Infos und Tipps Erfahrungsberichte | 32781 Rechnungslegung

Dieses Thema im Forum "32781 Rechnungslegung" wurde erstellt von Phillip, 8 Oktober 2013.

  1. Phillip

    Phillip

    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo,

    hat jemand das Modul "Rechnungslegung" im vergangenen Semester belegt und hat evtl. Tipps zu den u.g. Fragen?

    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    - Wie ist das Moodle Angebot?
    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    - Sonstige Hilfen und Tipps?

    So wie ich das herausgelesen habe wurde das Modul zum letzten Semester umgestellt. Vllt. gibt es dennoch schon Erfahrungen.

    Viele Grüße
    Phillip
     
  2. KatzeLu

    KatzeLu

    Ort:
    München
    Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo,

    also meine bisherigen Erfahrungen mit dem Lehrstuhl Steuern, also dem Herrn Meyering sind nicht gerade positiv. Der macht für alles eine Extrawurst und nimmt sich besonders wichtig. Das nervt!

    Zum Modul an sich kann ich bisher nur sagen....eigentlich geringer Umfang, aber der hats in sich. Eigentlich war alles ja soweit schon mal dran, aber wenn ich mir die Fragestellungen in den Klausuren anschaue.... Da werden teilweise einzelne Wörter abgefragt.

    Die Fragen würde ich wie folgt beantworten:
    - ja aber sehr ins Detail gehend
    - nichts besonders
    - war ich noch nicht
    - wenn dann würde ich immer die Bücher des Lehrstuhls selber lesen
    - naja, man muss es belegen nicht wahr? :)
    - man darf es sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das Fach wird sicher unterschätzt wie auch die Prüfung. Deswegen sind die Quoten warscheinlich auch so schlecht...
     
  3. Münchner Kindl

    Münchner Kindl Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Hier muß man klar sagen: jemand der auch an der Fernuni den Bachelor gemacht hat, und so als Pflichtfach "Externes Rechnungswesen" bei Prof. Littkemann hatte (und vielleicht noch seine Controlling-Fächer), oder ein ähnliches Fach woanders schon hatte, der hat die notwendige Basis um die Skripte zu verstehen.
    Für allen anderen: Ihr müßt Euch erst einmal die Grundlagen des Rechnungswesens beibringen, denn das sind Fächer wo einfaches Auswendigkönnen wenig bringt.
    Ohne zu verstehen, wie die doppelte Buchführung funktioniert oder was Sachen wie aktive oder passive latente Steuern sind, aktive oder passive Rechnungsabgrenzungsposten, oder der originäre oder derivative Geschäfts- oder Firmenwert, und wie die jeweils in der Handelsbilanz angesetzt werden oder nicht, hat man hier sehr schlechte Karten.

    In der Prüfung wird dieses Wissen vorausgesetzt, und ohne es zu haben, wird man sich schwer tun, zu bestehen.

    Aber nicht verzagen, einfach mir eine private Nachricht schicken, ich habe da ein paar Dokumente, mit denen Ihr Euch den notwendigen Grundlagenstoff selber beibringen könnt :-)


    So, da das jetzt geklärt ist, weiter zu den Skripten.

    Das Fach ist zweigeteilt:

    Bilanztheorie, Prof. Meyering:
    Das ist die Geschichte der Bilanzen, ab 1886. Da werden verschiedene Arten, Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen aufzustellen, eher schlecht als recht erläutert. Es fehlt ein bißchen der rote Faden, wie genau die jeweilige Methode jetzt anders ist im Vergleich zur heutigen Handelsbilanz.
    Aber in der Prüfung wird dann schon sehr exakt abgefragt, auch mit rechnen, also muß man sich aus dem Skript das Essentielle herausziehen, siehe auch die angehängte Zusammenfassung der statischen, dynmischen und organischen Bilanztheorien auf einer Seite, die diesem Erfahrungsbericht angehängt ist.
    Das Skript ist 158 Seiten lang, und dann noch mal 50 Seiten Lösungen am Ende des Skripts zu den im Skript enthaltenen Übungsaufgaben.
    Es ist sehr wichtig alle diese Übungsaufgaben auch noch einmal kurz vor der Prüfung zu wiederholen, bei uns kamen 2 Übungsaufgaben und 2 Beispiele vorne aus dem Skript in der Prüfung dran.

    Bilanzpolitik und Bilanzanalyse, Prof. Brösel:
    Dieses Skript ist praxisnäher, und meiner Meinung auch besser geschrieben als der Bilanztheorie-Teil (oder mir gefiel der Stoff einfach besser ;-))
    Es geht um die Bilanzanalyse, die hauptsächlich von Banken zur Kreditwürdigkeitsprüfung genutzt wird, also bevor sie einem Unternehmen einen Kredit geben, analysieren sie dessen Bilanz und sonstige Rechnungslegungsdokumente um die wahre "VFE-Lage = Vermögens- Finanz-, und Ertrags (eigentlich Erfolgs-)lage" des Unternehmens herauszufinden, und auf Basis dessen entscheiden zu können, ob sie dem Unternehmen den Kredit geben sollen.
    Jetzt gibt es aber ein paar Bilanzmanipulationen (genannt Bilanzpolitik), die Unternehmen machen, um ihre Bilanz besser aussehen zu lassen als sie wirklich ist.
    Dieses Manipulationen muß der Bilanzanalyst erkennen und wieder rückgängig machen, um ein wahres Bild zu bekommen.
    Das Skript besteht aus 2 Kurseinheiten:

    • KE1: Grundlagenteil, 107 Seiten + 30 Seiten Lösungen zu den Übungsaufgaben in einer separaten .pdf-Datei, die man im Moodle herunterladen kann und sich dann selber ausdrucken.
    • KE2: Anwendungsteil, 136 Seiten + 30 Seiten Lösungen, mit den verschiedenen Analysen der Liquiditätslage, der Erfolgslage, der Vermögenslage, der Kreditüwrdigkeit, usw.
    Beide KEs sind sehr rechenlastig und setzen die sichere Beherrschung des Grundlagenstoffs aus dem "Externen Rechnungswesen" voraus. Es sind zwar zahlreiche Kennzahlen enthalten, aber es wird nicht verlangt, daß man die Formel genau weiß. Man soll aber schon wissen wie sie heißen und für was sie gut sind, sprich, bei welcher Analyse welche Kennzahlen verwendet werden und ob die Kennzahl da möglichst groß oder klein sein soll.

    Es gibt für jeden Teil einen eigenen Moodle.

    Der Bilanztheorie-Moodle enthält:

    • Musterlösungen des Meyering-Teils der alten Klausuren
    • Diskussionforum, in dem der Assistent, Michael Richter, der das Fach betreut, auch Fragen beantwortet, falls die anderen Studenten noch nicht die richtige Antwort geliefert haben.
    Der Bilanzanalyse-Moodle enthält:
    • keine Musterlösungen für den Brösel-Teil der alten Klausuren!
      Der Lehrstuhl veröffentlicht grundsätzlich keine Musterlösungen. Prof. Brösel ist da wie Prof. Hering, der übrigens der wissenschaftliche Assistent des Doktorvaters von Prof. Brösel an der Uni in Greifswald war, der hat sie wohl beide geprägt.
      Dafür haben wir hier im Forum die Musterlösungen zum Brösel-Teil der alten Klausuren: im Klausurenlösungs-Wiki und die komplette März 2014 Lösung :-)
    • Lösungsaufgaben zu den Übungsaufgaben im Skript.
    • zu jedem Kapitel ein Forum, in dem man Fragen stellen kann, die dann auch zeitnah vom Assistenten, der das Module betreut, Philipp Eisfeld, beantwortet werden.
    Ich war bei keiner, aber der Lehrstuhl Brösel hat als Mentor in Hagen glücklicherweise Dr. Marcus Roso verpflichtet.
    Das ist der ausgezeichnete Online-Mentor aus den Controlling-Fächern, und da er sozial eingestellt ist, veröffentlicht er auch Übungsaufgaben mit Lösungen im Mentorenforum im Moodle, damit alle was davon haben, nicht nur die, die zum Mentoriat in Hagen kommen.

    Die sollte man auf jeden Fall rechnen.

    Es gibt Bücher über diese Gebiete, das Problem ist nur, daß die Lehrstühle ihre eigenen Definitionen in der Prüfung hören wollen, und weder der eine noch der andere Bereich ist standardisiert, also kann man auch nicht ein x-beliebiges Lehrbuch verwenden.

    Da bleibt man am besten bei den Original-Skripten.

    Es gibt noch ein Buch von Prof. Brösel:



    Ich hatte es mir gekauft und die Aufgaben darin durchgearbeitet (Lösungen sind auch im Buch enthalten), aber es waren meist die Übungsaufgaben aus dem Skript, zu denen es ja auch die Lösungen separat gibt.
    Also kein wirklicher Mehrwert, auch werden zusätzliche Gebiete im Buch behandelt, die nicht Teil des Stoffes dieses Modules sind.
    Also im nachhinein: das Skript reicht vollkommen, man braucht sein Buch nicht noch extra dazu.

    Kurz vor der Prüfung wirklich alle Rechenbeispiele und Übungsaufgaben im Meyering-Skript noch einmal durchrechnen.
    Er scheint sich daraus (leicht abgewandelte Fragestellungen) für die Prüfungsaufgaben zu bedienen, jedenfalls bei uns waren 4 Aufgaben aus dem Skript.

    Man wird in der Prüfung kaum fertig von der Zeit her, ich hatte am Ende gerade mal 3 Minuten für die letzte Aufgabe, das ist die Strukturbilanz-Aufgabe im Brösel-Teil. Das war nicht ideal, das ist eine Aufgabe in der man sich konzentrieren muß, um auch nichts zu überlesen (was ich dann prompt gemacht habe...)
    Da macht es Sinn, die Strukturbilanzaufgabe und die Bilanzpolitikaufgabe, die in jeder Klausur vorkommen, als erstes zu machen, solange man noch geistig fit ist.

    Dann die Aufgaben 1 und 4, das sind jeweils die Theoriefragen zu den beiden Gebieten, die man nur mit Stichworten beantworten soll, die also schnell gehen, aber viele Punkte bringen.

    Viele Leute waren nach der Klausur enttäuscht, weil einige der Aufgaben Grundlagenwissen voraussetzten, das nicht in diesen Skripten vermittelt wurde.
    Da sind die Profs aber hart, das ist ein Master-Modul, sie setzen dieses Wissen voraus, man muß halt selber schauen, wie man es sich aneignet.

    Lösungen zum Brösel-Teil der Klausur gibt es hier im Forum.

    Dann habe ich noch zwei Info-Packs zusammengestellt, einfach mir eine PN schicken:
    1. Info-Pack 1: für Leute denen das vorausgesetzte Grundlagenwissen fehlt
    2. Info-Pack 2: Übungsaufgaben mit Lösungen zur Prüfungsvorbereitung.
      Dann gibt es hier noch zusätzliche Übungsaufgaben zu Bilanztheorie.
    Die Einsendearbeit von Prof. Meyering besteht meist aus alten Klausuraufgaben, und für die sind ja die Musterlösungen im Moodle zu finden ;-)

    Da sie die Namen der Normenvergleiche in Bilanzanalyse abklappern zu scheinen, diese gut lernen, z.B. Goldene Bilanzregel im engeren/weiteren Sinne.

    Das Fach ist zu bestehen, falls man das vorausgesetzte Grundlagenwissen hat, und die Skripte mit allen enthaltenen Übungsaufgaben wirklich gewissenhaft durcharbeitet.
    Da soll man sich aber nicht von der relativen Dünne der Skripte täuschen lassen, der Informationsgehalt ist schon sehr hoch, also lieber rechtzeitig anfangen!
     

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  4. Bene

    Bene

    Ort:
    Hamburg
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Wie immer ein grandioser und sehr ausführlicher Beitrag, Kindl :)

    Vom dem Mentoriat in Hamburg möchte ich unbedingt abraten. Das Bachelor-Rechnungslegungs-Mentoriat beim gleichen Mentor scheint dort recht beliebt zu sein, das Mentoriat zum Master-Modul war aber eine Frechheit.


    Ich habe auch zuerst die Stichpunkte-Aufgaben beider Klausurteile bearbeitet und dann den Bilanzanalyse Teil. Habe von mehreren Studenten gehört, dass sie sich an die Reihenfolge der Klausur gehalten haben - also die Bilanztheorie Aufgaben zuerst bearbeitet haben - und sich zu an diesen zu lange aufgehalten haben. Ich würde daher auch dazu raten, zuerst die Aufgaben zur Bilanzanalyse (und die Stichpunkt-Aufgaben) zu bearbeiten.

    Zur Klausur:

    Die Aufgaben in allen bisherigen Klausuren sind sehr breit gestreut. Abgefragt werden hauptsächlich Begriffe und es gibt einige kleine Rechenaufgaben. Dabei gibt es für jede Aufgabe immer nur ein Paar Punkte. Dementsprechend geht keine Aufgabe richtig in die Tiefe. Man braucht also nicht erwarten, dass man für 20 Punkte eine Aufgabe zur Kapitalflussrechnung etc. erhält. Das sollte man vllt. auch beim Lernen beachten: Lieber den ganzen Stoff (eher oberflächlich) verinnerlichen als Lücken lassen und sich auf spezielle Teile zu konzentrieren (natürlich wäre es optimal, im ganzen Stoff Spezialist zu sein ^^ ).

    Es wurden z.T. auch Transfer-Aufgaben gestellt (Soll heißen: Anwendung des gelernten auf ganz neue Informationen; nicht: Verknüpfung der in den Skripten genannten Inhalte). Aber auch diese gaben jeweils nur ein paar Punkte.

    Zum Teil Bilanztheorie:

    Die Theorien werden einzeln behandelt und nicht viele Verknüpfungen untereinander hergestellt. Vergleiche einzelner Bilanzierungsvorgänge zwischen zwei Theorien sind jedoch beliebte Aufgaben. Entsprechend empfiehlt es sich meiner Meinung nach, die Bilanztheorien gegenüberstellen und bezüglicher verschiedener Kriterien zu vergleichen. Reines Auswendiglernen ist hier nicht gefragt.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16 August 2016
  5. foxy90

    foxy90

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Hallo meine Freunde,



    habe nun die Unterlagen für mein 1 Semester zum MSC WIWI bekommen und habe das Skript mal angefangen zu lesen.

    Kommt mir nur vor oder wiederholt sich dieses skript andauernd bzgl der Bilanz und GuV? Ist auch komplizierter erklärt als was es ist oder?

    Bekomme ich paar Tipps beim lesen und lernen? Auf was soll ich Wert legen?


    LG
     
  6. Flubber

    Flubber

    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Studiengang:
    B.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    180 von 180
    @foxy90 Ich habe deinen Beitrag mal in den Erfahrungsberichte-Thread verschoben. Hier findest du nämlich schon viele Tipps und es folgen sicher noch mehr. :-)
     
  7. foxy90

    foxy90

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Alles klar! Danke Flubber.


    Hoffe auf ein gutes Feedback :)


    LG
     
  8. foxy90

    foxy90

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Sorry für doppel Post kann leider nichts mehr hinzufügen bei meinen oberen Post... Frage: absolvieren BSC Studenten das gleiche Modul wie ein MSC Student? Dachte Rechnungslegung ist nur für MSC gültig?
     
  9. Kiwi1979

    Kiwi1979

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    2. Studiengang:
    B.Sc. Mathematik
    ECTS Credit Points:
    0 von 180
    Rechnungslegung ist kein Modul, welches für den Bachelor belegt werden kann. Wie kommst du auf die Frage?
     
  10. Münchner Kindl

    Münchner Kindl Tutorin und Forenadmin

    Ort:
    München
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Wahrscheinlich ist er von Benes Beitrag verwirrt worden: korrekt müßte es bei Bene heißen:
     
    foxy90 gefällt das.
  11. foxy90

    foxy90

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Ah Ok dachte es mir nur weil hier teilweise Leute die den BSC machen gepostet haben alles klar und verstanden vielen dank euch.
     
  12. foxy90

    foxy90

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Wie ratsam sind die Fragen vom Skript zu beantworten und zu lernen? Sind diese sehr Klausurrelevant auch für die Einsendearbeit? Freue mich auf eure Beantwortung. LG
     
  13. Tornado

    Tornado

    Ort:
    Bielefeld
    Hochschulabschluss:
    Diplom-Verwaltungswirt (FH)
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Volkswirtschaftslehre
    ECTS Credit Points:
    50 von 120
    2. Studiengang:
    M.A. Governance
    ECTS Credit Points:
    0 von 120
    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Das würde ich mit einem klaren "Jain" beantworten.
    Im Kurs Bilanztheorie gibt es zunächst eine allgemeine Heranführung an Bilanzen und deren Bestandteile etc.
    Das sollte eigentlich relativ gut verständlich sein, da es weitestgehend auch eine Wiederholung von Grundlagen aus dem Bachelor sind (vergleichbar mit dem A-Modul exReWe).
    Danach werden aber mehrere historische Bilanztheorien vorgestellt. Das ist nicht ganz so simpel, weil man sich gedanklich von der heutigen Praxis lösen muss. Hier sind die Erläuterungen teilweise nicht sooo schön gelungen.

    Der Kurs "Bilanzanalyse und Bilanzpolitik" baut dann wiederum auf den tatsächlichen Regeln (der heutigen) Zeit auf. Auch hier gibt es manche Wiederholung (wie aus exReWe), es geht dann aber doch noch einige Schritte weiter. Diese sind aber ganz gut verständlich geschrieben. Es ist aber sehr viel (ich habe mir selber eine Zusammenfassung geschrieben und jede der Kurseinheiten vom Kurs war vom Umfang her ungefähr so viel wie von Bilanztheorie).

    - Wie ist das Moodle Angebot?
    Zu beiden Kursen gibt es ein Moodle-Angebot, dass ich aber nur beiläufig genutzt habe.

    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    In Herford gibt es eine gute Veranstaltung. Diese läuft aber nicht offiziell als Mentoriat, da es aus der Studierendenschaft finanziert wird. Daher findet es sich dann auch unter dem Menüpunkt "Veranstaltungen" und heißt "Bilanzierung".
    Ich schwöre auf die Mentorin auch in anderen Modulen. Die Mentoriate sind bei ihr keine Entertainment-Highlights (weshalb oft viele leider abspringen), aber sie bringt einem doch sehr gut was bei (auch wenn man es oft erst am Ende merkt, weshalb ebenfalls viele viel zu früh abspringen).

    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    Brösel hat ein Buch herausgebracht, dass den zweiten Kurs quasi komplett abdeckt, aber auch etwas darüber hinaus geht. Es enthält aber vor allem noch ein paar zusätzliche Übungsaufgaben. Das kann zur Vorbereitung ganz hilfreich sein.

    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Sehr schwer zu sagen. Ich glaube, dass ich mich für meine Verhältnisse und meinen Lerntyp schon nahezu optimal vorbereitet hatte. Zumindest in Hinsicht auf die erwartete Klausur. Leider wich meine Klausur doch recht stark von den drei Vorgängern, die es bis dato gab, ab. Ich wüsste aber auch auf Basis meiner Klausur nicht, was ich realistisch hätte anders machen können oder sollen.

    - Sonstige Hilfen und Tipps?
    Die Beispiele und Übungsaufgaben aus den Skripten sollte man richtig gut drauf haben, da diese genauso oder in leicht abgewandelter Form häufig vorkommen.
    Außerdem sollte man Definitionen sehr gut beherrschen und bei den Bilanztheorien die Bestandteile etc. wissen.
    Da es insgesamt ein sehr umfangreiches Modul ist: Noch früher anfangen intensiv zu lernen als bei anderen Modulen!
    Die Herausforderung ist hier in erster Linie die Masse, die man lernen muss, und die knappe Zeit in der Klausur, wo man das Wissen quasi unmittelbar abrufen können muss, ohne groß nachzudenken. Das Niveau des Wissens ist dafür nicht ganz so hoch.
     
  14. Yda

    Yda

    Hochschulabschluss:
    Diplom-Ingenieur (FH)
    Studiengang:
    B.A. Bildungswissenschaft
    Studiengang Diplom:
    Diplom Wirtschaftswissenschaft
    Status Diplom:
    Hauptstudium
    Danke für das Teilen Eurer Erfahrungen.
    Macht es Sinn vor dem Bearbeiten der Rechnungslegungsskripte die Skripte vom externen Rechnungswesen noch einmal zu wiederholen?

    LG
    Yda
     
  15. Tornado

    Tornado

    Ort:
    Bielefeld
    Hochschulabschluss:
    Diplom-Verwaltungswirt (FH)
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Volkswirtschaftslehre
    ECTS Credit Points:
    50 von 120
    2. Studiengang:
    M.A. Governance
    ECTS Credit Points:
    0 von 120
    Kommt drauf an.
    Grundsätzliches sollte man schon auf der Pfanne haben oder zumindest so im Hinterkopf, dass es einem wieder einfällt, wenn es einem begegnet. Jedes Detail braucht man aber aus exReWe nicht wissen.
    Wenn du das Grundsätzliche soweit aufm Schirm hast, ist es nicht notwendig.
    Außerdem ist es auch eine Zeitfrage. Das Modul RL ist recht umfangreich, so dass nur dann Zusatzliteratur lesen sollte, wenn man die Zeit hat und es wirklich braucht.
     
  16. ProteinShake

    ProteinShake

    Hochschulabschluss:
    Diplom-Ingenieur (FH)
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Naja, hier schwirren ein paar gute Zusammenfassungen rum...für "niedrige" Notenanprüche sollte sich somit der Aufwand in Grenzen halten;-)
     
  17. peterdkw

    peterdkw

    Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    120 von 120
    Hallo an alle die das Modul schon bestanden haben. Gibt es unter euch welche, die das Modul mit Hilfe des Minimal-Prinzips bestanden haben und wie viel Tage ihr ca dafür gelernt gehabt. Was habt ihr dann speziell nur gelernt, nur anhand der alten Klausuren? Bin freudig gespannt über eure Anregungen und Tipps! MFG :-) & Vielen Dank schon mal im voraus für eure Antworten!!!
     
  18. wolweb

    wolweb

    Ort:
    Gengenbach / Ortenaukreis
    Hochschulabschluss:
    Diplom-Betriebswirt (FH)
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Studiengang Diplom:
    Diplom Wirtschaftswissenschaft
    Status Diplom:
    abgeschlossen
    hallo,
    hat jemand Erfahrung mit den Modulen "Rechnungslegung", "Jahresabschluss HBG IFRS" und "Konzernrechnungslegung" ?
    bauen die Module aufeinander auf ? welches sollte man zuerst oder parallel machen ?
    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen,
    Gruss Wolfgang
     
  19. Tornado

    Tornado

    Ort:
    Bielefeld
    Hochschulabschluss:
    Diplom-Verwaltungswirt (FH)
    2. Hochschulabschluss:
    Master of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Volkswirtschaftslehre
    ECTS Credit Points:
    50 von 120
    2. Studiengang:
    M.A. Governance
    ECTS Credit Points:
    0 von 120
    Ich hatte hiervon selber nur Rechnungslegung, aber äußere mich dennoch einmal.

    Die 3 Module behandeln eine Thematik und haben entsprechend Überschneidungen. Konzern-RL kann man ja als weitergehenden Sonderfall betrachten, so dass dieses dann nicht unbedingt das erste sein sollte vielleicht.
    RL ist einerseits theoretischer und andererseits zieht es die Gesamtthematik von der anderen Seite auf.

    Insgesamt würde ich daher zu folgender Reihenfolge vorschlagen:
    1. JA
    2. Konzern-RL
    3. RL
     
  20. Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Ja. Es wird ein Grundwissen vorausgesetzt, was insbesondere Buchungssätze betrifft aber darauf aufbauend war das Lehrmaterial sehr detailliert und verständlich. Wenn man sich alte Klausuren anguckt, weiß man auch, worauf man hinarbeitet, da sich die Aufgabentypen immer ziemlich ähnlich sind.


    Wie ist das Moodle Angebot?

    Es gibt eins, ich persönlich habe es aber nicht genutzt.


    Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?

    Habe an keiner teilgenommen.


    Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?

    Mit Sicherheit, da kann ich aber keine empfehlen, da ich keine genutzt habe.


    Was würdest Du im Nachhinein anders machen?

    Der Teufel steckt im Detail. Manchmal denkt man beim Durcharbeiten des Skripts dass dieser oder jener Fakt nicht wichtig ist doch dann findet man eine Ja/Nein-Frage oder eine Erläuterungsfrage dazu in alten Klausuren. Ich wünschte mir, ich hätte mehr Details in meiner angefertigten Zusammenfassung notiert.


    Sonstige Hilfen und Tipps?

    Wie schon gesagt wiederholen sich die Aufgabentypen in den Klausuren eigentlich. Im teil Bilanztheorie ist sehr viel auswendig lernen gefragt. Der Teil Bilanzpolitik und -analyse verlangt die Anwendung bzw. Erkennung von bilanzpolitischen Instrumenten aber natürlich auch ein paar Verständnisfragen. Alles in allem sollte man sehr genau arbeiten und auch scheinbar unwichtige Informationen aus dem Skript im Hinterkopf behalten

    MfG

    Christian
     
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  21. Justus1987

    Justus1987

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Engineering
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    Hallo zusammen,

    mal eine blöde Frage. Ich hab meinen Bachelor an einer FH in Wirtschaftsingenieurwesen gemacht und hatte dort keine Buchhaltung oder ähnliches. Allerdings hab ich Wirtschafts-Fachabitur (also das 2jährige, nicht das 3jährige "richtige" Abitur). Da hatte ich natürlich Buchhaltung bis zum Erbrechen.
    Jetzt hab ich hier ja gelesen, dass in den Klausuren teilweise doch sehr stark Grundlagenwissen vorausgesetzt wird. Ich hab in Jahresabschluss nach HGB und IFRS dieses Semester festgestellt, dass ich mit den Buchhaltungsaufgaben leider doch nicht so gut klar gekommen bin wie ich noch im Rahmen der EAs geglaubt habe.
    Rechnungslegung wollte ich nächstes Semester belegen. Jetzt frage ich mich aber, ob es nicht besser wäre, nächstes Semester den Bachelor-Kurs exReWe zu belegen und durchzuarbeiten, um mir diese fehlenden Grundlagen anzueignen.

    Ich hätte da gerne mal Ratschläge. Wäre es sinnvoll, nächstes Semester erst exReWe durchzuarbeiten und Rechnungslegung noch ein Semester nach hinten zu schieben? Und geht das überhaupt, wenn man als Master eingeschrieben ist? Was wäre die Alternative? Gibt es empfehlenswerte Bücher, die ich statt dessen anschaffen und durcharbeiten sollte?

    Ich danke euch für eure Einschätzungen.
     
  22. Vike

    Vike

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Arts
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    70 von 120
    @Justus1987 Also du solltest Buchungssätze sowohl verstehen als auch anwenden können. Außerdem fragen die Dozenten gerne auch mal Definitionen usw. bzgl. buchhalterischer Begriffe ab (so auch in der 2. EA des letzten Semesters). Den Kurs exReWe hatte ich nicht (habe ja meinen Bachelor an einer Fachhochschule gemacht), aber Finanzbuchhaltung, Bilanzierung und etwas Bilanzpolitik/IFRS-Grundlagen haben wir durchgenommen.
    Du kannst im Master WiWi durchaus auch Bachelormodule belegen und auch einbringen. Maximal jedoch zwei an der Zahl. Siehe auch hier für weitere Infos bzgl. Belegungsanforderungen: http://www.fernuni-hagen.de/wirtsch...m/studiengaenge/master_wiwi/wahlpflicht.shtml
    Im Prinzip solltest du eben die Grundlagen beherrschen, verstehen was die einzelnen Bilanzpositionen (in etwa) umfassen, buchen können usw. Tiefgreifendes Wissen i.S. von eigene Bilanzen erstellen usw. musst du m.E. nicht beherrschen.
     
  23. User5202

    User5202 abgemeldet

    @Justus1987
    Habe das Modul dieses Semester geschrieben und denke das eine zusätzliche Bearbeitung des BA-Moduls zwar möglich, aber nicht zwangsläufig notwendig ist. Für 50 % der Klausur (Bilanztheorie) sind keine Vorkenntnisse von Nöten bzw. werden diese wieder aufgefrischt. Für die andere Hälfte sollte man Buchhaltung beherrschen bzw. sich in Erinnerung rufen. Zudem lässt sich aus den Kurseinheiten und alten Klausuren erkennen, wo Schwerpunkte gesetzt werden und diese sollten beherrscht werden.

    Wenn du Interesse an der Thematik hast bzw. dich vertiefen möchtest, klingt die Auswahl des BA-Moduls zuvor logisch, aber ansonsten würde ich direkt das Mastermodul absolvieren. Kannst dich ja mal in den Teil Bilanzpolitik und -analyse einlesen und dann siehst du ohnehin, wie es dir geht. Sofern Interesse an aufbauendem Material, sieh dich hier im Forum um (z. B. Grundlagenpackage) oder Zusammenfassungen zum Basismodul
     
    Kiwi1979 gefällt das.
  24. Katy

    Katy

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Science
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftsinformatik
    Hallo,

    ich habe das Fach Jahresabschluss nach HGB und IFRS für das nächste Semester gewählt.
    Kann mir jemand sagen, um wie viele Kurseinheiten es sich handelt und wie viele Seiten diese umfassen?
     
  25. Vike

    Vike

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Arts
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    70 von 120
    @Katy Da bist du hier im falschen Thread. Hier geht es um das Master-Pflicht-Modul "Rechnungslegung", welches "Bilanztheorie" sowie "Bilanzanalyse und -politik" umfasst.
     
  26. Study2016

    Study2016

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Arts
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    10 von 120
    Waren die Kurseinheiten verständlich?

    Bilanztheorie war, wie es schon rauszulesen ist, viel Theorie und mehr auswendig Lernerei. Hier habe ich mir mit den Kurseinheiten am schwersten getan.
    Bilanzpolitik war da schon besser zu bewältigen.


    Wie ist das Moodle Angebot?

    Hierzu kann ich leider nichts berichten, da ich es nicht wirklich genutzt habe. Fragen habe ich hier über das Forum geklärt gehabt.


    Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    Das Mentoriat, insbesondere die Klausurvorbereitung an der Uni in Saarbrücken hat mir sehr geholfen.

    Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?

    Habe das Buch Bilanzanalyse von Brösel als Ergänzung und zum Üben benutzt.

    Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Für Bilanztheorie mehr Lernkarten schreiben, Bilanzpolitik sollte so gut wie möglich sitzen.
     
    Antonio gefällt das.
  27. Knirin

    Knirin

    Ort:
    Großraum München
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Engineering
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    70 von 120
    - Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Grundsätzlich ja, am Erschlagendsten fand ich die reine Stofffülle; vor allem da die Überschneidungen zwischen Bilanztheorie und zwischen Bilanzanalyse doch ziemlich klein sind.

    - Wie ist das Moodle Angebot?
    Gibt es für die beiden Kurse getrennt, ist aber ziemlich still.

    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    Ich war in München und war ganz zufrieden. Der Mentor redet manchmal ein wenig viel und kommt dann vom Hölzchen aufs Stöckchen, aber er gibt nützliche Lernanstöße. Bearbeitet werden vor allem alte Klausuraufgaben.

    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    Ich hatte mir das Buch von Prof. Brösel zugelegt, aber das ist fürs Bestehen nicht notwendig. Es ist mehr oder weniger nur eine etwas ergänzte Version des Skript. ;-)

    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Gar nicht viel, ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden.

    - Sonstige Hilfen und Tipps?
    Alte Klausuren! Außerdem die Beispiele und Übungsaufgaben gut angucken und durcharbeiten, vor allem in Bilanztheorie. Mir hat es auch sehr geholfen, die drei großen Bilanztheorien gegeneinander zu vergleichen in einer Mindmap, dann wusste ich meist schon bei den jeweiligen Stichworten wer gemeint ist (Realisierungsprinzip, Veräußerungspreis,...).
     
    Stewo gefällt das.
  28. DoktoRin

    DoktoRin

    Ort:
    HF/KS
    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Arts
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    110 von 120
    2. Studiengang:
    Bachelor of Laws
    ECTS Credit Points:
    60 von 180
    Ich habe die Klausur im September 2018 geschrieben. Hier mein Erfahrungsbericht:

    Waren die Kurseinheiten verständlich?
    Hier kann ich mit einem klaren JA antworten. Sowohl Bilanzpolitik/-analyse als auch Bilanztheorie waren verständlich geschrieben. Gerade Bilanztheorie musste ich jedoch stellenweise wiederholt und sehr genau lesen, um alle Zusammenhänge zu erfassen. Das Ganze ist sehr abstrakt, wenn man sich jedoch bewusst darauf einlässt und vergisst, dass man das Ganze im Berufsleben wohl nie anwenden wird, geht es gut voran.

    Wie ist das Moodle Angebot?
    Es stehen Altklausuren und alte EA mit Lösungen zur Verfügung. Entweder in einem, oder in beiden Teilen (da verlässt mich mein Erinnerungsvermögen). Das ist für dieses Modul sehr wichtiges Handwerkszeug. Es ist fein, vieles auf einem Fleck zu finden.

    Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?
    Ich habe dieses Modul ohne Mentoriate bewältigt. Ist machbar, aber sicherlich schaden Mentoriate nie.

    Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?
    Hierzu kann ich nichts sagen, da ich ausschließlich mit den gut verständlichen Skripten und alten Klausuren und EAs gelernt habe. Meiner Meinung nach benötigt man auch nicht zwingend Bücher oder Fremskripte.

    Was würdest Du im Nachhinein anders machen?
    Ich würde ich es genau so wieder machen. Was ich genau für die Klausur getan habe, folgt im nächsten Punkt.

    Sonstige Hilfen und Tipps?

    Ich bin wie folgt vorgegangen und habe eine sehr gute Note geschafft (vielleicht kann der ein oder andere daraus etwas mitnehmen):

    Nicht unterschätzen!

    Dachte ich mir anfangs "ach ich nehme auf jeden Fall ReLe, das mache ich mit links, ist ja nur ein bisschen Auswendiglernen", wurde ich nach dem ersten Durchblättern der Skripte schnell eines Besseren belehrt: dieses Fach ist ein harter Brocken und die Stoffmenge ist bei nicht vorhandener Klausureingrenzung einfach nur gewaltig! Die Durchfallquoten sprechen da für sich. Ich habe das Modul im ersten Semester der Belegung tatsächlich auch weggelegt und getreu dem Motto "was du heute kannst besorgen, verschiebe ruhig auf morgen" gehandelt. Ich war auch kurz davor, es nochmal zu verschieben, aber mein nahes Umfeld sagte mir eindringlich, dass das Aufschieben ja nix bringt. Und ÖA war für mich das noch größere Übel! Sodann legte ich also gezwungenermaßen los.

    Lesen und Zusammenfassen
    Wie immer der erste Schritt war natürlich, das ganze Elend zu lesen und zusammenzufassen. Das hat entsprechend lange gedauert, denn es stecken wirklich viele Details drin. Mein Tipp: Frühzeitig anfangen! Und damit meine ich nicht 2 Wochen vorher! Wer so knapp vor der Klausur beginnt (wie ich es teilweise in den sozialen Medien tatsächlich mitbekommen hatte, dass es diese Fälle tatsächlich gibt), hat so gut wie keine Chance in diesem Fach, besser als 4,0 zu bestehen - wenn überhaupt! Die konstant hohen Durchfallquoten bestätigen das. Ihr werdet gnadenlos untergehen! Daher ist eine angemessene Vorbereitungszeit das A und O.

    Die Zusammenfassungen nutze ich übrigens selten zum Lernen. Bei mir ist es einfach für ein erstes "im Kopf behalten" gut.

    Die Skripte habe ich aber sofort oft es geht wieder und wieder durchgelesen, quasi in jeder freien Minute. Besonders im Brösel-Teil kommen oft Detailfragen dran. Dafür gibt es zwar jeweils nur 1 oder 2 Punkte, die können aber entscheidend sein! Was man hat, hat man. Und beim wiederholten Durchlesen bleibt der ein oder andere Begriff eben doch schon hängen. Merke: es kann alles wichtig sein - wirklich alles.

    Parallel dazu: Altklausuren und alte EAs sammeln
    Bestehensrelevantes Handwerkszeug: alte Klausuren und EAs und Musterlösungen! Ich empfehle, diese frühzeitig zu sammeln und am besten auszudrucken, um sie in der Lernphase wieder und wieder und wieder durchzuarbeiten. Hier ist es wirklich wichtig, alle Aufgaben selbständig und schnell lösen zu können, denn die Zeit in der Klausur ist knapp bemessen.

    Das Gute ist aber, dass sich die Aufgabenstellungen gerade in Bilanztheorie oft wiederholen. Die jeweils letzte Aufgabe im Teil Bilanztheorie, bei der Wissen abgefragt wird, das teilweise auch Transferleistungen beinhaltet, wird oftmals sogar genau so wieder abgefragt. Hier empfehle ich, alle vergangenen Aufgaben möglichst auswendig zu lernen, um das Wissen abrufbereit im Kopf zu haben. Bei mir war es so, dass ich geschätzt 50% der schonmal dagewesenen "letzten Aufgaben in Bilanztheorie" quasi auswendig konnte und bei den anderen 50% haperte es etwas. Ich hatte aber das riesige Glück, dass genau eine von den 50%, die ich konnte, drankam. So waren diese 10 Punkte die meinen.

    In den 3 Wochen vor der Klausur habe ich quasi Tag und Nacht nur Altklausuren gelöst. Das ist definitiv der wichtigste Schritt um sich vorzubereiten. Üben, üben, üben!

    Übungsaufgaben aus den Skripten rechnen!
    Eben jene genannten Aufgaben aus Bilanztheorie sind übrigens oft genau die Übungsaufgaben aus dem Skript. Daher sollte man diese auch drauf haben oder zumindestens ein paarmal gelesen haben, um etwas damit anfangen zu können. Ich habe sie mir alle nochmal per Hand aufgeschrieben (bleibt besser im Gedächtnis) und überall hin mitgenommen und wieder und wieder durchgelesen.

    Freinehmen
    Wer es sich leisten kann, sollte sich für diesen Brocken ruhig ein paar Tage vor der Klausur freinehmen. Ich persönlich hatte das große Glück, aufgrund eines Arbeitgeberwechsels meinen kompletten Resturlaub verbraten zu können. Ich konnte somit für dieses Fach 3 Wochen intensiv lernen.

    Fazit
    Das ist das Fach, für das ich mit Abstand am meisten gelernt habe - und zwar auf mein komplettes bisheriges Studentenleben bezogen. FRÜHZEITIG immer wieder durchlesen und alte Aufgaben rechnen: das ist der Schlüssel zum Bestehen und einer guten Note. Befolgt man das, ist ein Bestehen locker möglich, auch ein gutes!
     
    rippi, Olavus Rotator und Knirin gefällt das.
  29. Vike

    Vike

    Hochschulabschluss:
    Bachelor of Arts
    Studiengang:
    M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
    ECTS Credit Points:
    70 von 120
    Hallo zusammen,

    lieber spät als nie ist hier die Devise meines Erfahrungsberichtes. Schließlich habe ich das Modul bereits im SS 2016 absolviert.


    - Waren die Kurseinheiten verständlich?

    Im Großen und Ganzen ja. Man sollte jedoch Buchungssätze verstehen, damit man sich in einige Passagen besser eindenken kann. In der KE I (Bilanztheorie) werden einige unterschiedliche historische Bilanzierungsarten vorgestellt. Diese muss man üben, da sie in den Klausuren gerne abgefragt werden. Typische Aufgabenstellungen wären, dass man einen Sachverhalt nach zwei Bilanzierungsmethoden buchen und dann die Unterschiede aufzeigen und erklären soll.


    - Wie ist das Moodle Angebot?

    Fragen werden von den Lehrstuhlmitarbeitern beantwortet. Es ist zu beachten, dass ab 14 Tage vor der Klausur keine Fragen mehr beantwortet werden. Dies soll die Studierenden dazu bringen, sich nicht „auf den letzten Drücker“ vorzubereiten und ihre Fragen somit eher zu stellen.


    - Empfehlenswerte mentorielle Veranstaltungen?

    Ich hatte zwar eine besucht, war aber nicht überzeugt. Ich glaube auch nicht, dass das bei dem Modul notwendig ist. Wichtig ist aber, dass man genügend Vorwissen hat, da es auch mal vorkommen kann, dass man in der Klausur bilanzielle Grundlagen, die im Skript nicht vermittelt werden, erklären muss. Wer einen Master in WiWi macht, sollte die Grundlagen in Bilanzierung beherrschen, so die Argumentation der Lehrstühle.


    - Gibt es hilfreiche Bücher oder Fremdskripte?

    Ist mir nicht bekannt.


    - Was würdest Du im Nachhinein anders machen?

    Nichts, ich bin mit meiner Note sehr zufrieden. Wer fleißig übt, wird hier ein sehr interessantes Modul finden. Insbesondere die KE II und III, die sich mit Bilanzpolitik und -analyse beschäftigen, sind sehr praxisnahe.


    - Sonstige Hilfen und Tipps?

    Ihr müsst viel üben und buchen können. Das kann man bei diesem Modul gar nicht genug betonen.


    Ich fand das Modul sehr gut. Ich arbeite auch viel mit Bilanzen bzw. analysiere sie. Insofern kann ich das Modul nur jedem ans Herz legen, der selbst mit Bilanzen arbeitet. Die KE I ist recht theoretisch, jedoch nicht uninteressant. Anspruchsvoll ist aber die Menge, die man in beiden Skripten lernen muss, gerade wenn es auch um unterschiedliche Berechnungsmethoden des Cashflows geht usw.

    Themenbegrenzungen für die Klausur gibt es normalerweise nicht.


    LG Vike
     

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