Sonstiges Klausurenphase März 2021

Ort
Land der tausend Berge
Studiengang
M.Sc. Praktische Informatik
2. Studiengang
M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
@BILDungsferner beherrscht wahrlich die "Kunst" des Triggerns. Das spricht für keine gute Kinderstube. Aber warum muss man eigentlich über jedes Stöckchen springen, was einem da hingehalten wird? Und warum den eigenen User abmelden, wo es doch die Ignorierfunktion gibt? Irgendwie zwar nachvollziehbar, aber ich finde das wenig souverän. Und auch sehr schade, weil man sich doch eigentlich in diesem Forum toll unterstützen und austauschen kann. Und je mehr hier mitmachen, desto besser...
 
@BILDungsferner beherrscht wahrlich die "Kunst" des Triggerns. Das spricht für keine gute Kinderstube. Aber warum muss man eigentlich über jedes Stöckchen springen, was einem da hingehalten wird? Und warum den eigenen User abmelden, wo es doch die Ignorierfunktion gibt? Irgendwie zwar nachvollziehbar, aber ich finde das wenig souverän. Und auch sehr schade, weil man sich doch eigentlich in diesem Forum toll unterstützen und austauschen kann. Und je mehr hier mitmachen, desto besser...

Warum ist das Triggern?

Mal ein ganz simple Frage: Warum gibt es hier so viele geschlossene BoL-Gruppen mit dem Thema Hausarbeit? Ich dachte, dass die Hausarbeit eine eigene Leistung ist. Sie sagt doch angeblich soviel über das Können des Studenten aus?

Keine gute Kinderstube ist übrigens, dass man allen Klausur-Teilnehmern Auswendiglernen unterstellt. Vielleicht sollte er sich mal anspruchsvolleren Kursen wie Herings Investitionstheorie stellen. Merkwürdig ist, dass solchen Kursen die Teilnehmer davon laufen, da man per Wahlrecht ja die Scheine in andere Modulen viel einfacher bekommt.

Aus meiner Sicht ist an Klausuren daneben, dass die ersten 50-60 Punkte recht einfach zu haben sind. Und das liegt am Niveau der Studenten. Und das ist sicher nicht mehr auf dem Niveau von vor 20 Jahren.
 
Ort
SüdTirol
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftsinformatik
ECTS Credit Points
40 von 180
Aus meiner Sicht ist an Klausuren daneben, dass die ersten 50-60 Punkte recht einfach zu haben sind. Und das liegt am Niveau der Studenten. Und das ist sicher nicht mehr auf dem Niveau von vor 20 Jahren.
Kommt es dir wirklich so vor? Also ich würde mich wirklich nicht als "dumm" bezeichnen, arbeite in einem gutem Job, war 7 jahre selbstständig und habe aus Spass neben her studieren angefangen. Aber ich muss, zumindest für mich sagen, die ersten 4 Prüfungen waren alle erkämpft. Mit "recht einfach" war da nix.
 
Kommt es dir wirklich so vor? Also ich würde mich wirklich nicht als "dumm" bezeichnen, arbeite in einem gutem Job, war 7 jahre selbstständig und habe aus Spass neben her studieren angefangen. Aber ich muss, zumindest für mich sagen, die ersten 4 Prüfungen waren alle erkämpft. Mit "recht einfach" war da nix.
50-60 Punkte mögen vielleicht "einfach" zu erreichen sein. Aber 75+ Punkte dann eher nicht so. Einfach ist tatsächlich was anderes.
 
Kommt es dir wirklich so vor? Also ich würde mich wirklich nicht als "dumm" bezeichnen, arbeite in einem gutem Job, war 7 jahre selbstständig und habe aus Spass neben her studieren angefangen. Aber ich muss, zumindest für mich sagen, die ersten 4 Prüfungen waren alle erkämpft. Mit "recht einfach" war da nix.

Beispiel das Pflichtfach Mathe/Statistik im Master:

Mathe:

Aufgabe 1 (20 Punkte) LOP/Simplex (muss man Interesse haben)
Aufgabe 2 (15 Punkte) Analysis: Hesse-Matrix/Extremwerte, Elastizitäten, Lagrange (Kann man mit Abitur problemlos lösen)
Aufgabe 3 (15 Punkte) Mix aus kleineren 3-5 Punkte-Aufgaben Eigenwerte, Determinante, Hesse-Matrix, ... (==> Fleißarbeit)

Statistik:

Aufgabe 4 (10 Punkte) Fragen (==> Fleißarbeit)
Aufgabe 5 (15 Punkte) Test (==> Fast immer 1:1 aus Übungsaufgaben)
Aufgabe 6 (15 Punkte) SPSS-Ausdruck auswerten (==> Fleißarbeit)
Aufgabe 7 (10 Punkte) Nochmal Test (==> Fast immer 1:1 aus Übungsaufgaben)

Aufgaben 3+4 sind eigentlich nichts anderes als einen "Fragenkatalog" zu erstellen. Bei 3 wiederholen sich die Aufgaben, so dass man kaum rechnen muss, da man das Ergebnis kennt. ==> 25 Punkte

Aufgaben 2 + 6 sind schnell einübbar und sollten für jemanden mit Abi kein Problem sein ==> 30 Punkte

Und somit bist bei 55 Punkten.

Bei Aufgabe 5 und 7 wird man für das Bearbeiten der Übungsaufgaben belohnt. Wie gesagt: Thema Zeitaufwand. Wer natürlich 2 Wochen vorher anfängt und nur alte Klausuren rechnet, der kennt diese Übungsaufgaben nicht.

Aufgabe 1: Das Aufstellen des LOPs ist eigentlich auch machbar. Wenn einen das Thema interessiert. Beim Simplex ist es halt ein Zeitproblem.

Das Ergebnis mit >40% n.b. und die fairen Klausuren passen für mich nicht zusammen. "Früher" musste man anstatt Vertiefung Mathe/Statistik übrigens Allg. VWL schreiben. Doppelte SWS und ganz anderes Niveau. Wieviele wären da wohl dann durchgefallen? Und das war dann Ende des Studiums OHNE Abschluß. Jetzt hat man den BA in der Tasche und kann Mathe noch per anderer Pflichtfach-Wahl umgehen.

PS Solche Analysen findet man doch auch in den Klausurvorbereitungsskripten. Hillmann hatte (zumindest früher) immer eine Aufgabenaufstellung auf den ersten Seiten. Frei übersetzt: "Was kommt fast immer dran", "Was kommt oft dran" ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Antonio

Fernuni-Hilfe
Ort
München
Hochschulabschluss
Bachelor of Science
Meine Bitte an die Moderation: Diese Anfrage ignorieren.
Akiro soll hier bleiben :danke:
Akiro soll bitte dahin gehen wo der Pfeffer wächst.

Ich habe die Schnauze voll von Euch Drama-Queens-Kings, die den besonderen Abgang benötigen. Die den gesamten Thread verfolgen, sich anmelden, Ihren Senf dazugeben und dann empört von dannen ziehen. Oder deutlich wahrscheinlicher, auch wieder ein User der schon mal einen Drama-Abgang hatte und sich wieder angemeldet hat, weil er es nicht ertragen konnte.

Es nervt Leute, es nervt! Geht zurück in Euren Kindergarten.
 

Antonio

Fernuni-Hilfe
Ort
München
Hochschulabschluss
Bachelor of Science
@BILDungsferner
Und ständig diese Polemik. An der Aussage mit dem Elfenbeinturm ist schon was dran. Unser gesamtes Bildungssystem entstammt aus heutiger Sicht aus dem Mittelalter. Und damit meine ich nicht Online oder Präsenzklausuren, sondern wie und welcher Stoff vermittelt wird. Und den Studierenden, der sich den Stoff einhämmert und sich nicht mal die Schuhe zubinden kann, gab es schon immer.

Und wenn Onlineklausuren Tür und Tor zum Betrügen öffnen, bleibt es immer noch Charaktersache.

Es ist Corona-Zeit. Absolute Ausnahmesituation. Evtl. werden wir so etwas in unserem Leben nie wieder haben. Da hätte ich nicht mal was dagegen wenn alle Studierenden 1-2 Semester einen Freifahrtsschein erhalten. Als ob dadurch die Welt untergehen würde.
 
Akiro soll bitte dahin gehen wo der Pfeffer wächst.

Ich habe die Schnauze voll von Euch Drama-Queens-Kings, die den besonderen Abgang benötigen. Die den gesamten Thread verfolgen, sich anmelden, Ihren Senf dazugeben und dann empört von dannen ziehen. Oder deutlich wahrscheinlicher, auch wieder ein User der schon mal einen Drama-Abgang hatte und sich wieder angemeldet hat, weil er es nicht ertragen konnte.

Es nervt Leute, es nervt! Geht zurück in Euren Kindergarten.
💯💯💯
 
Studiengang
Bachelor of Laws
2. Studiengang
Erste Juristische Prüfung
Eine Prüfungsform bei der niemand weiß, wer schreibt, ob es eigene Worte sind und bei der man ewig Zeit hat, ist die richtige Prüfungsform?

Im Arbeitsleben wirst du an Leistung unter Druck gemessen und das ist Klausur.

Der Fehler ist nicht Auswendiglernen. Der Fehler ist, dass solche Leute, die nur Auswendiglernen können oder des Zeitaufwandes wollen, nicht per harten Cuts aussortiert werden. M.E. studieren zu viele, die vor 20 Jahren in der Realschule nicht mal Durchschnitt gewesen wären. Und dazu machen zu viele LastMinute-Lernen und suchen sich zuvor die "netten" Fächer raus. Der BA/MA-Schwachsinn hat nur optisch mehr Prüfungen gebracht. Das liegt an der Zerstücklung. Dazu noch jede Menge Wahlmöglichkeiten.
Wie gut jemand als Jugendlicher in der Schule war (oder gewesen wäre) hat rein gar nichts damit zu tun, was er jetzt für ein Student ist.
 
Hat schon wer eine Entscheidung für sich getroffen, ob er/sie an seiner Onlineklausur teilnimmt oder die Klausur in den September schiebt?
 
wie und welcher Stoff vermittelt wird.

Das Problem ist: Studium = Bestehen von Klausuren (und möglichst mit dem geringsten Aufwand)

Man kann sich jederzeit in aktuelle Themen des Fachbereichs einarbeiten. Ich habe nichts gegen Hausarbeiten (=Einarbeiten in ein Thema) gesagt, sondern gegen Hausarbeit als beste Prüfungsmethode.

Aus meiner Sicht studiert kaum noch jemand. Die meisten wollen einfach die Klausur bestehen. Und bei manchen Modulen geht das auch noch rein über die Bearbeitung von alten Klausuren. "700 Seiten-Skript habe ich mir nicht angeschaut"

Wie gut jemand als Jugendlicher in der Schule war (oder gewesen wäre) hat rein gar nichts damit zu tun, was er jetzt für ein Student ist.

Natürlich sagt es was aus. Wer in der Schule kein Freund von Mathe war, der wird es wahrscheinlich auch nicht mehr beim Studieren. Die Themen, die in Wirtschafts-Mathe drankommen sind doch oft nur Abi-Stoff.

M.E. studieren einfach zuviele und man senkt dann den Cut bei den Klausuren. Bzw. bietet Klausuraufgaben an, die man 1:1 aus alten Klausuren kennt. Und wenn ich die 100x gerechnet habe, dann kenne ich den Lösungsweg auswendig.
 
Studiengang
Bachelor of Laws
2. Studiengang
Erste Juristische Prüfung
Hat schon wer eine Entscheidung für sich getroffen, ob er/sie an seiner Onlineklausur teilnimmt oder die Klausur in den September schiebt?

Ich werde wahrscheinlich zwei Klausuren schreiben, weil es mir sonst die weitere Planung durcheinander wirft. Die Videoaufzeichnungen und vor allem der PC Zugriff passen mir aber gar nicht.
 
Ort
Land der tausend Berge
Studiengang
M.Sc. Praktische Informatik
2. Studiengang
M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
Aus meiner Sicht studiert kaum noch jemand. Die meisten wollen einfach die Klausur bestehen. Und bei manchen Modulen geht das auch noch rein über die Bearbeitung von alten Klausuren. "700 Seiten-Skript habe ich mir nicht angeschaut"
Das von Dir angesprochene Phänomen findet sich gehäuft aber doch eigentlich nur in zwei dafür prädestinierten Studiengängen/-fächern: Wiwi/BWL und WInfo. Die sind in besonderen Weise für ein Schmalspurstudium geeignet. Man kann es den Studierenden aber auch nicht wirklich vorwerfen, wenn sie den Weg des "geringsten Widerstandes" gehen. Politik und Hochschulentscheider, unterstützt durch Lobbyverbände, haben bewusst den Weg dafür geebnet. Das muss man so klar und deutlich sagen...
 
Ich werde wahrscheinlich zwei Klausuren schreiben, weil es mir sonst die weitere Planung durcheinander wirft. Die Videoaufzeichnungen und vor allem der PC Zugriff passen mir aber gar nicht.
Geht mir ziemlich ähnlich. Hab bedenken das mein PC abschmiert und dann die Note Mist wird. Mal gucken. Letztlich ist ein Semester/Jahr mehr oder weniger auch nicht wild, denke ich mir.
 
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftsinformatik
Aus meiner Sicht studiert kaum noch jemand. Die meisten wollen einfach die Klausur bestehen.

Und das war damals(tm) so viel anders? :ROFL::ROFL::ROFL:


Und bei manchen Modulen geht das auch noch rein über die Bearbeitung von alten Klausuren. "700 Seiten-Skript habe ich mir nicht angeschaut"

Und auch das ist für Dich auch neu? :ROFL:
Auch damals(tm) gab es Studenten, die nicht in den Vorlesungen waren und sich dennoch den Schein abholten.

Die Skripte der Fernuni sind oft nicht besonders gut didaktisch aufbereitet. Heutzutage gibt es viele Quellen, die einem das Wissen effizienter vermitteln können.

Damals(tm) war es ja auch ein guter Brauch, wenn der Prof. seine Zeit für das Verfassen eines Buches genutzt hat (Anstatt zur Verbesserungen der Skripte). Selbstverständlich war das dann eine Pflichtlektüre für die Studenten, die die Prüfung bestehen wollten. Man hat mir aber kürzlich zugetragen, dass diese ehrwürdige Tradition teilweise noch fortbestehen soll - evtl. sogar an der Fernuni?

Zudem haben Fernstudenten auch oft einschlägige Berufserfahrung. Du hast doch selbst gerade ein Beispiel aufgeführt, wie Klausuren anhand von Abitur-Wissen bestanden werden können.

M.E. studieren einfach zuviele und man senkt dann den Cut bei den Klausuren.

Ist das vielleicht Dein generelles Problem oder wovor hast Du eigentlich Angst?

Aber ja,
  • Es gibt immer mehr Studenten
  • Die Anforderungen werden gesenkt (obwohl man an der Fernuni öfter den gegenteiligen Eindruck gewinnen kann)

Das sind die leicht vorhersehbaren Folgen des Bologna-Prozesses. Oder sind Dir die Reformen entgangen?

Aber vielleicht bist Du so gut und äußerst Dein Befinden zu den allgemeinen Problem im Hochschulwesen zukünftig einfach woanders.

Hier im Thema geht es um die Klausurphase im März 2021 mit Berücksichtigung von Corona. Eröffne doch bitte selbst ein Thema, wo Du Dich mit Gleichgesinnten über damals(tm) austauschen kannst.

Grüße
Duster


P.S.: Akademiker von damals(tm), haben durchaus viel Wert auf gesellschaftliche Gepflogenheiten und Wortwahl gelegt. Ach, wie vermisse ich diese Zeit.
 
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