Plauderecke Wir loben uns selbst... (ReWi)

Ich überbiete mit nutzlosen Achievements: hab gerade an der FernUni meinen zweiten Gutschein gewonnen. Leider gibt der keine ECTS, aber vllt. kann ich mir so Bücher leisten um besser in Jura zu werden :^)
 
Ich lobe mich dafür, dass ich den LL.B. jetzt quasi in der Tasche habe. So steht es auf meinem aktuellen Transcript of Records:
Anhang anzeigen 18552

Mein Notenschnitt von aktuell 2,66 will aber noch verbessert werden. :-D
Hey,

zunächst einmal Glückwunsch.
eine Frage, muss der Prüfungsanspruch zur Notenverbesserung separat beantragt werden oder muss man sich wie gewohnt anmelden. Wenn man beim zweiten Versuch durchfällt, bleibt mir doch das Ergebnis beim ersten Versuch erhalten, richtig?

Ich danke dir schonmal.

Mit freundlichen Grüßen
 
Herzlichsten Glückwunsch 🍾
 
Punktlandung auf „gut“ gelungen. Ich würde es genauso machen.
Glückwunsch!
Die nächsten interessanten Schritte wären gewesen: 1 vor dem Komma und "sehr gut" in der Gesamtnote. Aber selbst ersteres war mit Verbesserungen der Modulnoten kaum erreichbar - die gehen ja nur jeweils mit 3-4 Prozent in die Gesamtnote ein.
 
Die nächsten interessanten Schritte wären gewesen: 1 vor dem Komma und "sehr gut" in der Gesamtnote. Aber selbst ersteres war mit Verbesserungen der Modulnoten kaum erreichbar - die gehen ja nur jeweils mit 3-4 Prozent in die Gesamtnote ein.
Glückwunsch zum LLB auch von mir! Die Energie würde ich eher in die Examensvorbereitung stecken.
 
Auch ich lobe mich heute selbst. Heute kam der Brief vom Prüfungsamt: Ich habe den Studiengang Bachelor of Laws erfolgreich abgeschlossen. Die Gesamtnote lautet wie bei Aldeyn 2,5 und damit gerade noch "gut". Ab heute darf ich mich also Bachelor of Laws nennen. Da werde ich dann gleich mal meine Mailsignatur anpassen, mal schauen wer es merkt.

Meine Bachelorarbeit hatte ich am 9.2. abgegeben und am 29.2. das Ergebnis bekommen (2,3). Dann habe ich gleich das Zeugnis beantragt. Das Prüfungsamt und die Korrektoren (Lehrstuhl von Völzmann-Stickelbrock) waren schneller als erwartet.
 
Ich darf mich auch seit Januar LL.B nennen ;-) Die Notenvergabe war super schnell und das Zeugnis habe ich auch schnell erhalten ;-)
Ich gratuliere Euch allen! Ich warte sehnsüchtig auf das Thema meiner LL.B.-Arbeit. In der neuen Prüfungsordnung gehen die arithmetisch gemittelten Module zu 70 Prozent in die Gesamtnote ein, die Abschlussprüfung zu 30 Prozent, wobei das Seminar in diese 30 Prozent wiederum mit 25 Prozent und die Abschlussarbeit mit 75 Prozent eingeht. Ich lande im Idealfall bei "gut" und im schlechtesten Fall auch.
 
Ich lobe mich selbst!

Mein Jahr war unfassbar hart. Nachdem ich ein Jahr nichts fürs Studium gemacht hatte, habe ich Mitte März mit einem Rep im Schnelldurchlauf begonnen, mit dem Plan, während dieser Zeit nicht mehr zu arbeiten und irgendwann ab Oktober abzuschichten. Und wie es im Leben manchmal so ist, kam alles anders - im April ging meine Ehe in die Brüche, ich musste mir eine neue Wohnung suchen, viel mehr arbeiten, da plötzlich richtig Geldsorgen, und psychisch war ich auch komplett am Ende. Ich habe das Rep zwar besucht, aber außerhalb davon nichts gelernt. Habe mich dann dennoch für den Zivilrechtsblock im Dezember angemeldet, die letzten eineinhalb Monate nochmal richtig gelernt, und nun letzte und diese Woche Zivilrecht hinter mich gebracht. Von "Das würde mich aber wundern, wenn das bestanden ist" bis "Das hat Spaß gemacht und könnte gut sein" war alles dabei.

Ich glaube, ich habe das noch nie über mich selbst gesagt, aber: Ich bin grade richtig stolz auf mich! Unabhängig davon, was dabei rum kommt, einfach, dass ich es durchgezogen habe...

(Und so froh, dass das rum ist..!)
 
Ich lobe mich selbst!
Verdientermaßen! Du hast durchgezogen gegen alle Widerstände. Das ist richtig gut.

Ich glaube, ich habe das noch nie über mich selbst gesagt, aber: Ich bin grade richtig stolz auf mich! Unabhängig davon, was dabei rum kommt, einfach, dass ich es durchgezogen habe...
Ich wünsche Dir, dass trotz allem auch gute Noten dabei rumgekommen sind.
 
Ich lobe mich selbst!

Mein Jahr war unfassbar hart. Nachdem ich ein Jahr nichts fürs Studium gemacht hatte, habe ich Mitte März mit einem Rep im Schnelldurchlauf begonnen, mit dem Plan, während dieser Zeit nicht mehr zu arbeiten und irgendwann ab Oktober abzuschichten. Und wie es im Leben manchmal so ist, kam alles anders - im April ging meine Ehe in die Brüche, ich musste mir eine neue Wohnung suchen, viel mehr arbeiten, da plötzlich richtig Geldsorgen, und psychisch war ich auch komplett am Ende. Ich habe das Rep zwar besucht, aber außerhalb davon nichts gelernt. Habe mich dann dennoch für den Zivilrechtsblock im Dezember angemeldet, die letzten eineinhalb Monate nochmal richtig gelernt, und nun letzte und diese Woche Zivilrecht hinter mich gebracht. Von "Das würde mich aber wundern, wenn das bestanden ist" bis "Das hat Spaß gemacht und könnte gut sein" war alles dabei.

Ich glaube, ich habe das noch nie über mich selbst gesagt, aber: Ich bin grade richtig stolz auf mich! Unabhängig davon, was dabei rum kommt, einfach, dass ich es durchgezogen habe...

(Und so froh, dass das rum ist..!)
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Ich habe das Gefühl, hier schreibe nur noch ich (auch wenn das letzte Mal schon fast eineinhalb Jahre her ist), aber dennoch:

Ich lobe mich selbst für mein Durchhaltevermögen!

Ich musste gestern und heute ran, um mein Öff Recht-Examen zu schreiben – letzte Chance, fertig abzuschichten. Ich hatte geplant, im Februar mit der Vorbereitung zu beginnen. Dann hatte ich eine OP, die mich ein paar Wochen aus der Bahn geworfen hat. Ende März begann ich, für ein paar Tage zu lernen, danach:
hatte sieben Wochen vor den Klausuren mein Vater einen Schlaganfall und kam ins Krankenhaus,
sechs Wochen vor den Klausuren kam mein Freund ins Krankenhaus und erhielt eine MS-Diagnose,
fünf Wochen vor den Klausuren verstarb mein Vater,
drei Wochen vor den Klausuren war seine Verabschiedung, für die ich hauptverantwortlich war.
Während dieser ganzen Zeit habe ich es einfach nicht geschafft, irgendwas zu lernen. Meine Eltern leben knapp zehn Stunden von mir entfernt; ich habe die Zeit nur in verschiedenen Krankenhäusern und Zügen und danach mit Orga-Kram verbracht.

Zweieinhalb Wochen vor den Klausuren habe ich mit einem exzessiven Endspurt begonnen, und nun habe ich die Klausuren geschrieben! Glücklicherweise war schon davor klar, dass ich aufgrund der bereits erreichten Punktzahl nicht mehr durchfallen kann, was für mich eine enorme Erleichterung war.
Und auch notwendig, denn bei der „Leistung“, die ich gestern und heute abgeliefert habe, bin ich wirklich froh, nicht auf die Noten angewiesen zu sein!
Ich weiß noch nicht, wie es gelaufen ist, aber ich lobe mich trotzdem schon mal selbst, dass ich nicht zusammengebrochen bin, bevor die Klausuren rum sind!

Nun steht erstmal ein wenig ausruhen und vor allem trauern an – was ich weggeschoben habe, da ich wusste, dass ich das sonst nicht durchziehen kann; aber immer mit dem Hintergedanken: meinem Vater wäre es sehr wichtig, dass ich das tue.
 
Ich habe das Gefühl, hier schreibe nur noch ich (auch wenn das letzte Mal schon fast eineinhalb Jahre her ist), aber dennoch:
Ich müsste auch mal wieder... :-D

Nun steht erstmal ein wenig ausruhen und vor allem trauern an – was ich weggeschoben habe, da ich wusste, dass ich das sonst nicht durchziehen kann; aber immer mit dem Hintergedanken: meinem Vater wäre es sehr wichtig, dass ich das tue.
Ich wünsche Dir: viel Erfolg, viel Durchhaltevermögen und viel Zeit mit Dir selbst für das, was nun vor Dir liegt. Und ich bin mir - auch ohne ihn zu kennen - ganz sicher, dass er stolz wäre.
 
Ich lobe mich selbst für den endlich abgeschlossenen staatlichen Teil des Staatsexamens!

Ich hatte ja die letzten Male schon darüber berichtet, wie viel in der Vorbereitung zu den Klausuren schief gegangen ist. Das Muster hat sich auch vor der mündlichen gehalten - im September habe ich die Diagnose dreifacher Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule erhalten, konnte mich eine Weile kaum bewegen und hatte ziemliche Schmerzen. Ich hatte schon überlegt, ob ich mich krank melden kann/muss, aber gesehen, dass das wirklich sehr unsicher ist (und vor allem nicht lange im Voraus geht - daher musste ich mich ja so oder so vorbereiten....) Zum Glück habe ich es mit Schmerztabletten und Physiotherapie dann einigermaßen in den Griff bekommen. Aufgrund meiner Vornoten wusste ich bereits, dass ich nicht mehr durchfallen kann, aber vermutlich auch nicht mit nem VB da rausgehe, daher hielt sich meine Lernmotivation echt in Grenzen. (Aufgrund von "Ich kann nicht mehr durchfallen, außer ich gehe nicht hin" hatte ich dann irgendwann vor allem Angst, am Prüfungstag zu verschlafen :D )
Als ich dann erfahren habe, dass mein Vortrag aus dem Zivilrecht stammen wird, habe ich etwas Panik bekommen - das hatte ich seit dem Klausurenblock im Dezember 2024 nicht mehr angeguckt. Also hab ich dann nochmal ordentlich Zivilrecht gelernt; und ich muss sagen, die drei Wochen vor der Prüfung war ich dann (endlich) wirklich fleißig und habe nichts anderes mehr gemacht (außer der Therapie).

Tja, und dann lief es einfach wirklich unerwartet gut. 13 Punkte im Vortrag und 11 Punkte im Gespräch. Mit den Klausurnoten ergibt das 8,8 Punkte. Die Vorsitzende meinte irgendwas wie: Ja schade, knapp, aber Sie haben ja den Schwerpunkt noch nicht abgeschlossen, das reißen Sie locker.
Ich bin da jetzt auch ziemlich optimistisch. Nach Seminararbeit und mündlicher Leistung habe ich einen Schnitt von 11, d.h. für ein "Gesamt-VB" bräuchte ich in den letzten beiden Klausuren einen Schnitt von 8. Und im "worst case scenario" von zweimal 4 Punkten fällt mein Gesamtschnitt "nur" auf 8,4. Vor einigen Monaten (und generell im Studium) hätte ich mir das nicht träumen lassen. Wenn ich denke, an wie viele der Termine ich mit "Wenn ich jetzt durchfalle ist auch egal, da Freischuss/da zumindest Bestehen schon fix" rangegangen bin... (Wobei ein Teil von mir sich jetzt auch ärgert und denkt: "Was wäre denn möglich gewesen, wenn ich ordentlich gelernt hätte?", und einen Verbesserungsversuch habe ich auch noch nicht ganz abgehakt...)

Musste aber auch nach der Bekanntgabe voll Heulen, unter anderem weil ich an meinen Vater denken musste. Naja... Jetzt wird erstmal hier ein bisschen Haushalt in Ordnung gebracht (lasse ich um die Prüfungen immer schleifen), und dann kümmere ich mich um meine Gesundheit.
 
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