FernUni allgemein Bachelor WiWi Erfahrungen

Ort
Hessen
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
Hallo,
bin neu hier und hätte Interesse Wirtschaftswissenschaften (B.Sc) zu studieren. Ich würde gerne Erfahrungen sammeln, wie es mit diesem Studium aussieht, vor allen wie hoch die Präsenzzeit realistisch ist und mit welchem Zeitaufwand man rechnen muss.

Zu mir, ich bin Mitte 30, arbeite im Logistikbereich momentan in "größer Teilzeit" (30Std/Woche) und habe 2 Kleinkinder. Ich habe früher Ingenieurwissenschaften in einer Präsenzuni studiert, allerdings hatte ich schon Familie und konnte einfach nicht mithalten. Deswegen wäre mir die Vereinbarkeit mit Beruf/Familie wichtig. Mir stehen ungefähr 15 Stunden pro Woche, die ich dem Studium widmen könnte . Meine Zielsetzung wäre einen Hochschulabschluss zu erreichen und die persönliche Weiterentwicklung und beruflich eine Beförderung zum Team- oder Schichtleiter beim gleichen Arbeitgeber.

ich würde mich über jede Anregung und Meinung freuen. Vielen Dank
 
Hängt m.E. davon ab, was dein Anspruch (Note, Studienzeit, Wissen) ist. Im Pflichtbereich kommt man mit dem Anspruch "4 gewinnt" bei den meisten Modulen mit einer reinen Klausur-Vorbereitung durch. Wer natürlich Experte in den Themen werden will und 1er oder 2er braucht, der muss einiges an Zeit investieren.

Im Wahlpflicht-Bereich hängt es von den Modulen ab. Da gibt es Auswendiglern-Module (wie Planung, Organisation). Es gibt mathematische Module (OR-Bereich) und ein Mix aus beidem (Finanzwirtschaft, Controlling, Produktion). Bei Auswendiglern-Modulen ist der Leseaufwand und somit Zeitaufwand hoch. Dafür braucht man keine Mathekenntnisse. Bei den OR-Fächern ist die Themenanzahl und somit der Aufwand gering. Dafür muss man halt die Dinge blicken. Hier kann man sich mit Üben von Klausuren & EA den Stoff beibringen. Bei den Mix-Fächern ist der Leseaufwand hoch, da einfachste Rechnungen über zig Seiten erklärt werden. Dafür ist das Mathe-Niveau sehr einfach. Hier muss man viele Aufgaben-Typen & die Theorie können. Mit 4 gewinnt - Einstellung und Mathe-Kenntnissen lassen sich m.E. OR-Fächer und mit etwas Glück auch die Mix-Fächer mit relativ wenig Zeitaufwand machen.

Im Pflichtbereich ist m.E. das Problem, dass die Klausuren in einer Woche stattfinden. Was m.E. sinnfrei ist. Und somit den Fortschritt im Studium behindert. Dafür sind die Klausuren an vielen Orten. Im Wahlpflichtbereich geht es über 4 Wochen. Hier kann man natürlich seine Module auch nach Prüfungstermin aussuchen. Dafür kann man die ersten 3 Wochen nur Düsseldorf, Potsdam und München schreiben. Was Anfahrt und event. Übernachtung kostet.
 
Wenn Du früher Ingenieurwissenschaften an einer Präsenzuni studiert hast, solltest Du mit Matheinhalten sowie -level im Bachelor Wiwi eigentlich keine Probleme haben. Das ist gut, denn bei vielen Studis ist das der "Knackpunkt". Bei ca. 15 h wöchentlichem Lernen für die FernUni schreibst Du Dich als Teilzeitstudi ein und probierst Dich in jedem Semester an zwei Modulen. Zuerst die Pflicht-/Einstiegsmodule, später die Wahlpflichtmodule sowie Seminar und Abschlussarbeit. Welche Wiwi-Themen interessieren Dich besonders? Richtung Logistik gibt es da auch was (z. B. am Lehrstuhl Produktion und Logistik oder im Bereich OR).

Die Strategie "4 gewinnt" würde ich nur bei den Modulen empfehlen, mit denen Du nicht zurecht kommst. Wirklich motivierend ist es nicht, wenn Du praktisch jedes Mal zittern musst und mit einem eher lauen Gefühl in die Prüfung gehst.
 
Die Strategie "4 gewinnt" würde ich nur bei den Modulen empfehlen, mit denen Du nicht zurecht kommst. Wirklich motivierend ist es nicht, wenn Du praktisch jedes Mal zittern musst und mit einem eher lauen Gefühl in die Prüfung gehst.

Das hat doch nichts mit Zittern zu tun.

Die meisten Klausuren aus dem Pflicht-Bereich bestehen aus 60% Aufgaben, die regelmässig drankommen und 40% Aufgaben, die weniger häufig drankommen. Für diese 40% Punkte muss man viele verschiedene Aufgabentypen kennen. Für die 60% eigentlich relativ wenige. M.E. ist das ja auch das System auf das Leute wie VWL-Hillmann bauen. Da war zumindest früher eine Aufstellung der verschiedenen Aufgabentypen und deren Häufigkeit, eine der ersten Seiten.

M.E. ist es die Frage, was man als Ziel hat. Manche brauchen Noten, da sie an eine Präsenzuni für den Master wechseln wollen und andere eben nur einen Abschluß, dafür möglichst schnell. Und andere haben viel Zeit.

Das ärgerliche ist m.E., dass man mit 4 gewinnt eben deutlich mehr als zwei Scheine pro Semester machen könnte, wenn die Klausuren - wie an einer Uni üblich - nicht innerhalb einer Woche wären.

M.E. kann jemand, der rechnen kann, mit 3-4 Tagen Klausurvorbereitung (ohne vorheriges Lesen des Stoffes) einiges rausholen. Man braucht halt ein Lernsystem und möglichst viele Punkte, die zu errechnen sind.
 
wenn die Klausuren - wie an einer Uni üblich - nicht innerhalb einer Woche wären.

Das ist auch nicht überall so. Ich hatte im Bachelor jedes Semester die 4-6 Klausuren geballt in 2-3 Wochen, auch mal 2 an einem Tag oder direkt an zwei Tagen hintereinander, auch mal abends um 17 Uhr - trotz Einhalten der Vorgaben des Semesterplans. Das ist jetzt nicht unbedingt typisch FernUni, sondern eher das Problem der Unis mit vielen Studenten und einem breiten Modulangebot.

@bergfreund: Mit 15 h/Woche kommst du gut hin, wenn die Zeit wirklich nutzt. Ich bin gerade im Master und lerne auch nicht mehr, nehme mir nicht mal Urlaub für eine intensive Klausurvorbereitung, wie viele andere es hier tun. Klappt trotzdem recht gut.

Und es kommt auf deine Vorkenntnisse an. Im Bachelor war alles rund um Bilanzierung ein Graus für mich. Jetzt im Master habe ich starken beruflichen Bezug zum Thema und es geht viel leichter. Wenn du im Bachelor einige Module hast, bei denen es dir ähnlich geht, bist du im Vorteil. Außerdem sollte Mathe bei dir ja nicht besonders schwierig sein, wenn du schon Ingenieurwesen studiert hast.

Ich weiß nicht, wie es im Bachelor ist, aber wenn du Schwerpunktmodule schon wählen kannst, bevor du die Pflichtmodule alle bestanden hast, kannst du das nutzen, um die Klausurphase zu strecken.
 
Das ist auch nicht überall so. Ich hatte im Bachelor jedes Semester die 4-6 Klausuren geballt in 2-3 Wochen, auch mal 2 an einem Tag oder direkt an zwei Tagen hintereinander, auch mal abends um 17 Uhr - trotz Einhalten der Vorgaben des Semesterplans. Das ist jetzt nicht unbedingt typisch FernUni, sondern eher das Problem der Unis mit vielen Studenten und einem breiten Modulangebot.

2 pro Woche sind ja auch kein Problem. Nur könntest bei der FU und Minimal-Aufwand auch 4 pro Semester schreiben. Und das geht binnen einer Woche nicht. Und bei Wahlpflicht bzw. Master hängt viel davon ab, was man zeitlich für die Anfahrt opfern muss. Da sind die 3 Städte auch nicht sonderlich gut ausgewählt.

M.E. machen es die Mathematiker/Informatiker besser. Die haben immer nur samstags Prüfungen. Dafür 6 Wochenenden und in allen Grundstudiums-Städten. Wäre eigentlich für WiWi auch eine faire Sache.
 
2 pro Woche sind ja auch kein Problem. Nur könntest bei der FU und Minimal-Aufwand auch 4 pro Semester schreiben. Und das geht binnen einer Woche nicht.
O.K., dann betreibst Du eben im Vorfeld etwas mehr Aufwand und schreibst dann mehr Klausuren. Wo ist das Problem? Ich habe mal in einem Semester vier Modulklausuren in einer Woche geschrieben. War machbar, aber auch mit einer eher klassischen Lernstrategie. ;-)
M.E. machen es die Mathematiker/Informatiker besser. Die haben immer nur samstags Prüfungen. Dafür 6 Wochenenden und in allen Grundstudiums-Städten.
Ja, das wäre optimal, gerade für Berufstätige. Weiß allerdings nicht, ob das organisatorisch von der Wiwi-Fakultät aus machbar wäre...

Mehr Klausurtermine (z. B. für Nachklausuren) je Modul im Jahr/Semester wären sicher auch sinnvoll, um insgesamt die Studiendauern zu verkürzen.
 
4 Prüfungen pro Semester sind für einen Anfänger schon echt viel! Das sind 40 ETCS - das wären in meinem Bachelor ganze 8 Prüfungen gewesen, bereits mit 6 Prüfungen war man ein Überflieger. Trotzdem gebe ich dir recht, die Prüfungstermine der FernUni sind schon sehr sportlich, das hätte man auch auf 2 Wochen verteilen können. Und dann am besten noch eine Woche Pause dazwischen.

Von Minimalaufwand rate ich allerdings ab - nicht wegen der Noten, sondern der Grundlagen, die man in anderen Fächern oder dem Beruf braucht. Zumindest bei den anwendungsorientierten Fächern. Bei den Auswendiglernspezialisten von Professoren habe ich auch Bulimie-Lernen betrieben, braucht kein Mensch...

Ich finde es inzwischen ganz gut, dass die Prüfungen unter der Woche sind. Am Wochenende käme ich von hier nicht gut weg und müsste zwingend übernachten. Unter der Woche bin ich zwar auch 4 Stunden mit Puffer unterwegs, aber ich brauche kein Hotel. Und ich bin reiner Wochenendlerner - eine Prüfung am Wochenende würde bestimmt auch anderen wichtige Lernzeit rauben. Allerdings wären mehr Standorte gut, dann könnte man für eine Nachmittagsprüfung auch einfach mal früher von der Arbeit gehen anstatt Urlaub zu nehmen (oder früh Prüfung und Nachmittags arbeiten) oder muss nicht übernachten oder oder oder…
 
4 Prüfungen pro Semester sind für einen Anfänger schon echt viel! Das sind 40 ETCS - das wären in meinem Bachelor ganze 8 Prüfungen gewesen, bereits mit 6 Prüfungen war man ein Überflieger. Trotzdem gebe ich dir recht, die Prüfungstermine der FernUni sind schon sehr sportlich, das hätte man auch auf 2 Wochen verteilen können. Und dann am besten noch eine Woche Pause dazwischen.

Von Minimalaufwand rate ich allerdings ab - nicht wegen der Noten, sondern der Grundlagen, die man in anderen Fächern oder dem Beruf braucht. Zumindest bei den anwendungsorientierten Fächern. Bei den Auswendiglernspezialisten von Professoren habe ich auch Bulimie-Lernen betrieben, braucht kein Mensch...

Ich finde es inzwischen ganz gut, dass die Prüfungen unter der Woche sind. Am Wochenende käme ich von hier nicht gut weg und müsste zwingend übernachten. Unter der Woche bin ich zwar auch 4 Stunden mit Puffer unterwegs, aber ich brauche kein Hotel. Und ich bin reiner Wochenendlerner - eine Prüfung am Wochenende würde bestimmt auch anderen wichtige Lernzeit rauben. Allerdings wären mehr Standorte gut, dann könnte man für eine Nachmittagsprüfung auch einfach mal früher von der Arbeit gehen anstatt Urlaub zu nehmen (oder früh Prüfung und Nachmittags arbeiten) oder muss nicht übernachten oder oder oder…

Es ging nicht um den Samstag bei den Informatikern, sondern darum, dass man mehrere Klausuren (mit wenigen Teilnehmern) auf einen Tag legt und im Gegenzug eben 7 Orte anbietet. Wer im Wahlpflichtbereich 3 Klausuren in einem Semester schreibt, der schaut eh, dass die Klausur-Termine verteilt sind. Daher hätte so jemand eigentlich keinen Nachteil.

Das mit den 40 ETCS ist doch uninteressant. Es ist die Frage was man dafür tun muss. 10 Punkte an der FU können total unterschiedlich sein. Nebenbei hängt es auch von der Vorbildung ab. Und in die Tiefe gehen die meisten Professoren nicht. Und wenn es einer wie bei Investitionstheorie/UB macht, dann wird er schlecht geredet.

O.K., dann betreibst Du eben im Vorfeld etwas mehr Aufwand und schreibst dann mehr Klausuren. Wo ist das Problem? Ich habe mal in einem Semester vier Modulklausuren in einer Woche geschrieben. War machbar, aber auch mit einer eher klassischen Lernstrategie. ;-)

Unabhängig der Lernstrategie sind 4 Module parallel auf Klausurniveau zu haben schwierig, v.a. wenn man keinen freien Vortag mehr hat.
 
Wow vielen Dank für das Feedback.

Also ich habe früher alle Mathematik Modulen in meinem Studium abgeschlossen, und habe keine Angst vor Mathematik. Bin eher an den vielen (Pflicht-)Veranstaltungen und Praktika gescheitert, seitdem meine erste Tochter geboren wurde.

Ich bin definitiv nicht für die Strategie "4 gewinnt", aber es ist auch klar dass bei mir der Zug einer akademischen Laufbahn vorbei ist und ich brauche kein 1. Ich habe auch nicht vor weiter in einer Präsenzuni zu machen. "Solide Mittelklasse" wäre mein Bereich gewesen. Auf die eine Seite würde ich gerne einen Abschluss haben um nicht "nur" Arbeiter zu sein, und auf die andere Seite könnte ich als erfahrener Praktiker mit Festanstellung relativ unkompliziert in einer Stelle mit Personalverantwortung bei meinem Arbeitgeber landen. Deswegen Bezug zum Bereich Logistik/Produktionsorganisation wäre gut.

Bzgl. Prüfungen, lernen direkt vor der Prüfung würde bei mir nicht laufen, da ich niemals die notwendige Zeit auf einmal finden könnte. Aber ich kann in Normalfall jede Woche Zeit investieren, besonderes an dem Tag wann ich nicht arbeite und meine Kinder tagsüber im Kindergarten sind. Ich mache mir aber Sorgen ob ich die Zeit haben werde um überhaupt die Prüfungen zu machen, da musste meine Vollzeit-arbeitende Partnerin die Kinder an den Tagen übernehmen und bin mir nicht so sicher ob das klappt..... Wenn ich verstehe sind die Prüfungen nachmittags... Als Prüfungsstandort würde mir Frankfurt am Main passen, oder eventuell Düsseldorf, wie sieht so was denn aus? Und wann weiß man welche Prüfungstermine und Standorten es gibt? Im Voraus oder während des Semesters?
 
Wow vielen Dank für das Feedback.

Also ich habe früher alle Mathematik Modulen in meinem Studium abgeschlossen, und habe keine Angst vor Mathematik. Bin eher an den vielen (Pflicht-)Veranstaltungen und Praktika gescheitert, seitdem meine erste Tochter geboren wurde.

Ich bin definitiv nicht für die Strategie "4 gewinnt", aber es ist auch klar dass bei mir der Zug einer akademischen Laufbahn vorbei ist und ich brauche kein 1. Ich habe auch nicht vor weiter in einer Präsenzuni zu machen. "Solide Mittelklasse" wäre mein Bereich gewesen. Auf die eine Seite würde ich gerne einen Abschluss haben um nicht "nur" Arbeiter zu sein, und auf die andere Seite könnte ich als erfahrener Praktiker mit Festanstellung relativ unkompliziert in einer Stelle mit Personalverantwortung bei meinem Arbeitgeber landen. Deswegen Bezug zum Bereich Logistik/Produktionsorganisation wäre gut.

Bzgl. Prüfungen, lernen direkt vor der Prüfung würde bei mir nicht laufen, da ich niemals die notwendige Zeit auf einmal finden könnte. Aber ich kann in Normalfall jede Woche Zeit investieren, besonderes an dem Tag wann ich nicht arbeite und meine Kinder tagsüber im Kindergarten sind. Ich mache mir aber Sorgen ob ich die Zeit haben werde um überhaupt die Prüfungen zu machen, da musste meine Vollzeit-arbeitende Partnerin die Kinder an den Tagen übernehmen und bin mir nicht so sicher ob das klappt..... Wenn ich verstehe sind die Prüfungen nachmittags... Als Prüfungsstandort würde mir Frankfurt am Main passen, oder eventuell Düsseldorf, wie sieht so was denn aus? Und wann weiß man welche Prüfungstermine und Standorten es gibt? Im Voraus oder während des Semesters?

Ich habe nicht gesagt, dass man Last-Minute-Klausur-Lernen machen soll. Aber es ist zu empfehlen, dass man immer klausurorientiert lernt. Man kann von Makro, Mikro oder BWL 2 angesichts des Skriptes schnell den Mut verlieren. Makro/Mikro ist wenig Skript, aber ohne Mathe-Studium schwer zu verstehen. Hier hilft halt Hillmann. BWL2 hatte zumindest früher einen üblen Ruf. M.E. zu unrecht, da hoch interessant. Bitz hatte damals halt die Angewohnheit aus simplen Aufgaben 30-40 Seiten Erklärungen und 3 Übungsaufgaben zumachen. Wer hier klausurorientiert gelernt hat, der war deutlich weniger abgeschreckt ==> Man muss nicht alles lesen, wenn man (v.a. die wichtigen) Aufgaben versteht.

Termine für Klausuren bekommst immer 3 Semester im Voraus.

Hier z.B. ab S.81:


Planung ist halt im Fernstudium wichtig. Als Ing.-Student sind Mathe/Statistik und Wirtschaftsinformatik relativ leicht. Sowas kann man dann mit was schwerem wie Makro/Mikro oder abstraktem wie Recht kombinieren.
 
Wenn ich verstehe sind die Prüfungen nachmittags... Als Prüfungsstandort würde mir Frankfurt am Main passen, oder eventuell Düsseldorf, wie sieht so was denn aus? Und wann weiß man welche Prüfungstermine und Standorten es gibt? Im Voraus oder während des Semesters?
Nein, die Prüfungen sind in der Regel über den ganzen Tag - von 9:00-19:00 Uhr - verteilt. Momentan kann es sein, dass Klausuren zu den Pflichtmodulen in der Regel für den Nachmittag angesetzt sind, aber darauf sollte man sich mittelfristig nicht verlassen. Außerdem steht aktuell alles unter Corona-Vorbehalt. Es muss improvisiert werden... Bei den Prüfungsorten muss man unterscheiden zwischen den Pflicht- und Wahlpflichtmodulen. Bei letzteren finden die Klausuren meist in Düsseldorf, München und Berlin/Potsdam statt. Bei den Pflichtmodulen gibt es noch weitere bzw. andere Klausurorte (darunter auch meist Frankfurt). Aber: Momentan ist alles unter Corona-Vorbehalt, nix genaues weiß man nicht... Außerhalb der Coronakrise stehen die Prüfungstermine mindestens ein Semester vorher fest. Die konkreten Prüfungsorte incl. Raumangaben werden dann im Laufe des Semesters in den Prüfungsinfo Nr. 3 bekannt gegeben.

Weitergehende Infos zu den Klausuren findest Du z. B. hier...
 
M.E. kann jemand, der rechnen kann, mit 3-4 Tagen Klausurvorbereitung (ohne vorheriges Lesen des Stoffes) einiges rausholen.
Ich hab ja großen Respekt vor den Klausuren der FU, daher frage ich mich: Reden wir hier über die FU oder eine Hochschule? Bist du mit dem System an der Fakultät WiWi erfolgreich gewesen, und wenn ja, in welchen Fächern? Hast du alle 4 bestanden oder ist das nur Theorie (leider ist dein Lernerfolg nicht einsehbar)?
 
Ich hab ja großen Respekt vor den Klausuren der FU, daher frage ich mich: Reden wir hier über die FU oder eine Hochschule? Bist du mit dem System an der Fakultät WiWi erfolgreich gewesen, und wenn ja, in welchen Fächern? Hast du alle 4 bestanden oder ist das nur Theorie (leider ist dein Lernerfolg nicht einsehbar)?

Natürlich keine Theorie. Einfach mal alte Klausuren anschauen und vergleichen. Schau doch mal in die Skripte von Hillmann rein. Der listet nicht ohne Grund die Aufgabentypen gleich am Anfang auf. Bei den Wirtschaftsinformatikern gibt es so ein Skript zu Algo-Mathe. Passenderweise Schema F genannt. Schaut man die Klausuren dazu an, dann sieht man, dass einige Typen (Simplex, LU, Cholesky, etc.) nahezu immer kommen und für 50% reichen. Zu Vordiploms-Zeiten konnte man dazu noch Fächergruppenweise ausgleichen. BWL1/2/3, Makro/Mirko, Mathe/Statistik/Info und Recht1/2. Das ist natürlich eine weiter Option gewesen. Wobei Statistik jetzt ja abgespeckt und direkt mit Mathe verrechnet wird und Recht 2 auch entsorgt wurde.
 
nahezu immer kommen und für 50% reichen
Ja, vor 2017 hat das noch gereicht. Dazu habe ich hier einen Erfahrungsbericht geschrieben. Ich gehe daher davon aus, dass du entweder noch nicht Algomathe geschrieben hast (WiWi?), oder vor mindestens 2 Jahren geschrieben hast. Allen anderen kann ich nur raten, nur als erste Grundlage mit Stoppuhr die Klausur-Aufgaben der letzten 10 Jahre zu lösen, um darauf dann weiter aufzubauen. Denn Algomathe ist eben nicht mehr 0815, sondern kreativ geworden (wie OOP). Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass jemand 40 Credits pro Semester in TZ an der FU schafft.
 
Ja, vor 2017 hat das noch gereicht. Dazu habe ich hier einen Erfahrungsbericht geschrieben. Ich gehe daher davon aus, dass du entweder noch nicht Algomathe geschrieben hast (WiWi?), oder vor mindestens 2 Jahren geschrieben hast. Allen anderen kann ich nur raten, als erste Grundlage mit Stoppuhr die Klausur-Aufgaben der letzten 10 Jahre zu lösen, um darauf dann weiter aufzubauen. Denn Algomathe ist eben nicht mehr 0815, sondern kreativ geworden (wie OOP). Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass jemand 40 Credits pro Semester in TZ an der FU schafft.

Den Profs fallen die Skripte und die daraus entstehenden Einstellungen auch auf. Meine erster Mikro-Versuch war 48%. Grund war, dass der Prof mal Rechnen gegen Herleiten mit Variablen getauscht hat, da ihm vermutlich Hillmann, der damals groß aufkam, gestunken hat. 2.Versuch war dann eine normale 0815-Klausur und 3 mit 62%. Fehler war Mikro/Makro in einem Semester zuschreiben. Und die Einstellung zu haben, dass Mikro eine 3 gibt und damit kann man bei Makro auf +-50% lernen. Dann wurden es 48 und 42 ...

Algo-Mathe habe ich nicht geschrieben. Finde ich von den Themen sehr interessant. Problem ist m.E., dass Wirtschaftsinformatiker und Informatiker/Mathematiker in einer Klausur sitzen. Und das was man den Wirtschaftsinformatikern anbieten musste (Algos) haben vermutlich die Mathematiker/Informatiker (m.W. nur Leistungsnachweis) für 4 gewinnt ausgenützt.
 
Man muss die Sprache der Mathematiker verstehen, um zu verstehen, was er will. Es sieht schlimmer aus als es angewendet ist. Deswegen sind die Hillmann-Skripte ja so beliebt. Gilt m.E. auch für andere Dinge wie Vertiefung Mathe/Statistik.
Die "Sprache der Mathematiker"? Die Notation ist etwas gewöhnungsbedürftig, o. k. Aber mathematisch anspruchsvoll an sich sind Mikro/Makro eigentlich nicht. Die persönliche Einschätzung hängt natürlich auch immer von dem mehr oder weniger vorhandenen fruchtbaren Boden, auf den die Inhalte der Kurse fallen sollen, ab. Mit Hillmann habe ich eigentlich weniger gearbeitet. Da hat mich immer gestört, dass der nochmal eine ganz eigene, abweichende Notation verwendet hat - war zumindest früher so. Das Modul Vertiefung WiMa/Statistik bearbeite ich gerade und bereitet keine schlaflosen Nächte... ;-)
 
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