Hallo,
ich habe eine Frage zur Nutzenmaximierung. Ich kann nicht verstehen wohin, um Himmels Willen, auf einmal das Minuszeichen verschwindet.
Also, bis hierher ist es noch logisch. Der sich aus der totalen Differenzierung ergebende Term lautet.
dX2/dX1 /- Ux1/Ux2
jetzt hatte ich mir vorab notiert.
Steigung der Indifferenzkurve (Isoquante) = Steigung der Budgetgeraden
GRS = -p1/p2 wobei GRS = -dX2/dX1
d.h. -p1/p2 = -dX2/dX1 oder p1/p2 = dX2/dX1
das bedeutet für mich, beide Steigungskurven (Ableitungen) sind entweder gleichzeitig positiv oder negativ.
Wenn ich mir jetzt meinen Ausgangsterm (dX2/dX1 /- Ux1/Ux2) betrachte, setze ich doch (bei meiner Betrachtungsweise) für mein positives dX2/dX1 ein positives p1/p2 ein ( oder bei Vertauschen der Vorzeichen eben andersrum).
d.h. meine Lösung wäre: p1/p2 / - Ux1/Ux2 warum ist das falsch?. Um die Skriptlösung ( p1/p2 = Ux1/Ux2 ) zu erreichen müsste doch irgendwo stehen - p1/p2 / dX2/dX1
Irgendwo muss doch noch ein Denkfehler von mir sein. Hoffe jemand wird aus meinem Geschreibsel schlau und kann es mir erklären.
LG
Michael
ich habe eine Frage zur Nutzenmaximierung. Ich kann nicht verstehen wohin, um Himmels Willen, auf einmal das Minuszeichen verschwindet.
Also, bis hierher ist es noch logisch. Der sich aus der totalen Differenzierung ergebende Term lautet.
dX2/dX1 /- Ux1/Ux2
jetzt hatte ich mir vorab notiert.
Steigung der Indifferenzkurve (Isoquante) = Steigung der Budgetgeraden
GRS = -p1/p2 wobei GRS = -dX2/dX1
d.h. -p1/p2 = -dX2/dX1 oder p1/p2 = dX2/dX1
das bedeutet für mich, beide Steigungskurven (Ableitungen) sind entweder gleichzeitig positiv oder negativ.
Wenn ich mir jetzt meinen Ausgangsterm (dX2/dX1 /- Ux1/Ux2) betrachte, setze ich doch (bei meiner Betrachtungsweise) für mein positives dX2/dX1 ein positives p1/p2 ein ( oder bei Vertauschen der Vorzeichen eben andersrum).
d.h. meine Lösung wäre: p1/p2 / - Ux1/Ux2 warum ist das falsch?. Um die Skriptlösung ( p1/p2 = Ux1/Ux2 ) zu erreichen müsste doch irgendwo stehen - p1/p2 / dX2/dX1
Irgendwo muss doch noch ein Denkfehler von mir sein. Hoffe jemand wird aus meinem Geschreibsel schlau und kann es mir erklären.
LG
Michael
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Die Begriffe Limitationalität und Substitutionalität sind mir nur als Antonyme geläufig. Limitationalität bedeutet, dass die Produktionsfaktoren (Produktionstheorie) in einem bestimmten Einsatzverhältnis stehen müssen. D.h. wird ausgehend von diesem Verhältnis die Einsatzmenge von nur einem Faktor erhöht, während die des anderen Faktors gleich bleibt, so tritt keine Outputerhöhung ein. Für diese müsste auch die Einsatzmenge des anderen Faktors erhöht werden. Die Isoquanten haben also einen L-förmigen Verlauf. Das lässt sich natürlich analog auf die Haushaltstheorie übertragen. Substitutionalität bedeutet, dass ein bestimmtes Nutzenniveau - ich bleib jetzt mal bei der Haushaltstheorie - bei Verringerung der Menge von X1 dadurch erhalten werden kann, dass die Menge von X2 in entsprechender Weise erhöht wird. Bei einem konvexen Verlauf der Indifferenzkurven ist dies aber (wie man graphisch ganz leicht erkennen) nicht unbeschränkt möglich. D.h. für jedes Nutzenniveau > 0 benötigt der Haushalt mindestens eine unendlich kleine Menge > 0 von beiden Gütern (periphere Substitutinalität). Bei linearem Verlauf der Indifferenzkurven sind die Güter an jeder Stelle in einem bestimmten Verhältnis substituierbar (totale Substitutionalität). Der Haushalt fragt hier entweder ausschließlich EIN Gut nach (nämlich das relativ! günstigere) oder er ist indifferent, weil das Preisverhältnis gleich dem Verhältnis der partiellen Grenznutzen ist.