FernUni allgemein Der - Ich habe das Studium geschafft! - Thread

Ort
Bonn
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftsinformatik
ECTS Credit Points
180 von 180
Hi Fernlerner,

danke dir! Bei mir stand schon früh fest, dass es die Fakultät Info wird.

VG
 
Ort
Großraum München
Hochschulabschluss
Bachelor of Engineering
2. Hochschulabschluss
Master of Science
Studiengang
Bachelor of Laws
ECTS Credit Points
0 von 210
Unglaublich, aber jetzt darf ich mich auch hier in diesem Thread verewigen! :-) Kurz vor Ablauf des Sommersemesters lag endlich das ersehnte Zeugnis im Briefkasten.

Welchen Studiengang hast Du erfolgreich absolviert?
M.Sc. Wirtschaftswissenschaft

Wie lange hast Du benötigt?
Ganz offiziell habe ich im WS16/17 damit angefangen, auch wenn ich dann fast ein Jahr (inkl. Todesfall in der Familie) gebraucht habe, um das Studium wirklich ernst zu nehmen und so richtig was dafür zu tun.
Also kurz gesagt: von Oktober 2016 bis April 2020

Warum hast Du Dein Studium begonnen?
Die Immatrikulation entstand aus einer Laune heraus, vor allem durch Unzufriedenheit im Job und der Suche nach neuen Perspektiven. Pünktlich zum Beginn des Studiums hatte ich dann einen neuen Job... ;-P Also war es hauptsächlich persönliches Interesse.

Hat Dich das Studium persönlich weitergebracht?
Ganz klar: Ja! Zeitmanagement, Prioritäten setzen, auf ein langfristiges Ziel hin arbeiten,... Und abgesehen davon habe ich auch aus den Modulen viel mitgenommen, was mir einige Zusammenhänge erschlossen hat.

Welche beruflichen Perspektiven erwartest Du Dir durch das Studium?
Aktuell keine... :-D Das liegt aber auch daran, dass ich unabhängig vom Studium zwei spannende weitere Aufgaben im Job übernommen habe, mit denen ich derzeit sehr zufrieden bin. Der Master liegt somit aktuell in der Schublade für zukünftige Verwendung. ;-)

Welche Dinge kamen während des Studiums zu kurz bzw. auf was musstest Du verzichten?

Freunde, Kontakte, Hobbies... Die hatte ich zwar alle weiterhin, aber habe dann eben doch einige Veranstaltungen, Treffen und ähnliches abgesagt, da der Master Priorität hatte.
Allerdings habe ich auch keine Kinder und mein Lebensgefährte hat mir immer den Rücken frei gehalten, also in meinen Augen eine ziemlich perfekte Ausgangssituation.

Könntest Du die Zeit zurückdrehen, würdest Du das Studium wieder beginnen?

Ja.

Was würdest Du im Nachhinein anders machen?

Früher anfangen?! :-D Abgesehen von den ersten beiden "verlorenen" Semestern würde ich ehrlich gesagt gar nicht viel anders machen.

Was möchtest Du sonst noch loswerden?
Zähne zusammen, dran bleiben und auch ganz wichtig: Spaß haben!
 
Hochschulabschluss
Diplom-Verwaltungswirt (FH)
Studiengang
M.Sc. Wirtschaftsinformatik
ECTS Credit Points
120 von 120
So da ich am Wochenende das Ergebnis meiner MA erhalten habe und anschließend direkt das Zeugnis beantragt habe möchte auch ich die Möglichkeit nutzen mich hier zu verewigen:

Welchen Studiengang hast Du erfolgreich absolviert?
Master Wirtschaftsinformatik

Wie lange hast Du benötigt?

WS17/18 bis Januar 2021, also knapp 3 1/4 Jahre. Teilzeitstudium neben Vollzeit Job.

Warum hast Du Dein Studium begonnen?
Vor allem wegen dem beruflichen Aufstieg. Ich wollte vom gehobenen Dienst in den höheren aufsteigen können.

Hat Dich das Studium persönlich weitergebracht?
Ja, ich weiß meine Freizeit jetzt wesentlich mehr zu schätzen. Aber auch die Selbstorganisation und das Selbstbewusstsein sind gewachsen.

Welche beruflichen Perspektiven erwartest Du Dir durch das Studium?
S.o. damit ich mich auf höher besoldete Stellen bewerben kann.

Welche Dinge kamen während des Studiums zu kurz bzw. auf was musstest Du verzichten?
Urlaub, Hobbies, Wochenende, Freunde, Familie, Partnerin

Könntest Du die Zeit zurückdrehen, würdest Du das Studium wieder beginnen?
Auf jeden Fall, mir hat das Studium insgesamt sehr gut gefallen, wenn auch nicht alles interessant war. Preis Leistung ist mehr als fair, freie Modulwahl finde ich super und insgesamt hat alles organisatorische sehr gut funktioniert.

Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
Schon von Anfang an hier auf die Suche nach Erfahrungsberichten gehen...

Was möchtest Du sonst noch loswerden?
Ich zitiere meinen Vorschreiber: Vielen Dank an die Betreiber und Mitglieder dieses Forums - ihr habt mir sehr beim Studium geholfen!
 
Hochschulabschluss
Bachelor of Engineering
Studiengang
M.Sc. Praktische Informatik
Hallo zusammen, da ich heute gerade mein Zeugnis aus dem Briefkasten geholt habe, möchte ich mich hier auch verewigen.

Welchen Studiengang hast Du erfolgreich absolviert?
Master of Science Praktische Informatik
Abschlussnote: 1.0 und Auszeichnung

Wie lange hast Du benötigt?
WS18 - WS20 (somit 4 statt 3 Semester)
Ich habe in der Zeit weiterhin Vollzeit gearbeitet.

Warum hast Du Dein Studium begonnen?
Ich habe nach dem Bachelor 2 Jahre gearbeitet und fühlte mich nachdem ich vollständig eingearbeitet war fachlich unterfordert. Eine Kollegin hat dann einen Master begonnen und ich nahm dies als Motivation ebenfalls diesen Schritt zu gehen.

Hat Dich das Studium persönlich weitergebracht?
Ja enorm, ich bin viel belastbarer geworden, habe sehr viele methodische Fähigkeiten mir aneignen können und auch fachlich extrem viel dazulernen können.

Welche beruflichen Perspektiven erwartest Du Dir durch das Studium?
Erstmal keine unmittelbaren. Ich habe im 3. Semester des Masters eine höhere Stelle angetreten, das war im Nachhinein gesehen ein riesiger Fehler, da ich mich auf Arbeit neu fachlich einarbeiten musste und gleichzeitig in der Freizeit fachlich gefordert war. Dieser Leistungspeak war enorm erschöpfend und auslaugend. Letzten Endes hab ich es überstanden und bin froh, dass ich es durchgehalten habe. Und falls in den nächsten Jahre eine schöne Stelle kommt, habe ich einen Zettel der vielleicht den entscheidenden Unterschied ausmachen könnte.

Falls Du den Bachelor abgeschlossen hast, folgt nun der Master bzw. warum nicht?
Da der Master schon da ist, ist der nächste Schritt die Überlegung über eine berufsbegleitende Promotion. Ich habe schon erste Themenvorschläge vom Lehrgebiet erhalten und evaluiere, welches Themengebiet mir zusagt und ob ich die Promotion stemmen kann.

Welche Dinge kamen während des Studiums zu kurz bzw. auf was musstest Du verzichten?
Sport, Freizeit, Hobbys, Freunde treffen, faulenzen etc.
Ich habe jedes bisschen Freizeit für das Studium geopfert. Jeden Tag vor der Arbeit Uni Skripte gelesen und nach der Arbeit sofort wieder an das Uni Zeug mich gesetzt. Im Urlaub mit dem Tablet Skripte gelesen und wenn ich gar nicht gut drauf war, einfach Karteikarten geschrieben. Es war eine Tortur. Leider habe ich auch in der Zeit wieder mit dem Rauchen angefangen aber zwei Wochen nach der Abgabe der Masterarbeit wieder komplett aufgehört.

Könntest Du die Zeit zurückdrehen, würdest Du das Studium wieder beginnen?
Das ist eine Frage, die ich mir sehr oft gestellt habe. Letzten Endes ist es natürlich schön nach zwei Jahren einen 1.0er Master mit Auszeichnung von einer Uni zu haben. Durch das weitere Vollzeitarbeiten habe ich finanziell nichts eingebüßt. Gleichzeitig waren viele Inhalte nicht gerade zeitgemäß und viele sehr weiche Themen dabei, die ich fast vollständig wieder vergessen habe. Und sehr sehr viel Freizeit ist draufgegangen. Gerade an schönen sonnigen Tagen saß ich am Schreibtisch, habe nach draußen geschaut und mich dafür verflucht, dass ich das Studium begonnen habe. Aber ich bin der festen Überzeugung, das sich dieser ganze Stress irgendwann auszahlen wird, sodass ich sagen kann, ja ich würde das Studium wieder beginnen.

Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
Ich hätte einige andere Fächer gewählt und gleich von Anfang an anders gelernt. Ansonsten aber hätte ich den Rest genauso gemacht.

Was möchtest Du sonst noch loswerden?
Ich möchte allen Beitragserstellern in diesem Thread danken. Ich habe in den schwierigen Phasen des Studiums jeden Abend diese Beiträge gelesen, um mich zu motivieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Thread mir das Studium gerettet hat :D

Ansonsten muss ich alle die gerade das Studium beginnen wollen, vorwarnen. Ein riesiger Nachteil an der FUH ist die Anonymität und eine riesige Qualitätsanspruchskluft zwischen Kommilitonen. Ein Beispiel: Ich habe über die Lerngruppenapp eine Whatsappgruppe je Modul und je Semester erstellt. Von insgesamt 60 an den Lerngruppen teilnehmenden Leuten waren vielleicht 5 vernünftige Leute dabei, die die Prüfung wirklich ablegen wollten und das auch in einer angemessenen bis sehr guten angestrebten Qualität. Die anderen 55 waren absolut parasitärer Natur, haben nichts beigetragen, haben sich am Ende nicht mal für die Prüfung angemeldet und stattdessen einfach nur die Zeit von den anderen verschwendet.

Diesen Trend sieht man extrem an den Statistiken. Mit 70k Studierenden und dann Absolventen im niedrigen tausender Bereich ist die Abbrecherquote unglaublich hoch, was daran liegt, dass die FUH so niedrige Gebühren hat. Damit ist es aber extrem schwer gute Kommilitonen zu finden und sich nicht von der Trägheit der Masse anstecken zu lassen. Das ist auch übrigens der Grund, dass die Durchschnittsnoten von den Informatikmastern zwischen 1.5 -1.7 liegen. Die ganzen Drückeberger kommen nicht mal bis zum Abschluss. Und ein weiterer sehr negativer Effekt ist, dass diese Masse an Studenten sehr negative Eindrücke bei Professoren hinterlassen. Weshalb man von vornherein eher pessimistisch, vorsichtig und negativ betrachtet wird. Ich hatte beispielsweise mich schon Ende des 1. Semesters um ein Seminar und Masterarbeitsthema kümmern wollen und das war so ein Kampf, einen Prof zu überzeugen, dass ich tatsächlich im 3. Semester meine MA beginnen möchte, das hätte ich nie erwartet...

Ansonsten hat es natürlich mega viele Vorteile, ich war nicht einen einzigen Tag in Hagen. Konnte mir über das Anrechnen des Betriebs- und Fachpraktikums 40 ECTS sparen. Konnte durch die Nutzung von Probeklausuren und Gedächtnisprotokollen viel gezielter lernen und mit 900€ für ein Studium, von denen man sogar einen Teil steuerlich absetzen kann, ist es einfach nur krass.

Daher schließ ich nun diese Erfahrung ab und kann euch nur sagen, haltet durch, reißt euch zusammen... es ist schwer, schwerer als jede private Fernhochschule, schwerer als viele Präsenzunis, aber es haben schon viele geschafft! Und wenn ihr das Zeugnis aus dem Briefkasten holt und euch danach ein Bier öffnet, schmeckt es einfach nur göttlich!
 
Hallo zusammen, da ich heute gerade mein Zeugnis aus dem Briefkasten geholt habe, möchte ich mich hier auch verewigen.

Welchen Studiengang hast Du erfolgreich absolviert?
Master of Science Praktische Informatik
Abschlussnote: 1.0 und Auszeichnung
wow, herzlichen Glückwünsch!

Ich hätte einige andere Fächer gewählt und gleich von Anfang an anders gelernt. Ansonsten aber hätte ich den Rest genauso gemacht.

welche Fächer hättest du denn aus deiner heutigen Sicht gewählt?
Und von welchen würdest du abraten und wieso?
 
Hochschulabschluss
Bachelor of Engineering
Studiengang
M.Sc. Praktische Informatik
welche Fächer hättest du denn aus deiner heutigen Sicht gewählt?
Und von welchen würdest du abraten und wieso?

Ich denke Info Vis und Softwarearchitektur waren etwas sehr weich. Da hätte ich vllt wertvolleres wählen sollen. Vorteil war aber, dass man sich gut bei diesen Themen erholen konnte :D
 

Antonio

Fernuni-Hilfe
Ort
München
Hochschulabschluss
Bachelor of Science
Ich möchte allen Beitragserstellern in diesem Thread danken. Ich habe in den schwierigen Phasen des Studiums jeden Abend diese Beiträge gelesen, um mich zu motivieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Thread mir das Studium gerettet hat :D
Wenn das mal kein Kompliment ist? :applause:

Herzlichen Glückwunsch! Auch zur hervorragenden Note.

Ein Punkt interessiert mich aber doch.
Du hast in der Zeit auf sehr viel verzichtet, es sogar als Tortour bezeichnet und noch überraschender, dass Du einen höheren Job angetreten bist, der Dir das Studium noch schwerer gemacht hat, hast Du sogar als Fehler bezeichnet? Als hätte das berufsbegleitende Studium bei Dir einen höheren Stellenwert als der Beruf selbst?

Aus welchem Grund wolltest Du das Studium denn so krass durchpowern, anstatt Dir etwas mehr Zeit zu lassen, um auf etwas weniger zu verzichten zu müssen und durch den neuen Job etwas weniger Streß zu haben? Denn gerade diese Flexibilität zeichnet doch u.a. dieses Studium aus.
 
Hochschulabschluss
Bachelor of Engineering
Studiengang
M.Sc. Praktische Informatik
Ein Punkt interessiert mich aber doch.
Du hast in der Zeit auf sehr viel verzichtet, es sogar als Tortour bezeichnet und noch überraschender, dass Du einen höheren Job angetreten bist, der Dir das Studium noch schwerer gemacht hat, hast Du sogar als Fehler bezeichnet? Als hätte das berufsbegleitende Studium bei Dir einen höheren Stellenwert als der Beruf selbst?

Aus welchem Grund wolltest Du das Studium denn so krass durchpowern, anstatt Dir etwas mehr Zeit zu lassen, um auf etwas weniger zu verzichten zu müssen und durch den neuen Job etwas weniger Streß zu haben? Denn gerade diese Flexibilität zeichnet doch u.a. dieses Studium aus.

Zum 1. Punkt Studium über Job:
Ich finde ein Job ist nur eine Etappe und am Ende ein Eintrag im Lebenslauf. Ob ich da schlecht bin oder herausragend, der Eintrag bleibt der selbe. Das Studium ist ein akademischer Titel mit einer Note dahinter, die mich mein gesamtes Berufsleben begleitet. Daher würde ich immer das Studium wählen wenn ich die Wahl hätte. Da ich aber ein wirtschaftlicher Mensch bin, wollte ich nicht auf das Gehalt oder die höhere Stelle verzichten. Mein Wunsch war es; das Studium on top zu bewältigen, einfach auch für mein Ego.

Zum 2. Punkt: warum durchpowern statt Flexibilität nutzen:
Ich finde tatsächlich so, dass je länger ein Studium dauert, desto stärker belastet es einen psychisch einfach. Selbst wenn man nur eine Prüfung statt 3 in einem Semester hat, ist dieses Semester dann im Kopf ein Prüfungssemester. Außerdem streckt sich Arbeit immer auf die zur Verfügung stehende Zeit aus, sprich plane ich 5 Jahre, brauche ich auch so lang. Plane ich ein Jahr; schaff ich es auch in diesem einen Jahr. Der Arbeitsaufwand bleibt beim Strecken der gleiche, der psychische Aufwand streckt sich aber auch auf die Zeit. Außerdem macht es sich ja nochmal gut im Lebenslauf, wenn man es in 2 statt 5 Jahren geschafft hat.

Ich hab von einer Doktorandin gelesen, die hat ihre diss in 7 Monaten gemacht. Mit ein paar psychologischen Tricks und extrem guten Fokus. An sie musste ich öfters denken; als ich die Studienplanung mir überlegt hatte.
 

Antonio

Fernuni-Hilfe
Ort
München
Hochschulabschluss
Bachelor of Science
Zum 1. Punkt Studium über Job:
Ich finde ein Job ist nur eine Etappe und am Ende ein Eintrag im Lebenslauf. Ob ich da schlecht bin oder herausragend, der Eintrag bleibt der selbe. Das Studium ist ein akademischer Titel mit einer Note dahinter, die mich mein gesamtes Berufsleben begleitet. Daher würde ich immer das Studium wählen wenn ich die Wahl hätte. Da ich aber ein wirtschaftlicher Mensch bin, wollte ich nicht auf das Gehalt oder die höhere Stelle verzichten. Mein Wunsch war es; das Studium on top zu bewältigen, einfach auch für mein Ego.

Zum 2. Punkt: warum durchpowern statt Flexibilität nutzen:
Ich finde tatsächlich so, dass je länger ein Studium dauert, desto stärker belastet es einen psychisch einfach. Selbst wenn man nur eine Prüfung statt 3 in einem Semester hat, ist dieses Semester dann im Kopf ein Prüfungssemester. Außerdem streckt sich Arbeit immer auf die zur Verfügung stehende Zeit aus, sprich plane ich 5 Jahre, brauche ich auch so lang. Plane ich ein Jahr; schaff ich es auch in diesem einen Jahr. Der Arbeitsaufwand bleibt beim Strecken der gleiche, der psychische Aufwand streckt sich aber auch auf die Zeit. Außerdem macht es sich ja nochmal gut im Lebenslauf, wenn man es in 2 statt 5 Jahren geschafft hat.

Ich hab von einer Doktorandin gelesen, die hat ihre diss in 7 Monaten gemacht. Mit ein paar psychologischen Tricks und extrem guten Fokus. An sie musste ich öfters denken; als ich die Studienplanung mir überlegt hatte.
Hallo Waldemar,

Was Punkt 1 Job betrifft, sind meine Erfahrungen genau gegenteilig und ich habe jetzt über 25 Jahre Berufsleben hinter mir. Natürlich ist das auch vom Studiengang und von der Branche abhängig. Das Studium ist die Grundausstattung, die Basis. Wichtig für den Berufseinsteiger bzw. die Personen die seit wenigen Jahren im Berufsleben stehen. Da werden auch Zensuren eine Rolle spielen. Da liest man dann auch gerne mal Dinge wie, "Du hast Dein Studium überdurchschnittlich gut abgeschlossen...".

Aber im späteren etablierten Berufsleben. Die mittlere Position, später die Senior-Stelle, Führungskraft, Management etc. hat ein Studium in meinen Augen keine Relevanz mehr. Der Personaler und vor allem der Entscheider, achtet ja oft schon gar nicht mehr darauf, ob und was der Bewerber überhaupt studiert hat. Da zählt nur noch die Berufserfahrung. Welche Firmen, Positionen, Aufgaben. Und am meisten sogar die Referenzen. Kenne ich jemanden, der mir etwas über die Person sagen kann.

Aber wie gesagt, das kommt auch auf den Studiengang/Branche an. Trotzdem bin ich mir sicher, dass je länger das Studium zurückliegt, desto irrelevanter wird es. Wenn man natürlich wie Du ein überragendes Ergebnis vorzeigen kann und das auch dementsprechend hervorhebt, dann wird das immer Eindruck schinden, auch noch viele Jahre später.

Zu Punkt 2, gebe ich Dir recht. Psychisch könnte es belastbarer sein, je länger man was streckt. Der Aufwand bzw. die Zeit bleibt wie Du sagst gleich. Aber es gibt schon deutlich Unterschiede was den konzentrierten Aufwand betrifft, ob man 1 oder 4 Module in einem Semester belegt. Das man sich komplett einschränkt und gar keinen Spaß mehr hat, sollte ja auch nicht Sinn der Sache sein. Auch wenn es dann kürzer dauert. Es kommt wie immer auf die eigene Priorität an.

Aber noch mal Glückwunsch zu Deinem überragenden Ergebnis.

Viele Grüße
Antonio
 
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