Infos und Tipps Erfahrungsberichte | 31221 Einführung in die objektorientierte Programmierung

Dieses Thema im Forum "31221 Einführung objektorientierte Programmierung" wurde erstellt von Antonio, 29 März 2013.

  1. Antonio

    Antonio Fernuni-Hilfe

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Unterstütze die nachfolgenden Studierenden mit Deinen Erfahrungen!

    Hast Du die Klausur 31221 Einführung in die objektorientierte Programmierung an der FernUni Hagen erfolgreich bestanden und hast wertvolle Tipps auf Lager?

    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    - Wie ist das Moodle Angebot?
    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    - Sonstige Hilfen und Tipps?

    Wir würden uns über Deinen persönlichen Erfahrungsbericht freuen.

    Herzlichen Dank! :-)
     
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  2. Dirk

    Dirk

    Ort:
    Viersen
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    ECTS Credit Points:
    40 von 180
    Hab dieses Modul aus Zeitgründen ein Semester geschoben. Kann jemand was dazu sagen, wie es abgelaufen ist, was den Zeitfaktor angeht?
     
  3. Es würde mich interessieren, wenn Jemand uns helfen, eine paare Info geben.
     
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  4. studikomp

    studikomp

    Doktortitel:
    Dr. rer. nat.
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftsinformatik
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  5. Initialised89

    Initialised89

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Liegt bei mir schon etwas zurück (SoSe 13) und war eine meiner ersten Klausuren. Meine Zusammenfassung zum Kurs:

    – Sehr angenehmer Kurs, hat insgesamt viel Spaß gemacht. In der NG wurde ordentlich diskutiert. Das Skript ist 1A.
    – Ich habe mir das Skript gleich am Anfang gekrallt und am Stück innerhalb von drei, vier Tagen durchgelesen, danach ab ins Regal.
    – Die FernUni sendete mir versehentlich zwei Exemplare zu, eines konnte ich bei ebay verticken. ;-)
    – Die EAs haben die meiste Zeit beansprucht. Der Kurs umfasst Theorie und Praxis (Programmierung), was ich sehr gut fand. In den EAs sowie der Klausur wurde entsprechend Wissen über Objektorientierung abgefragt neben Programmieraufgaben.
    – Klausurvorbereitung: Zwei Abende Altklausuren überflogen. Das reichte mir, musste damals noch für ganz andere Kurse lernen.
    – Klausur: Sehr strenge Korrektur, gab für alles nur Denkbare Punktabzug, oder man wollte die Aufgaben exakt nach Muster gelöst haben. Die Zeit war schon recht knapp, die meisten wurden nicht fertig (ich bin gerade so fertig geworden). Notendurchschnitt lag bei 3,7 und damit noch schlechter als bei Mathe, was mich sehr wunderte. Mir verpasste man eine Zwei. Leistungsnachweisklausuren sind eben reine Kampfklausuren und wer billig lernt, lernt zweimal.
    – Literatur: Die online verfügbare Version von Java-Insel auf Galileo Computing; die offizielle Java-Dokumentation. Printmedien kosten zu viel Zeit und Geld in diesem Fall, besser das Geld für die nächste Stromrechnung aufheben. :-D
    – Wichtiges Basis-Knowhow für das Programmierpraktikum, das irgendwann folgen wird und wofür der OO-Kurs formale Voraussetzung ist. Die FernUni bietet einen weitergehenden Javakurs zur Vorbereitung auf das erwähnte Praktikum an: http://www.fernuni-hagen.de/FACHSCHINF/Anmeldung_Bootcamp.htm

    Sonst noch was? Ja, nicht Eclipse verwenden, ist schei… Nutzt IntelliJ IDEA. ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 März 2015
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  6. Initialised89

    Initialised89

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Nur was mich wundert: Ist der Kurs der W-Infos derselbe wie bei den Infos? Oder sind das zwei verschiedene, die gleich heißen?
     
  7. student15

    student15

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    @Initialised89
    Es sind zwei verschiedene Kurse :)
    20022 : Einführung in die objektorientierte Programmierung für die Wirtschaftsinformatik
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 März 2015
  8. Initialised89

    Initialised89

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Ach so, nur eine Sparversion dann?
     
  9. Wolf

    Wolf

    Ort:
    Münster
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Sparversion.... Ts.....
    Die Klausurergebnisse WS 2015/2016 sind noch nicht da, aber weil ich im Semester leider nicht mehr dazu kommen werde, wage ich schon jetzt einen Erfahrungsbericht zur Sparversion für uns Wirtschaftsinformatiker. ;-)

    Allgemein: Ich hatte NULL Vorkenntnisse. Meine einzigen Erfahrungswerte waren SPSS Syntax und erste Babyschritte in VBA. Wie ich feststellen musste, ist das aber etwas vollkommen anderes als programmieren. Und das war genau der Punkt, bei dem es bei mir gehakt hat. Eine Datenstruktur und eine statistische Analyse in Syntax abbilden ist etwas anderes, als eine "ganze Welt" in Code zu erschaffen. Das erfordert Kreativität und Übung. Ich fand den Kurs wirklich verständlich und gut geschrieben. Beim Lesen habe ich auch immer verstanden, was man sagen wollte. Aber: Sobald es um die aktive Umsetzung in Code ging, war mein Hirn leer. Der Punkt der Erkenntnis hat sich nicht eingestellt. Im Nachhinein weiß ich, dass ich viel mehr hätte üben müssen - und zwar stumpfes coden - bis es irgendwann "aaaah" macht. Na, mit ein wenig Pech bekomme ich im nächsten Semester noch einmal die Chance dazu...
    :down:

    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Ja! Ich musste viele Sachen zwar zweimal lesen, doch an sich konnte ich auch ohne Vorkenntnisse alles verstehen. Das erlöst einen nicht vom Üben (hier lag mein Fehler). Macht die Aufgaben in den KEs! Macht die freiwilligen Übungsaufgaben! Nutzt jede Gelegenheit zum Programmieren!
    Ich habe mir aus dem KEs ein Kurzskript zusammen geschrieben (60 winzig-kleine-handschriftliche Seiten), was mir extrem weiter geholfen hat. Dadurch konnte ich Abschnitte für mich passend strukturieren, die sich über mehrere KEs verteilt haben.

    In der Klausur darf man einen Spicker benutzen (gerne PC gestaltet, beidseitig). Es gibt verschiedene Versionen im Netz, die ich als Vorlage benutzt habe. Mein Ehrgeiz war eigentlich, den Spicker dann selbst zu gestalten. Auf einer Seite ist mir das auch größtenteils gelungen. Seite 2 sollte Code beinhalten. Hier habe ich mich aber total verzettelt und musste dann Seite 2 bei studikomp klauen (den Link zu seinem tollen Blog siehe oben), weil ich den Code einfach nicht sinnvoll lesbar auf eine Seite bekommen habe und die Zeit wie immer zu knapp wurde. Das hat sich später gerächt, weil es einfach nicht "meine" Darstellung war und ich zu viel suchen musste.
    Die Spicker werden nicht kontrolliert, man konnte einige ähnlich aussehende Versionen bei anderen wahrnehmen. (Mein Scanner spinnt gerade, aber ich versuche die Tage mal "meinen" Spicker hochzuladen. Wenn das erlaubt ist, lade ich dann auch gerne alle hoch, die ich im Netz gefunden habe - das müssen die Moderatoren entscheiden.)

    - Wie ist das Moodle Angebot?
    Es gibt kein moodle-Angebot, sondern eine newsgroup feu.informatik.kurs.20022. Diese sollte man auf jeden Fall nutzen. Hier wird viel diskutiert. Ich bin ein großer Fan von der Mentorin Helga Huppertz. Sie ist nicht nur fachlich und didaktisch prima, sondern hat auch einen herrlich bösen Humor. Und postet auch mal so bekloppte (und tatsächlich hilfreiche) Sachen wie rumänische Informatiker, die Sortierverfahren in Volkstänzen darstellen.

    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    Ich war im Sommer 2015 auf den Studientagen in Frankfurt. Und das war EXTREM hilfreich und empfehlenswert!
    Wie gesagt bin ich seitdem ein großer Fan von Frau Huppertz. Sie war didaktisch wirklich gut und hat immer wieder gute Tipps gehabt (Sortierverfahren mit Bonbonpapierchen durchspielen, stacks abarbeiten). Auch Herr Gotthardt hat sich viel Mühe gegeben, kommt didaktisch aber nicht an seine Mitarbeiterin heran. Er hat mich an meinen alten Mathelehrer erinnern: Brillant, aber hilflos-erstaunt, weil etwas für ihn völlig einfaches bei anderen zu ratlosen Gesichtern führt. Trotzdem waren auch seine Erklärungen für mich sehr hilfreich. Erst in Frankfurt habe ich die Rekursion verstanden. Dank Herrn Gotthardt hatte ich ab da immer eine Ameise vor Augen, die durch den Code krabbelt bis zum Basisfall und sich dann wieder auf den Rückweg macht. Ich steh auf sowas!
    Auch wurde die Angst vor der Klausur gut aufgefangen und immer wieder betont, wie wichtig die Kommentierung sein kann, wenn man einzelne Punkte retten möchte.
    Die Studientage werden jedes Semester angeboten. Wer es irgendwie einbauen kann, sollte teilnehmen. Auch wenn man das Gefühl hat man kann nichts (so wie ich) - egal! Wirklich aktiv teilgenommen haben vielleicht drei Leute. Der Rest (auch die, die vorher eine große Klappe hatten) hat dann eifrig mitgeschrieben.
    Mentoriate gab es bei mir in der Nähe leider nicht. Ich habe aber von anderen gehört, dass der Besuch empfehlenswert ist.

    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    Ich hatte verschiedene Java-Bücher und Übungsprogramme (auf dem Android-Smartphone), bin aber immer wieder bei den Kurseinheiten gelandet.
    "Einführung in die Programmierung" von Braun / Esswein / Greiffenberg gibt es umsonst zum Download über den Off-Campus Zugang der UB Hagen bzw. Springerlink. OOP mithilfe von Kühen (Methode frissHeu) zu erklären.... Informatiker sind schon ein spezielles Volk. Entsprechend amüsant kann man die ersten Schritte hier vertiefen. Das Buch geht aber nicht so tief wie die KEs.

    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Viel mehr Coden üben. Das erschien mir immer so mühsam und ich hatte es doch (theoretisch) verstanden. Wozu also seitenweise handschriftlich Code schreiben? Der Ehrgeiz hat mich zu spät gepackt, so dass ich jetzt (auch bei hoffentlich bestandener Klausur) noch einen Java-Kurs hinterher schieben werde.

    - Sonstige Hilfen und Tipps?
    Stellt ruhig dumme Fragen in der Newsgroup. Macht die Übungsaufgaben! Besucht die Studientage!
    Und: Macht Euren eigenen Spicker!
    Macht das früh genug und übt dann mit dem Spicker!
     
  10. Schnecke

    Schnecke Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    200 von 210
    Im Netz gefundene Spicker von anderen darfst Du verlinken, hier aber nicht hochladen.
    Selbsterstellte Spicker darfst Du gerne hochladen, sofern sie nichts geklautes also keine von anderen übernommene Elemente (wie z.B. reinkopierte Grafiken aus den Kursunterlagen ) enthalten.
     
  11. Wolf

    Wolf

    Ort:
    Münster
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Zuletzt bearbeitet: 10 März 2016
  12. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    Wir haben hier kein Problem damit, wenn andere Foren verlinkt (oder auch genannt) werden. Du darfst den Link hier also gerne einstellen...auch wenn es aufgrund der Auflagen vielleicht nicht jedem hilft. :-)
     
  13. Wolf

    Wolf

    Ort:
    Münster
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
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  14. Katatsumuri

    Katatsumuri

    Ort:
    Zwischen LB und S
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    0 von 120
    Also ich hab keinen Zugriff :thumbsdown::tongue2:. Bin dort nur noch selten unterwegs, von daher hab ich leider nicht mitbekommen, unter welchen Umständen man denn auf die Dateien noch Zugriff hat :cautious:
    Aber egal, selber machen ist didaktisch sowieso viel besser :-D
     
  15. Wolf

    Wolf

    Ort:
    Münster
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Als ich die Spicker da drüben runtergeladen hatte (in Runde 1 OOP vor gefühlt ewigen Zeiten) reichte noch ein Post irgendwo irgendwie für die Berechtigung aus. Dann war es etwas "hilfreiches" (was auch immer das sein soll). Ich darf jetzt also auch nichts mehr runterladen.
    Und zur Not fragt man halt direkt bei den netten KommilitonInnen nach, ob sie einem Unterlagen zuschicken. :whistling:
     
  16. Katatsumuri

    Katatsumuri

    Ort:
    Zwischen LB und S
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    0 von 120
    Sowas würden wir doch niiiie tun :whistling::paperbag:
     
  17. Initialised89

    Initialised89

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Antonio gefällt das.
  18. Wolf

    Wolf

    Ort:
    Münster
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Ich hoffe, das ist okay so. Ich habe extra noch eine Grafik aus einer KE durch einen Nachbau ersetzt. ;-)
    Seite 1 ist Eigenarbeit, aber inspiriert von anderen Spickern. Seite 2 ist wie gesagt geklaut von http://wirtschaftsinformatik-hagen.blogspot.de/2014/10/erfahrungsbericht-zum-modul-einfuhrung.html
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 19 März 2016
    qwerasdf und Initialised89 gefällt das.
  19. Initialised89

    Initialised89

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Echt geil geworden. Aber bist du dir sicher, dass das erlaubt ist? Es steht doch immer etwas in der Richtung dabei “beidseitig handbeschriebenes DIN-A4-Blatt.”
     
  20. Wolf

    Wolf

    Ort:
    Münster
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Zitat aus dem Kurs: "Gestattet ist die Benutzung eines doppelseitig beschriebenen DIN A4-Blattes mit eigenen Notizen"
    Hauptsache selbstgemacht, wie ist egal. Das wurde auch extra in der Newsgroup und auf dem Studientag bestätigt.
     
  21. Initialised89

    Initialised89

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
  22. Hey Wolf,
    vielen Dank für deinen Spicker!
     
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  23. susi88

    susi88

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    So, vorbei, vorbei, ich hoffe ich muss mich mit EOOP nicht mehr im Rahmen der Konzepte des Fernunikurses herumschlagen. Ich hoffe natürlich, dass ich so gut wie möglich bestanden habe und das mit hoffentlich 51 Punkten. Die Klausur war naja tlw. fair fand ich. Gut, es ist natürlich mein Fehler als Student nicht durch die geliebte Java-Standardbibliothek zu surfen und mir 100 Zillionen Methoden und deren Erklärung dazu anzusehen und natürlich in der Klausur abrufbereit zu haben. Sorry, my bad.
    Die Methode check sollte erklärt werden, aber nicht nur check, dass könnte man ja vom Namen her evtl. ableiten, nein, nein, die boolean Methode check und check2. Ist sicher ganz leicht, nur ich hab's nicht gecheckt. Dazu kommt dass die Lehrstühle ein verd..... Talent haben, einfache Sachverhalte per megakomplizierter Fragestellung unlösbar darzustellen, was sie ja nicht sind.
    Wer algo Mathe schon hatte, wusste was eine adjazente Matrix ist und wie man Programmcode dafür schreibt. Ich mache algo Mathe nächstes Semester, dumm gelaufen.

    Da die Ankündigung auf der Lehrstuhlseite im Virtuellen Studienplatz schon so etwas angedeutet hatte, habe ich mich extrem mit Algorithmen und Datenstrukturen beschäftigt:
    Aktuelles:
    Informationen zur Klausur
    Durch eine Änderung der Verantwortlichkeit für den Kurs weicht die Klausur ab diesem Semester deutlich vom Schema der vergangenen Jahre ab. Die Klausur wird vier Aufgaben enthalten, die mit den folgenden Überschriften versehen sind:
    Aufgabe 1: Kurze Fragen
    Aufgabe 2: Programmanalyse
    Aufgabe 3: Implementation
    Aufgabe 4: Algorithmen und Datenstrukturen
    Die Bepunktung der Aufgaben ist so gewählt, dass es zum Bestehen gerade nicht hinreichend sein kann, nur die Theorieaufgaben (1 & 4) zu bearbeiten.
    Es ist weiterhin erlaubt, ein beidseitig mit beliebigen Inhalten beschriebenes DIN-A4-Blatt mit in die Klausur zu nehmen.
    **Wer braucht alberne Drohungen?**
    Die Aufgaben hießen so, aber das sagt mal so gar nichts über den Inhalt derselben aus. Ich hatte am Ende der Klausur noch 2 min. Zeit, um grob Markierungen auf meinem Spickzettel zu machen, was geprüft worden ist. Je länger die Klausur her ist, umso schwächer wird die Erinnerung daran.
    1. Kurze Fragen zu Klasse, Objekt, abstrakte Klasse vs. normale Klasse, warum wird bei float x = 1/2 für x '0' ausgegeben und nicht 0,5? Statischer und dynamischer Typ, überladene Methode, was ist der Unterschied von = vs. ==, konnte man echt gut mit dem Spickzettel lösen. Wieviel Pkt. weiß ich leider nicht.
    2. Programmanalyse, ich habe so ein ähnliches Konstrukt schon in irgendeiner Studientagsfolie vom Lehrstuhl gesehen, also neu wars nicht komplett, aber Schwerpunkt in dieser Aufgabe war der Datentyp boolean. Es wurde erstmal abgefragt bei einem Feld mit 5 Werten {3, 18,2, 108, -1} was passiert, 11 Ausgaben waren zu wissen, keine Ahnung, ob ich das richtig habe. Dann wurde der Ablauf einer der beiden boolean Methoden abgefragt. Und dann generell noch, wie arbeitet die Methode boolean check generell? Und Exception Ausgabe natürlich noch erklären, kein Ding. hihi.... Als hätte man sonst keine Themen mehr gehabt, voll komisch. Ich glaube dafür gab es schon fast 20 Pkt, bin nicht sicher.
    3.Thema Graph - juchu - es sollte eine Erstellung einer adjazenten Matrix mit 2 boolean Feldern der Klasse Graph geschrieben werden. "Hui", sagte die Schnecke auf dem Igel.
    Dann noch mind. 2 Unteraufgaben in der die Methode complement? und isReachable? geschrieben werden sollten. Und irgendwo wurde der Graph G mit (V,E) noch invertiert zu G Strich über dem G. Kurzes Codestück dazu, bitte. Da gab es irgendwo 25 Pkt. am Stück, kann aber auch die nächste Aufgabe gewesen sein, dies hier war die Monsteraufgabe.
    4.ich glaube hier sollte man die rekursiven Algorithmen genauer beschreiben, eine Aufgabe aus der KE 6, wie Mergesort arbeitet, also aufzeichnen, bisserl was hinschreiben, das ging. Für die Rekursion die 3 Definitionsteile erklären, zum Glück auffem Spicker.....puh.
    Wenn der rek. Algo 128 Felder hätte, wie hoch wäre der Aufwand, die Rekursionstiefe?, keine Ahnung, habe die Fragestellung schon nicht gecheckt. Ich persönlich habe Aussagen dazu nirgends in der KE gefunden. Es gibt in KE 6 Fragen zu wie viele Vertauschungen und Vergleiche gab es? Aber wer macht das für 128 Felder? Sorry, das war nicht nett. Brachte alleine 7 Pkt. Das finde ich unfair. Ich habe nämlich genau 2 Sätze da hin geschrieben = Verzweiflungstat. Wie tief ein Baum ist, wird in den KEs schon erklärt, aber ist das wirklich die Frage gewesen? Ich sage ja immer, der der die Klausur erstellt, weiß ja, was er prüfen möchte. Der Student weiß das nicht. Das ist der Schwierigkeitsgrad in der Klausur.

    Für all jene die Angst hatten, der Platz könnte nicht reichen. Das stimmt, aber es gab 4 leere Seiten kariertes Papier hinten dran gehängt. Ich hab es nicht gebraucht.
    Was ich viel bedenklicher fand, dass nur das orangene Vorblatt ausgefüllt werden muss und der Rest der Zettel ist drangetackert. Ich finde das riskant, wer sagt mir, dass die Klausuren im astreinen Zustand beim Lehrstuhl ankommen und es da keine Zerpflückung gegeben hat? Bei der FUH ist ja alles möglich, wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß. Daher mache ich nach jeder Klausur eine Klausureinsicht, alleine um zu überprüfen, ob es meine Klausur ist, diese vollständig vorlag und korrekt bepunktet wurde, also zusammenzählen usw....es hat schon alles gegeben und dass weiß ich von Betroffenen, nicht vom Hören-Sagen. Der Dozent der Klausur 31221, Modul 20022 ist Dr. Sebastian Küpper(s), habe ich noch nie gehört. Scheint also ein Wechsel des Lehrstuhlinhabers vollzogen worden zu sein.

    Fazit: Wohl dem der Informatik studiert, der hat schonmal die passenden Vorkenntnisse in Mathe im Gepäck und etwas mehr Struktur in der Informatik. Für die WiInfos war es ein purer Höllenritt wenn man nicht bereits im echten Leben programmiert, aber das ist meine ganz PI-sönliche Meinung. Wohl an.
    Ich habe die KEs gelesen, fand sie tlw. abstrakt, unverständlich, aber damit scheine ich fast alleine auf weiter Flur zu sein. Ich war in 2 Mentoriaten für Informatiker, das war hilfreich, zumindest die Arbeit einer Rekursion habe ich dort verstanden, Exceptions, try & catch, final u.a.. Die STA konnte ich alleine nicht komplett schreiben, habe mir die Musterlösungen reingezogen, auch tlw. unverständlich, weil seitenweise immer der gleiche Kram "programmiert" wird, ich sag nur Blumenladen. Es ist halt alles nur auf Papier. Klar, habe ich eclipse genutzt, habe aber nicht alle Aufgaben zum Laufen bekommen. Liegt natürlich am DAU. Die Newsgroup ist gut betreut, allerdings ist sie fast tot, ich glaube, ich habe ganze 5 regelmäßige Nutzer dort angetroffen. Und nicht alle davon waren hilfsbereit. Ich habe zig Bücher zu Java gelesen, leider hat das alles nichts mit der konzeptuellen Herangehensweise dieses Moduls zu tun. Ich hatte von Studenten vor mir Unterlagen, haben tlw. für mehr Verständnis meinerseits gesorgt, ist aber hoch subjektiv. Wenn ein Modul vorbereitungsintensiv ist, dann dieses, neben allen Modulen der Dekanin der FUH. Ich bin kein Fan von EOOP geworden, obwohl das Thema in der Praxis an sich sehr interessant ist. Die Aufbereitung des Stoffes hat leider nicht dazu eingeladen mehr machen zu wollen. Viel Erfolg für alle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 August 2018
    grasch, Antonio und Weasel gefällt das.
  24. Zuletzt bearbeitet: 16 September 2018
    Antonio gefällt das.
  25. Hi,
    ich kann Dir leider nur bei dieser einen Frage helfen: Du bekommst nur dann nochmal "neue" Kurseinheiten in gedruckter Form zugeschickt, wenn Du den Kurs ein zweites Mal kostenpflichtig (als Nicht-Wiederholer) belegt hast. Das ist also Deine eigene Wahl und völlig unabhängig von einer Überarbeitung der Unterlagen.
    Viele Grüße!
     
  26. susi88

    susi88

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Kurze Zusammenfassung zu meinem Widerspruch, der wie erwartet abgelehnt worden ist. Der zuständige Prof ist extrem persönlich beleidigend geworden in seinem Schreiben. Das zeigt mir, dass er Angst um seine Professorenstelle hat, also lag ich mit meinen Einwänden wie nicht prüfbarer Klausurinhalt, da nicht in den Kurseinheiten haargenau richtig. Er unterstellt, dass alle Aufgaben leicht und einfach zu lösen wären. Man müsste als Student einfach alle Selbsttestaufgaben beherrschen und schon könnte man die Klausur bestehen, was für sein eigenes Lehrgebiet ja mehr als ein Armutszeugnis ist. Die Punkteverteilung ist unfair, das sieht der Prof natürlich ganz anders, er findet sie angemessen. Es ist offensichtlich, dass hier jmd. den Lehrstuhl übernommen hat, der abstrakte Schwerpunkte setzt, am liebsten im Bereich der Mathematik und weder versteht was die Studenten sagen noch seine eigenen Absichten schlüssig begründen kann. z.B. trägt er vor, dass es Musterlösungen zu den letzten beiden Klausuren in EOOP gäbe (mindestens); vorher hat der harte Gott das gemacht. Die letzten zwei Lösungen lägen ihm vor, er hätte sie selbst erstellt. Allerdings seien diese nicht öffentlich zugänglich. Er gibt an, bei Verständnisproblemen des Studenten hätte dieser die Newsgroup nutzen können, dass habe ich getan und dort mehr als seltsame Antworten erhalten von Frau H. was ich auch rückgemeldet habe, daraufhin wurde sie dann ihrerseits zickig, die Antworten waren in keiner Weise konkret oder nachvollziehbar. Der Prof gibt ebenfalls an, dass das Gefrage in der NG ausreicht, um Code- und Programmierverständnis entwickeln zu können. Ich habe den Kurs meinen direkten Kollegen gegeben, dass sind alles fertige Informatiker, die in echt programmieren und zwar täglich, die halten das Kursmodul für überaltert , schlechte Beispiele und insgesamt nicht brauchbar. Sind natürlich nur subjektive Eindrücke. Mein Tipp: gleicht das Modul aus. Der Prof versteht die Studenten nicht und umgekehrt.
     
  27. A123

    A123

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    ECTS Credit Points:
    70 von 180
    Hallo zusammen,

    gibt es evtl. noch weitere Erfahrungsberichte? Jeder Hinweis ist hilfreich;)

    Vielen Dank!
     
  28. grasch

    grasch

    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    gibt es eine Möglichheit, an die neuesten Klausuraufgaben zu kommen? SS18, WS17/18
     
  29. Stefan_T

    Stefan_T

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Arts
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Zu meinen Vorkenntnissen: Bin auszubildender Fachinformatiker im letzten Lehrjahr, habe Erfahrungen mit Java und deswegen ist der Stoff bis auf ein paar Facetten keineswegs neu für mich. Habe weder ein Mentoriat noch dergleichen gehabt, aber eigentlich immer alle Übungen gemacht.
    Heute habe ich die Klausur geschrieben und bin doch leicht säuerlich nach Hause gegangen, weil ich zu arrogant und leichtfertig ran gegangen bin. Zugegebenermaßen habe ich die Klausur unterschätzt, was man nicht tun sollte. Die heutige Klausur war insgesamt machbar, aber habe echt viel verschenkt was nicht nötig gewesen wäre, wenn ich nicht...naja, ich wiederhole mich.

    Also um mal nen Zwischenstand zu geben:
    Es gab mal wieder 6 Aufgaben am Anfang mit 4 Punkten. Eine war zu ++x und x++, eine AVL-Rotation war dabei, dann noch die Frage, wieso float x = 2.5; eine Fehlermeldung rauswirft, und noch ein paar andere Kleinigkeiten. War mit auswendig-lernen und Spickzettel machbar, dummerweise habe ich mir Prä - und Postinkrement nicht vollständig aufgeschrieben, weil mir das zu unwichtig erschien. Dummer, unnötiger Fehler.Interessanterweise wurden auch die 3 unterschiedlichen Arten von Dokumentationen abgefragt. Auch ein Thema, das ich vernachlässigt habe.

    In Aufgabe 2 (25 Punkte) wurden zwei rekursive Methoden vorgestellt, die jeweils die 1er und 0er zählen sollten, die eine eingegebene x-beliebige Zahl in binärer Schreibweise hätte (was herauszufinden war!). Dazu gab es noch eine dritte Methode, die zwei unterschiedliche dezimale Zahlen verglich und dann true zurück gab, wenn diese die gleiche Anzahl an 0en und 1en im Binärsystem hätten z.b. 5 = 101 und 6 = 110. Mir ist das sehr leicht gefallen, für andere, die weder Vorkenntnisse noch eine Ahnung von binären Zahlen haben, dürfte das sehr schwer bis unmöglich gewesen sein. Wenn man auf die Methodennamen achtet wäre vielleicht etwas bei rum gekommen, aber kann ich keine großartigen Vermutungen zu anstellen. Ich habe es jedenfalls geschafft, es gab einmal 6 untersch. Ausgaben, die zu überprüfen waren, und dann, welchen Sinn diese verschiedenen Methoden hatten und was für ein Problem generell gelöst werden sollte (wie oben beschrieben). Eine Frage beschäftigte sich auch mit der maximalen Rekursionstiefe einer beliebigen Zahl n. Waren aber glaub ich nur 3 Punkte oder so. Es gab hierfür 25 Punkte.

    In Aufgabe 3 (Glaube 26 Punkte) galt es, ein Interface anzugeben zu Geoemetric Shape (Ja, der Tippfehler existierte so wirklich), das aus einer Methode area und einer Variable für Flächeninhalt bestand. In der nächsten Aufgabe sollte man eine Klasse Circle schreiben, die genau dieses Interface benutzt und die Methode area implementiert. Hinweis dazu, wie man den Flächeninhalt eines Kreises bestimmt gab es, genauso wie zu Math.PI. War also relativ dankbar sofern man die Grundlagen beherrschte.
    Dann noch eine Teilaufgabe dazu, das man einen Klasse für einen Quader schreiben sollte als Spezialfall der Klasse Rechteck. Hier vermutl. Vererbung, dazu sollte sichergestellt werden, das beide Seiten gleich lang sind für jedes Exemplar. Sollte auch machbar gewesen sein.
    Und dann noch eine Methode für die Klasse Rechteck, die einen double factor als Parameter bekommt und das Rechteck dann um diesen Faktor erhöhen soll und sicherstellen soll, das keine negativen Werte übergeben werden können, also hier ging es um Exceptions und ein bisschen rechnen. Die Hilfsmethoden waren dabei.
    Dann war da noch eine Methode mit einer ArrayList, wo man mit einer Schleife über circle und quader (glaube ich?) gehen sollte. Auch dies war gut machbar wenn man sich die Datentypen angesehen hatte.
    Insgesamt relativ fair, für jemanden, der hingegen wenig mit Programmieren zu tun hat, kann das durchaus die Hölle sein, wenn man so etwas nicht kennt.

    Aufgabe 4...naja...25 Punkte
    1. Definition. Gab 8 Punkte. Definition von den 4 Teilen von dynamischer Programmierung.
    2. Hier wurde ein Problem vorgestellt, bei dem es um die Minimierung der Herstellung von Autos auf 2 verschiedenen Förderbändern l und r mit n Schritten ging und die Aufgabe war, dies rekursiv zu definieren. Das waren auch wieder glaube so 8 Punkte. Fand ich zum Teil machbar, zum Teil auch schwierig und wird wohl am Ende auch auf die Korrektur ankommen. So etwas Ähnliches kam ja in KE 5 am Ende vor.
    Und 3. dann noch eine weitere Frage mit 9 Punkten, warum dieses Problem die optimale Teilstruktur-Eigenschaft hat. Naja, sollte auch irgendwie funktioniert haben.

    Also ich werde mir so oder so noch Einsicht holen und mir das Ganze noch mal anderswo ausführlicher hinschreiben, das ist jetzt so aus meinem Gedächtnis.
    Insgesamt machbar gewesen, Frage ist nur erstens, wie bewertet wird und zweitens, wo ich mich überall vertan habe weil ich doch etwas zu leichtfertig an das Ganze ran gegangen bin. Denke mal bestanden, aber unnötige und vor allem dumme Fehler gemacht.
    Für jemanden, der nicht beruflich programmiert bzw. Vorkenntnisse hat, dürfte diese Klausur ziemlich grenzwertig gewesen sein. Binäre Zahlen sind soweit ich weiß Stoff aus Einführung in die theoretische und technische Informatik. Wie auch vorher kann es durchaus sinnvoller sein, in der Studienplanung zuerst dies und algorithmische Mathematik zu belegen bevor man sich an OOP ranwagt. Finde ich persönlich ziemlich harten Tobak. Und eigentlich auch Schade, das die Aufgabe 4 so viel schwerer war als die letzte Aufgabe 4. Auch das dürfte vielen das Genick gebrochen haben, da diese beim letzten mal doch bis auf einen Teil sehr_großzügig war.
    Aber mal abwarten was am Ende rauskommt. Ich halte euch auf dem Laufenden.
     
  30. Stefan_T

    Stefan_T

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Arts
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Fazit 2: Habe bestanden....mit einer 2,0.

    Also war doch besser als erwartet. Wie gesagt, Vorkenntnisse, aber habe mit wesentlich schlechteren Ergebnissen gerechnet.
    An die anderen: Noch viel Glück, die Noten sollten draußen sein.
     
    Antonio, A123 und Weasel gefällt das.

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