FernUni allgemein Studium in Zeiten der Corona Pandemie

Also wenn umbenennen, dann konsequent:
Entweder: Online Exam Teletypewriter
Oder: "In direkter Verbindung mit der Datenverarbeitungsanlage" Klausur/Prüfung Fernschreiber
 
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftsinformatik
Mal was postives: Die FU hat tatsächlich die Zahl der Adobe-Connect-Lizenzen aufgestockt. München hat jetzt bspw. bis zu 150 Plätze für ein Onlinementoriat - aber immer noch eine Warteliste beim Ext. RW, wie die Mentorin schreibt.
 
Nun ist es amtlich.
Die Home-Office Mitarbeiter bringen einfach nicht die erwünschte Produktivität, mind. 10% weniger.
Haben die Wissenschaftler untersucht und so festgestellt.
Link: Studie: Homeoffice beeinflusst Produktivität und Konflikte
Sieht ihr das genau so? Zuhause ohne den Verkehrs-Chaos und den Lärm eines Großraum Büros arbeitet man weniger?
Es geht bei der Studie nicht um Homeoffice allgemein, sondern um "Corona-Homeoffice" mit Kinderbetreuung und oder unvollständiger Ausstattung.
"Insgesamt macht das deutlich, dass eine Doppelbelastung, zu Hause zu arbeiten und gleichzeitig Kinder zu betreuen, eine Situation ist, die die Beschäftigten nicht langfristig tragen können“, so Süß. Denn dies führt sowohl zu einer starken individuellen Belastung als auch zu der für die Arbeitgeber problematischen Situation, dass damit ein Rückgang der von den Beschäftigten selbst empfundenen Produktivität verbunden sein kann."
Wenn meine Produktivität im Homeoffice mit gleichzeitiger Kinderbetreuung meiner 4 nur um 10% sank, war es ein toller Tag.
Ohne Kinder bzw. nur bei Anwesenheit des Jüngsten bin ich produktiver als im Büro, weil die fachlichen Störungen weniger sind und die Wege viel kürzer.
 
Ort
im Nordosten
Hochschulabschluss
Bachelor of Laws
2. Hochschulabschluss
Master of Laws
Studiengang
Erste Juristische Prüfung
2. Studiengang
Bachelor of Laws
ECTS Credit Points
160 von 210
Es geht bei der Studie nicht um Homeoffice allgemein, sondern um "Corona-Homeoffice" mit Kinderbetreuung und oder unvollständiger Ausstattung.
"Insgesamt macht das deutlich, dass eine Doppelbelastung, zu Hause zu arbeiten und gleichzeitig Kinder zu betreuen, eine Situation ist, die die Beschäftigten nicht langfristig tragen können“, so Süß. Denn dies führt sowohl zu einer starken individuellen Belastung als auch zu der für die Arbeitgeber problematischen Situation, dass damit ein Rückgang der von den Beschäftigten selbst empfundenen Produktivität verbunden sein kann."
Wenn meine Produktivität im Homeoffice mit gleichzeitiger Kinderbetreuung meiner 4 nur um 10% sank, war es ein toller Tag.
Ohne Kinder bzw. nur bei Anwesenheit des Jüngsten bin ich produktiver als im Büro, weil die fachlichen Störungen weniger sind und die Wege viel kürzer.
In Anbetracht dessen sind es tatsächlich NUR 10% Produktivitätsverlust. Beeindruckend. Will gar nicht wissen, wie viele Extra- und Nachtschichten manche Eltern im Homeoffice schieben, um bloß ihr Pensum zu schaffen (oder gar noch mehr). Spannend wäre zu wissen, wie sehr die Freizeit darunter gelitten hat...
 
Danke euch für eure Teilnahme.
Kinderbetreuung meiner 4 nur um 10% sank, war es ein toller Tag
In Zahlen vier? Mein Respekt. Hut ab.

Somit wäre die HomeOfficeProduktivität (HOP) abhängig von:
- Betreungsaufandt (HBA)
- Arbeitsform (AF)
- Home-Office-Arbeitsausstung (AS)
Gut. Das wir hier nicht von Piolten und Pflegepersonal und Busfahrern sprechern nehme ich mal einfach an. ;-)

Wäre dann:

HOP Steigung ist negativ.
=> JuliaausdemNorden:
(viele Zustätliche Stunden um dran zu bleiben oder gar mehr zu schaffen)
Hier ist meine Frage: "Ist dass nicht die ermöglichte Flexibilität die beansprucht wird, die sonst nicht möglich wäre?"

dAF/dAS positv
Wenn die Arbeitsbelastung bleibt und Betreungsaufand bleibt konstant, erfolgt wie bisher, so ist Produktivität positiv.
=> Amina:
"Ohne Kinder bzw. nur bei Anwesenheit des Jüngsten bin ich produktiver als im Büro, weil die fachlichen Störungen weniger sind und die Wege viel kürzer. .. und die Frage: "Rückgang der von den Beschäftigten selbst empfundenen Produktivität verbunden sein kann..."

dHBA/(dAF*dAS) negativ
=>Amina: Durch höheren zusätliche Betreungsaufand folgt sinkende Produktivität
(Je Höher er Betreungsaufand und je höher die Arbeitsbelastung, desto geringer die Produktivität)
Hier ist meine Frage währe die Intensive Betreung ohne HO möglich, oder ist diese nur aufgrund von HO möglich?

Somit sind die 10% sinkende Produktivittät nur Platkativ (meingungsbildend für die AN zu gunsten des AG)
aber nicht begründet, da nicht alle Parameter berücksichtgt?
Vor allem die Frage nicht: "Alle denken, dass der andere sowieso nicht schafft. Ist das ist die Aufgabe von Cheff für Transparenz zuz sorgen"

Somit hätten wir in zwei Tagen die Ergebnisse der Studie berechtigt hinterfragt. Das nenne ich Produktivität. ;-)
Oder wurde was übersehen?
 
Die Zahlen in Schweden sind durch Messung niedriger als angenommen...
"Der Anteil von sieben Prozent Menschen mit nachgewiesenen Antikörpern liegt deutlich unter den früheren Berechnungen der Gesundheitsbehörde und ihres Chefepidemiologen Anders Tegnell. "

"Im Vergleich zu fast allen anderen Staaten hat Schweden in der Pandemie den Alltag der Bürger durch Gesetze und Bestimmungen nur vergleichsweise moderat eingeschränkt und so den Begriff vom „schwedischen Sonderweg“ geprägt. Die Regierung allerdings betont stets, dass es sich um einen „Mythos“ handele, dass das Leben in Schweden quasi normal weiterlaufe. Man setze auf die Vernunft der Bürger statt eines Lockdowns wie in anderen Staaten."

 
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Studiengang
B.Sc. Wirtschaftsinformatik
Der WDR berichtete am vergangenen Freitag mal zwei Minuten über die Fernuni in Corona-Zeiten.
Wer mal eine geschlossene Uni-Bib oder das Versandzentrum sehen möchte, bitteschön. Abrufbar noch bis kommenden Freitag.

WDR Lokalzeit Dortmund
 
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Land der tausend Berge
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M.Sc. Praktische Informatik
2. Studiengang
M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
Nanü, nix mehr los in diesem Thread...?


Für alle, die sich in Sachen Corona nicht an Statistiken und langen Reihen, Reproduktionsfaktoren und Verdoppelungsraten o. ä. sattsehen können, hat der LS Angewandte Statistik (FB Wiwi) im kommenden Wintersemester das ultimative Seminarangebot.

Mehr geht nun wirklich nicht... :ohyeah:
 
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Was macht eigentlich dem Jens seine eierlegende Wollmilch-Corona-Warn-App? :cautious: Aha, der Quellcode wurde mittlerweile auf github eingestellt. Transparenz ist generell gut und fördert das Vertrauen. :thumbsup: Allerdings kam die Einsicht dazu doch recht spät und auch nicht ganz freiwillig. Auch kommunikationstechnisch scheint man auf einem durchaus guten Weg zu sein. Aber egal. Meine Begeisterung lag von Beginn an eh nur bei ca. 3%. Nachdem ich zufällig einen gewissen Herrn Thelen beim Lanz zu dem Thema gesehen und gehört habe, tendiert es gegen 0. Was der will, will ich definitiv nicht. Mission creep is on the way... :zunge:
 
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B.Sc. Wirtschaftsinformatik
ECTS Credit Points
130 von 180
Schwupps. Ich hoffe, du hast das PDF gesichert...

Was der will, will ich definitiv nicht.
Während wir tonnenweise persönliche Daten in die USA liefern, setzen wir überall zur Beruhigung Cookie-Warnhinweise.
Das ist in etwa so wie einen Desinfektionsmittelspender vor einer Kirche mit Gesangsstunde aufzustellen...
Wenn ich sehe, was gerade in den USA passiert, wo unsere persönlichen Daten gespeichert werden, DANN wird mir bange.
 
Studiengang
B.Sc. Wirtschaftsinformatik
Was mich gerade ein wenig erschreckt: Ich habe keinen Draht zu Statistik/Wahrscheinlichkeitsrechnung. "Seminar primär für Einsteiger" bedeutet aber vermutlich immer noch, dass man am besten ein abgeschlossenes Mathestudium mitbringt, wenn man nicht gleich nach der Begrüßung wieder das Handtuch werfen möchte und wenn die Berechnungen nicht auf dem wissenschaftlichen Niveau der "Bild"-Zeitung bleiben sollen. Aber denoch finde ich das Seminar interessanter/spannender/praxisrelevanter/etc. als den Rest, den die Wiwis sonst so anbieten, und es könnte mich reizen. Mist(tm).
 
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B.Sc. Wirtschaftsinformatik
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130 von 180
Und 8,8% hatten welche.
Nochmal zurück zum Thema: vielleicht lassen sich ja nur vorrangig Personen testen, die schon Corona hatten?
Muss man wohl das Statistik-Seminar besuchen...

In München läuft ja zeitgleich auch eine Studie über 6000 zufällig ausgewählte Personen....mal sehen.
 
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M.Sc. Praktische Informatik
2. Studiengang
M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
Nochmal zurück zum Thema: vielleicht lassen sich ja nur vorrangig Personen testen, die schon Corona hatten?
Die entscheidende Frage: Ist die Auswahl repräsentativ oder auf freiwilliger Basis? Vor einigen Wochen war noch von einer allgemeinen Durchseuchung der Bevölkerung von geschätzten 1-2% die Rede. Da erscheinen mir jetzt 8,8% überraschend hoch...
 
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"Seminar primär für Einsteiger" bedeutet aber vermutlich immer noch, dass man am besten ein abgeschlossenes Mathestudium mitbringt, wenn man nicht gleich nach der Begrüßung wieder das Handtuch werfen möchte und wenn die Berechnungen nicht auf dem wissenschaftlichen Niveau der "Bild"-Zeitung bleiben sollen.
Für Statistikfreaks ist das Seminar locker machbar. Wie beim Vorgänger-LS wird es bei den Seminarthemen wohl auch unterschiedliche mathematische "Schwierigkeitsstufen" geben, aber um das Seminar wirklich genießen zu können, ist Mathe im Abi mit zusätzlichem Interesse an Sadistikthemen sicher nicht verkehrt.

Interessant ist in dem Zusammenhang auch die Charmoffensive des LS gegenüber den WInfos. Das sind doch mal ganz neue Töne...
 
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M.Sc. Wirtschaftswissenschaft
O. K., dann dürfte ein "realistischer" Wert darunter liegen...

Mittlerweile wird hier und da etwas umfangreicher getestet. Das ist gut und sollte massiv und vor allen Dingen systematisch ausgeweitet werden.

Was mich nach wie vor stört ist, dass wir immer noch nicht wissen, wie hoch in etwa die "Dunkelziffer" (Differenz von Infizierten und bestätigten Infizierten) ist. Daneben ist weiterhin unklar, ob und wie lange Genesene immun sind. Wo bleiben helfende Medikamente? Man hört auch immer mehr Stimmen, die nicht ausschließen, das wir bis auf Weiteres keinen einsetzbaren Impfstoff bekommen könnten (analog HIV). Hektische, chaotische und überstürzte Lockerungen mit Betteln um die zweite Welle allenthalben. Demgegenüber wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn nur im Schneckentempo. Kann nicht wahr sein! :motz:

Ich habe fertig... :-D
 
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