, versteht die Zusammenhänge und kann dank des Marx-Skriptes auch eine sehr gute Note einfahren.
     
  22. Urnaa

    Urnaa

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo zusammen,

    habe gerade Makro-Klausur geschrieben. Am Ende hatte ich sogar übrige Zeit, die ich genutzt habe, meine 2 richtige Antworten wegzuradieren :(. ...Dennoch war Klausur im Ganzen und Großen erfolgreich, denke ich.......mal schauen...

    Hier sind meine Erfahrungen:

    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Für mich schon. Allerdings besaß ich schon Vorkenntnisse von Makro. Deshalb könnte ich das komplette Skript ohne jegliches Verständnisproblem durcharbeiten.

    - Wie ist das Moodle Angebot?
    Habe nicht benutzt, glaube aber, dass es dort nicht so viel los ist.

    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    Nie eine besucht, weil die Standorte zu weit waren.

    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    Also ich habe einige Berichte hier in Forum gelesen. Und zuerst habe mir Marx ergattert, weil viele so begeistert waren. Allerdings muss ich sagen, dass ich ziemlich schnell das Buch von Marx beiseite gelegt habe. Das heißt nicht, dass ich das Buch schlecht finde.
    Es ist nur so, dass ich (wie oben gesagt habe) für die Fernuni Skripten viel Zeit gewidmet habe und da ich einfach noch mehr Zeit nicht nur für Makro schenken wollte. (Ich hatte auch andere Modulen). Und zweitens, es gab Themen, die mir keine Schwierigkeiten breiteten und auch es gab einige Themenbereiche (z.B Devisenmarkt etc), mit der ich länger auseinandersetzen musste.
    So habe ich wieder das Hiilmann Buch bestellt und anschließend mit diesem Buch und Fernuni Skripten und auch einem Übungsbuch von Wagner für die Klausur vorbereitet. Das Hillmann Buch war für mich sehr hilfreich, da ich mich mit gezielten Themen vorbereiten und üben könnte. Und zuletzt fand ich die Schrift von Hillmann Buch augenfreundlicher.:) Es ist aber sicherlich Geschmackssache....

    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Nichts.... außer, wenn ich bisschen Zeit übrig habe, einfach nichts wegradieren......lol

    - Sonstige Hilfen und Tipps?
    Die Altklausuren sollten unbedingt als Übung gemacht werden. Es sind viele Aufgaben, die exakt oder bisschen abgewandelt wiederholen.

    Viele Grüße aus Süden
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 März 2016
  23. Michael 94

    Michael 94

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Ich habe gestern die Klausur "Makroökonomie" geschrieben und laut Lösungsansätzen von Fernstudiumguide/Hillmann mit einer 1 bestanden.
    Hoffentlich habe ich keine Übertragungsfehler gemacht :)

    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Da ich keine Mathematik-Oberstufe hatte, waren die Kurseinheiten sehr schwer zum verstehen (v.a. die Multiplikatoren-Rechnung).
    Die Kurseinheiten konnte ich jedoch für das Nachschlagen des Theorieteils sinnvoll nutzen.
    - Wie ist das Moodle Angebot?
    Nicht vorhanden, bzw. auf Fragen wurde nicht reagiert.
    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    Ich habe keine Veranstaltungen besucht.
    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    Ich habe mir das Marx-Buch gekauft und v.a. mit diesem alte Klausuren bearbeitet.

    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Nichts :)
    - Sonstige Hilfen und Tipps?
    Ich habe sehr lange nur Bahnhof verstanden, konnte zum einen die Multiplikatoren-Rechnungen nicht nachvollziehen
    und hatte dann auch kein wirkliches Interesse an diesem Modul. Eigentlich finde ich Makro bzw. die wirtschaftlichen Gesamtzusammenhänge sehr spannend,
    aber irgendwie wurde ich mit dem Modul nie richtig "warm". Letztlich habe ich mir die Multiplikatoren-Rechnungen erklären lassen und imm Anschluss alte Klausuren gerechnet. Ich denke, dies ist die beste Vorgehensweise um die Prüfung ordentlich zu bestehen. Ob dies allerdings nachhaltig ist, würde ich bezweifeln.
     
  24. susi88

    susi88

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Juchu, die Klausur ist im zweiten Anlauf bestanden. Ich würde beim nächsten Mal, was es ja nicht mehr für mich gibt :freu2: direkt mit dem Marx Buch arbeiten. Ich hatte den Hillmann. Multiplikatoren rechnen ist nicht schwer. Manche tun sich beim Rechnen mit abgelittenen Buchstaben schwer. Am besten ein WE beim AStA Hagen buchen und die Klausur kann Richtung Note 1 bestanden werden. Prof. Dr. Wagner ist zum Glück sehr vorhersehbar und wer weiß, wann er emeritiert? Wer es irgendwie schafft, sollte Makro bald schreiben und danach dann die Unterlagen entsorgen, was ich jetzt mache. Viel Erfolg Euch allen!
     
  25. Don_Luca

    Don_Luca

    Ort:
    München
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    160 von 180
    Hallo zusammen, ich habe das Modul im Wintersemester 2017/2018 belegt und die Prüfung mit einer 2,3 bestanden. Makroökonomie finde ich sehr interessant, kommt jedoch aufgrund der Konzentration auf das bestehen der Prüfung etwas zu kurz - naja, einige Zusammenhänge sind bestimmt hängen geblieben.

    Da ich mir das Marx Skript gekauft hatte, habe ich mit den Kurseinheiten kaum gearbeitet. Am Ende bin ich diese nochmal zur Vorbereitung auf die Wissensfragen durchgegangen und habe mir Relevantes notiert.

    Nicht genutzt.

    Ich war auf keiner.

    Ich habe das Marx-Skript benutzt. Es hat mir gut gefallen, vor allem die Erläuterungen der einzelnen Aufgaben. Auf die Rechenaufgaben war ich dadurch perfekt vorbereitet.

    Nichts.

    Wichtig ist natürlich das Durchrechnen der alten Klausuren.

    Zur Vorbereitung habe ich mir alle Rechenaufgabentypen mit allen Rechenschritten und relevanten Infos, Wissen und Zusammenhängen aufgeschrieben sowie eine Zusammenfassung über die Wissensfragen, die Gegenüberstellung und Besonderheiten von Keynesesianischen/Neoklassischen Modell und die Kurven mit ihren Verschiebungen erstellt.
     
    Antonio gefällt das.
  26. Cara

    Cara

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Ich bin am Anfang mit den Kurseinheiten nicht so gut klargekommen. Der rote Faden hat mir etwas gefehlt, die Unterteilung der vier Märkte finde ich nicht deutlich klargestellt. Auch habe ich in den langen Herleitungen der Formeln teilweise etwas verloren und hatte am Ende keine Idee was davon jetzt für mich interessant und wichtig ist und was eben nicht. Trotzdem sollte man die Hefte nicht einfach in den Keller verbannen. Viele Zeichnungen sind hilfreich und auch quasi 1:1 klausurrelevant.
    Ich habe ein Mentoriat besucht, was mir sehr geholfen hat. Wir sind im "Schnellverfahren" durch die KEs, haben ausgeklammert, was nicht so wichtig ist und man konnte sich die Formeln anstreichen, die man tatsächlich braucht.

    Am Anfang des Semesters bin ich einmal durch und habe mir die, zur Verfügung gestellten Dokumente runtergeladen, ansonsten nicht genutzt.

    Ich war bei Herrn Böllhoff in Castrop-Rauxl. Er ist ein Volkswirt wie man ihn sich vorstellt. Er redet gerne und viel, man hört sich viel über die wirtschaftliche Situation auf den Philippinen an und braucht ein wenig Durchhaltevermögen aber ist wirklich sehr kompetent und kann Fragen verständlich beantworten. Mir hat es sehr geholfen und hat mir vor allem viel Zeit gespart, in denen ich mich selber durch die KEs hätte wühlen müssen. Grade jedem, der nicht so die Affinität für volkswirtschaftliche Themen hat oder mathematisch seine Schwierigkeiten hat kann ich den Besuch eines Mentoriats nur ans Herz legen ;-)

    Ich habe das Marx Skript, das oben schon empfohlen wurde. Es macht beim Durchblättern wirklich einen guten Eindruck, ich habe es aber letztlich gar nicht genutzt.

    Eigentlich nichts :-) Ich habe mir zwischenzeitig ein bisschen Sorgen gemacht ob ich in der Klausur mit der Zeit aus komme, bin aber letztlich schon nach etwa einer Stunde raus und mit einer 1,7 durch. Also zeitlich durchaus machbar und kein Grund unruhig zu werden ;-)

    Auf jeden Fall die Multiplikatoren üben! in Jeder Klausur gibt es zwei Aufgaben dazu mit ordentlich Punkten, die müssen sitzen. Am Anfang habe ich teilweise 45min für eine solche Aufgabe gebraucht und immer mal Flüchtigkeitsfehler rein gehauen. Mit ein bisschen Übung sind die aber wirklich unproblematisch, in ca. 10min zu machen und eine sichere Band für 30-40 Punkte.
    Es gibt einiges an Formeln zu lernen, hilfreich finde ich dabei Karteikarten. Und wer Probleme mit Mathe hat sollte sich wahrscheinlich ein Mathebuch besorgen, an Ableitungen und Rechnen mit Exponenten gibt es kein Vorbei.


    Unterm Strich fand ich das Modul nicht so uninteressant wie erwartet :-D und die Klausur wirklich fair und machbar. Wenn man sich aber mal die Klausurstatistik ansieht, bekommt man ein anderes Bild von dem Kurs. Ich glaube, dass Makro wirklich zu den Kursen gehört, bei denen der Besuch eines Mentoriats sinnvoll ist. Vieles ist besser verständlich und zu merken wenn man ein bisschen den größeren Zusammenhang aufgezeigt bekommt und ein paar Beispiele als Eselsbrücken an die Hand bekommt.

    Viele Grüße aus dem Ruhrpott und haltet die Ohren steif :notebook:
     
    Antonio gefällt das.
  27. Serrin_Kane

    Serrin_Kane

    Hochschulabschluss:
    Diplom-Kaufmann
    2. Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Nachdem meine letzte Klausur in WInf geschrieben ist, habe ich nun ein wenig Zeit um meine Erfahrungen zu teilen:
    Ich habe Makroökonomie im WS 2017/2018 belegt, also dürften die Erfahrungen noch relativ aktuell sein.

    Nein, überhaupt nicht. Ich konnte zwar alles durcharbeiten, aber: Man sollte meinen, dass ich als Dipl.-Kaufmann (Univ.) im Studium WIrtschafts- und Organisationswissenschaften Ahnung von Makroökonomie haben sollte .. aber dieses Modul hat mich echt geschafft am Anfang.
    Diese Multiplikatoren hatte ich bis dahin noch nie gesehen, und ich habe zu Beginn keine Möglichkeit gesehen, irgendwie Fuß zu fassen, trotz Kenntnis der 4 Marktmodelle sowie einer großen Affinität zu Mathematik.
    Ich habe die Skripte dann einfach links liegen gelassen und mich ans Internet gemacht. Ich habe mich dann für das Angebot in Fernstudium Guide entschieden. Klausurlösungen für 14,90 €. Die anderen Angebote habe ich links liegen gelassen. Dort wurde die Herleitung mehr als plausibel erklärt, ebenso wie alle anderen Aufgaben.
    Um es kurz zu machen: Ich habe die Klausur mit 1,0 bestanden. Allerdings war da natürlich auch ein wenig Glück dabei. Im Endeffekt hat sich das Geld aber gelohnt.

    P.S.: Bevor Fragen kommen, auf Grund von Copyright kann ich die Lösungen nicht online stellen. Dort ist ein digitales Wasserzeichen mit meinem Namen und Adresse verarbeitet.
     
    Antonio gefällt das.
  28. Sommer2000

    Sommer2000

    Ort:
    Ascona
    Hochschulabschluss:
    Diplom-Ingenieurin
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    30 von 180
    Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Ja, die KEs waren verstaendlich. Dies bedeutet aber nicht, dass das Durcharbeiten der KEs ausreicht, fit fuer die Pruefung zu sein.

    KE1 faengt mit der Thematik aus dem VWL Teil von EBWL an (Maerkte, VGR, etc.)-das hilft natuerlich um mal langsam sich an die Makroeokonimik heranzutasten.

    Wie ist das Moodle Angebot?
    Nicht erwaehnenswert.

    Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    Ich habe ein Mentoriat in Zuerich besucht. Da ich die einzige Teilnehmerin war, konnte man das Mentoriat sehr individuell gestalten. Ich denke aber, dass man auch ganz ohne Mentoriat sich gut auf die Pruefung vorbereiten kann. Mentoriate helfen mir persoenlich nur um bis zum Mentoriatstermin z.b. auch die Skripte durchgearbeitet zu haben-also quasi als "interne deadlines".

    Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    Ich hatte das Uebungsbuch ( Helmut Wagner, Alexandra Böhne Übungsbuch Makroökonomie) gekauft...tja, haette ich mir mal vorher die Beitraege durchgelesen, dann haette ich es mir sparen koennen. Nicht empfehlenswert, da die meisten Aufgaben schon in den KEs sind.

    Zusaetzlich habe ich mir das Skript und die Kalusurloesungen von Marx gekauft. Hier habe ich nur die Klausurloesungen genutzt und das Skript nicht gelesen.
    Das sind soviele Seiten...die Zeit haette ich gar nicht.

    Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Eigentlich nichts, da ich schon aus meinen "frueheren Fehlern" gelernt habe und nicht angefangen habe die KEs zusammenzufassen und Zeit zu vergeuden.

    Sonstige Hilfen und Tipps?
    Zuerst mal: Makro ist absolut machbar. Schaut Euch mal die Pruefungsstatistik an-die Klausur faellt oft gut aus; letztes Semester (SS 2019) gab es mehr Studenten die eine "1" hatten, als Studenten, die durchgefallen sind (und das gibt es selten bei anderen Modulen).
    Aus dem Grund hatte ich letztes Semester auch Makro gewaehlt, weil ich nicht so viel Zeit hatte zum Lernen (habe im Juli noch ein Baby bekommen). Obendrein ist die Anzahl der Skripte bzw. Seiten sehr ueberschaubar.

    Um die Makrooekonomie richtig zu verstehen muss man natuerlich etwas mehr "investieren", aber um die Klausur mit einer guten bis sehr guten Note zu bestehen muss man nur alle alten Klausuren durchrechnen (mehrmals) und ein paar ausgewaehlte "tricky" Aufgaben genauer anschauen. Aufgabe 7 bzw. Aufgabe 8 sind immer Theoriefragen, die sich auch in irgendeiner Form wiederholen. Diese aus alten Klausuren rauschreiben und kurz vor der Klausur nochmal anschauen.

    Mein Tipps sind:
    • alle Klausuren ab SS 2007 bis aktuell rechnen und zwar nach Themenbloecken geordnet. Diese Vorgehensweise ist einfacher als gleich alle Aufgaben einer Klausur zu rechnen-da bekommt man Panik ;). Z.B. alle Aufgaben 1 (VGR) oder alle Aufgaben zum Thema Inflationserwartung.
    • Die Aufgabentypen, die aus dem Muster fallen, notieren und nochmal kurz vor der Klausur anschauen.
    • Multiplikatoren berechnen ist wirklich reine Uebung und funktioniert nach Schema F. Es gibt eigentlich nur einen Multiplikator, der schwierig zum Ausrechnen ist-merkt Euch den einfach: dq/dYa (Auswirkung auslaendisches Einkommen auf realen Wechselkurs)= - NXYa/NXq
    • Die Kurven koennen da schon anspruchsvoller sein, da hier mehr Verstaendnis gefordert wird. Als kleine Beruhigung fuer diejenigen, die wirklich Probleme damit haben: auch die Kurven wiederholen sich in den Klausuren.
    • Eigentlich lassen sich alle Theoriefragen aus Skript-Wissen beantworten, aber da wie schon erwahent, hier die Theoriefragen eventuell rausschreiben und anschauen.

    Ich bin nach wie vor ueberhaupt kein Fan von Multiple Choice Klausuren. Insbesondere, wenn gerechnet werden muss wie bei Makrooekonomie. Da kann man locker eine halbe Seite Multiplikatoren ausrechnen und nur ein Vorzeichen falsch haben und schon sind 5 bis 7 Punkte weg. Jemand, der ueberhaupt keine Multiplikatoren ausrechnen kann, koennte durch raten die volle Punktzahl haben.
    Also, die Herausforderung hier ist, wirklich konzentriert zu rechnen um in der Klausur Fluechtigkeitsfehler zu vermeiden. Die Antwortmoeglichkeiten sind genau auf solche Fehler ausgelegt und unterscheiden sich manchmal nur im Vorzeichen...

    Viel Erfolg bei der Pruefung!
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 November 2019

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